Studienanfänger-Tagebuch: Nur noch 178 Punkte bis zum Bachelor

Druckerpanne, Textberge, Nachtschichten: Im stressigen Erstsemester-Herbst bezwingt Fabienne einen bösen Schöpfergott,*ringt Marc mit Wissenschaftskauderwelsch, kredenzt Larissa Kartoffelgratin als Wiedergutmachung. Und alle drei erkennen: zu zweit ist's besser als allein.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...797203,00.html
  1. #1

    mint?

    schoene Geschichten und irgendwie ganz normale Studienanfaengergeschichten, aber warum nur Geisteswissenschaftler? Warum nicht Grundpraktikum Elektrotechnik statt Seminar ueber das ueber das Boese in der Welt? Warum nicht Logik fuer Informatiker, wo schon auf der 1. Seite von 30 der 1. Beweis steht, wo uns doch frueher der Mathelehrer beim beweisen immer das Haendchen gehalten hat, statt Klage ueber Fachtermini?

    Ist MINT zu unsexy, angst das es da keine fotogenen, spannenden Menschen gibt? Glauben Sie mir, ist unbegruendet.
  2. #2

    Korrekt.

    Hallo dijle,
    da stimme ich Ihnen aber mal sowas von zu!
  3. #3

    ...

    Zitat von dijle Beitrag anzeigen
    schoene Geschichten und irgendwie ganz normale Studienanfaengergeschichten, aber warum nur Geisteswissenschaftler? Warum nicht Grundpraktikum Elektrotechnik statt Seminar ueber das ueber das Boese in der Welt? Warum nicht Logik fuer Informatiker, wo schon auf der 1. Seite von 30 der 1. Beweis steht, wo uns doch frueher der Mathelehrer beim beweisen immer das Haendchen gehalten hat, statt Klage ueber Fachtermini?

    Ist MINT zu unsexy, angst das es da keine fotogenen, spannenden Menschen gibt? Glauben Sie mir, ist unbegruendet.
    ich mag mich irren, aber ich denke mal, dass Spon mehrheitlich von Geisteswissenschaftlern gelesen wird, man könnte jetzt richtig weit ausholen und darüber nachdenken, weshalb hier im Forum eher ein ... hmm naja ... sagen wir mal "linker" Ton angeschlagen wird ;-)

    ach ist noch zu früh sich hier über Germanisten, Theologie (HAHA!) "Wissenschaftler" und Philosophen lustig zu machen. Obwohl, eigentlich nicht
  4. #4

    .

    Das Theman hatten wir hier schon die letzten Wochen und durch das Gemecker wird sichd as jetzt auch nicht mehr ändern.
    Eventuell sind die dre ausgewählt worden, weil sie bereits vorher für den Spiesser geschrieben haben. Es ist nunmal so, dass Studenten der Geisteswissenschaften dinge niederschreiben, während MINT-Studenten oft praktischer veranlagt sind, das zeigt sich halt auch schon in der Schulzeit und der Schülerzeitungsredaktion.

    Im übrigen dürfte der Studienablauf und das Chaos ziemlich ähnlich sein, egal was man studiert.
  5. #5

    Vorurteile helfen nicht

    Zitat von Pitlord Beitrag anzeigen
    Es ist nunmal so, dass Studenten der Geisteswissenschaften dinge niederschreiben, während MINT-Studenten oft praktischer veranlagt sind, das zeigt sich halt auch schon in der Schulzeit und der Schülerzeitungsredaktion.
    die Wiederholung von Vorurteilen hilft nix. Das Problem ist wohl eher, dass garnicht erst gesucht wird. Klar muss man mal 3 minuten ausserhalb seines eigenen Denkens schaun. Schauen Sie mal in der Welt der Blogs, da finden sie sicher genug MINT-Studenten und auch schon Schueler die Schreiben.

    Und uebrigens zum "praktisch veranlagt" zumindest M und I zu weiten Teilen auch N verlangt verlangt enormes Abstraktionsvermoegen.
    Das wiederholte Fordern von veraenderung hilft hingegen schon. Ich glaub nicht, dass spon nochmal eine serie wie diese macht ohne wenigstens einen alibi mathematiker.
  6. #6

    drollig

    Ziemlich drollig die drei Studenten. Bei den Studiengängen sollte man aber einen Masterabschluss anstreben, sonst vergeht denen bald das Lächeln...
  7. #7

    Uni vs. Schule

    Dieser Artikel zeigt mal wieder, was ich schon immer gedacht habe, als ich die ganzen Erstis gesehen habe. Kommen grade von der Schule und denken, es gehe einfach so weiter: "In der Schule hat uns der Lehrer Fremdwörter meist übersetzt, der Dozent setzt sie voraus." Wie schockierend, dass man in der Uni ein anderes Niveau voraussetzt...

    Mal ganz ehrlich: Was die drei da beschreiben, ist ja wohl ganz normaler Alltag an einer akademischen (Aus)Bildungsstätte. Wer damit nicht zurechtkommt, sollte sich entweder sehr schnell daran gewöhnen, oder gleich wieder aufhören zu studieren. Ein bisschen Härte zu selbst hat im Übrigen auch noch niemanden geschadet...
  8. #8

    Ausgelutscht?

    Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen, 1. Semester, blöder Ersti.

    Und mir geht dieses "Geiteswissenschaftler vs. MINTler"-Gepeitsche in diesem Forum langsam derbe auf den Sack.

    Aber vielleicht treibt mich die im Laufe des Studiums zunehmende Verbitterung noch dazu, mit auf diesen sinnbefreiten Zug zu springen.
  9. #9

    das hat nicht viel mit gepeitsche zu tun

    Zitat von Die-extreme-Mitte Beitrag anzeigen
    Und mir geht dieses "Geiteswissenschaftler vs. MINTler"-Gepeitsche in diesem Forum langsam derbe auf den Sack.
    das problem ist doch das. Wenn man sich mal die berichterstattung von spon anschaut, dann sieht man, MINT kommt eigentlich nur beim thema fachkraeftemangel vor. Kleine lustige positiv geschichten wie die obige kann man suchen. Dann hoechstens noch richtige wissenschaft im wissen resort. Letzteres is zwar nett aber schreckt die unentschlossenen eher noch ab, weil der eindruck entsteht harte wissenschaft machen nur die obergeeks, als freakshow. Nur braucht die gesellschaft keine geeks sondern ganz normale informatiker, mathematiker, ings usw. Mit verbitterung hat das wenig zu tun, ich sollte eigentlich froh sein, weil es meinen marktwert steigert, aber ich hab eben ein soziales gewissen.

    d