Absolut eine gute Idee, leider noch lange nicht ausreichend. Das Gebiet "Demenz" ist sehr umfassend, das Wissen darüber selbst bei Fachleuten noch nicht immer in ausreichendem Maße vorhanden.
CorbisArchitekten, Juristen, Philosophen - sie alle sollen übers Alter nachdenken: An der Privatuni Witten-Herdecke startet der deutschlandweit einmalige Master-Studiengang Demenz. Im Interview erklärt Christel Bienstein, Leiterin der Pflegewissenschaft, warum die Arbeit mit Alten "nicht nur schrecklich" ist.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...816081,00.html
Absolut eine gute Idee, leider noch lange nicht ausreichend. Das Gebiet "Demenz" ist sehr umfassend, das Wissen darüber selbst bei Fachleuten noch nicht immer in ausreichendem Maße vorhanden.
Meine Mutter ist 94 und seit letztem Jahr in einer "Demenz-WG" der Diakonie untergebracht. Als meine Tochter sie vor einiger Zeit besuchte, hat sie diese zwar sofort erkannt: "Du bist doch meine Enkelin!" ...und erinnerte sich sogar an ihren Namen. Doch dann zog sie ihre Stirn in Falten und meinte: "Aber wer bin ich...?!"
Etwas später kam dann der nächste Satz, über den wir immer wieder lachen müssen: "Sag mal, Mädchen - ich hatte doch diese... diese Altersvergeßlichkeit. Wo ist die denn hin?"
Es genügt anscheinend immer mehr, hinter völlig gewöhnliche Alltagsausdrücke den Begriff „–wissenschaft“ zu hängen, und fertig ist der neue Studiengang. Pflege-, Ernährungs-, Geschlechter-, Kulturwissenschaften – was kommt als Nächstes? Keine Frage, dass in diesen „Studiengängen“ bestimmte Fähigkeiten vermittelt werden, aber gehört so etwas an eine Universität? Und wann kommen die Studiengänge Aufräum- und Duschwissenschaft?