Forum


 

Studienanfänger-Tagebuch: Nur noch 178 Punkte bis zum Bachelor

Druckerpanne, Textberge, Nachtschichten: Im stressigen Erstsemester-Herbst bezwingt Fabienne einen bösen Schöpfergott,*ringt Marc mit Wissenschaftskauderwelsch, kredenzt Larissa Kartoffelgratin als Wiedergutmachung. Und alle drei erkennen: zu zweit ist's besser als allein.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...797203,00.html
  1. #10

    Ertappt

    Zitat von dijle Beitrag anzeigen
    das problem ist doch das. Wenn man sich mal die berichterstattung von spon anschaut, dann sieht man, MINT kommt eigentlich nur beim thema fachkraeftemangel vor. Kleine lustige positiv geschichten wie die obige kann man suchen. Dann hoechstens noch richtige wissenschaft im wissen resort. Letzteres is zwar nett aber schreckt die unentschlossenen eher noch ab, weil der eindruck entsteht harte wissenschaft machen nur die obergeeks, als freakshow. Nur braucht die gesellschaft keine geeks sondern ganz normale informatiker, mathematiker, ings usw. Mit verbitterung hat das wenig zu tun, ich sollte eigentlich froh sein, weil es meinen marktwert steigert, aber ich hab eben ein soziales gewissen.

    d
    Zweifel am eigenen Studium oder vielleicht traumatische Erfahrungen in der Schulzeit? Ich hatte Glück und war auf einem naturwissenschaftlichen Gymnasium da war die Stimmung besser für Bio, Chemie und Physik zumindest ach ja und vergessen wir nicht die Hilfswissenschaft Mathematik (na geht da schon wieder einer durch die Decke). Mensch nehmt euch nicht zu ernst! Das Problem liegt hier doch auch eher woanders ...

    ... von einem Fachkräftemangel im Bereich Geisteswissenschaften will keine Rede sein, insofern wird den Naturwissenschaftlern da schon ausreichend der Bauch gepinselt in der Spiegel Berichterstattung, wer will denn ständig was aus der einen Richtung hören?

    Außerdem, schaut mal in die Videosektion, da ist mindestens ein netter Bericht aus Bielefeld, wo beispielsweise im Bereich Tobi (Robotik) geforscht wird. Ich habe bisher keinen der Beteiligten Linguisten oder Pädagogen heulen hören, dass sie in dem Bericht nicht erwähnt werden.
    Die Leute verschiedener Fachrichtungen machen aber auch gut vor wie man ohne kindische Eifersüchteleien zusammenarbeiten kann.

    Klar Naturwissenschaftler kommen in der Doku zu kurz, aber Naturwissenschaftler sind auch eher(nicht nur)an den Berichten unter dem Ressort Technik/Wissenschaft als unter Soziales, von daher muss man auch ein bischen sein Klientel bedienen.
  2. #11

    Bei dem Drucker - kein Wunder

    Bei dem Drucker - kein Wunder dass der Probleme macht. Ich empfehle der Dame einen No-Name Laserdrucker mit billigem Nachkauftoner - schwarze Buchstaben aufs weiße Papier bannen kann der ganz toll und zuverlässig. Hatte vorher auch so ein Teil wie auf der Fotostrecke und das macht nur Probleme, immer! nur! Probleme! Bis ich es auf den Müll geschmissen habe und mir den billigsten Laserdrucekr zugelegt habe den es gab und seitdem bin ich glücklich. Farbig drucken kann ich zwar nun nicht mehr aber das braucht man auch nicht - lieber zuverlässig als farbig.
  3. #12

    MINT vs. Geisteswissenschaften

    Zitat von Die-extreme-Mitte Beitrag anzeigen
    Und mir geht dieses "Geiteswissenschaftler vs. MINTler"-Gepeitsche in diesem Forum langsam derbe auf den Sack.
    Es geht nicht darum das ein genereller "Kampf" zwischen MINT und Geisteswissenschaftlern herbeigeschworen werden soll. Nur ist eine objektive Berichterstattung wünschenswert. Es gibt in Deutschland neun große Technische Universitäten. Zum Teil mit mehr als 1000 Erstis pro Fach. In anderen hochspezialisierten sind es dagegen kaum 100. Warum kann man dann nicht auch davon einen aussuchen? Den eins ist sicher: von der Umstellung auf Bachelor/Master haben die MINT-Fächer nicht wirklich profiertiet. Und das sage ich als B.Sc. Student Molekulare Biotechnologie an der TU München. Früh um 8 in die Uni, abends kaum vor 6 daheim und dann noch Protokolle schreiben, Nachholen und Fächer vorbereiten. Klar ist das Buisness as usual an Unis. Und doch unterscheidet es sich klar vom Studienablauf von Geisteswissenschaftlern. Und das genau ist der Punkt der in der Berichterstattung fehlt. Wenn schon eine Berichterstattung über Erstis an deutschen Unis dann auch bitte eine breitere Auswahl an Fachgruppen und keine Spezialisierung.
  4. #13

    Meine Prognose

    Die beiden Damen werden nach dem Studium Hausfrau und Mutter. Nebenher wird ein 400€ ausgeübt.
    Der Kerl studiert nach den Bachelor nochmal was anderes.
  5. #14

    Studienbeginn

    Bei mir ist das grad 35 Jahre her, der Studienbeginn.
    Sooo dramatisch habe ich ihn nicht erlebt, ich kannte es aus der Schule, täglich in Prüfungssituationen zu stehen und ein recht enges Stundenplankorsett mit Pflichtarbeiten, allerdings fast immer als Einzelkämpfer.

    Damals war dann der Studienbeginn eine stundenplanmäßige Befreiung für mich.
    Heut ist die Welt anders geworden, und zwar offenbar sowohl, was die Anforderungen betrifft als auch die Geforderten und wie das beides zusammenpaasst.
    Ich bin sicher, auch die heutigen Studienanfänger werden ihren Weg machen, die schaffen das!
  6. #15

    .....

    der lehrer hat die fremdwörter erklärt....süüüüüüüß!
    meine lehrer haben mir bereits in der neunten klasse nahegelegt, ein fremdwörterbuch anzuschaffen.....
    wenn dann mal einer im unterricht gefragt hat, was im hausaufgabenext z.b. "antizipieren" bedeutet, hieß es nur: "das kann man auch im fremdwörterbuch nachschlagen."

    wahnsinn übrigens, dass die dozenten texte auf der lernplattform hochladen....noch vor 2 jahren sind wir in die bibliothek gegangen, haben uns das buch rausgesucht, dass im semesterapparat stand, haben den text kopiert und haben damit gearbeitet.
    befreundete dozenten an verschiedenen hochschulen klagen jedoch darüber, dass fast jeder erwähnte text von den frühsemestlern folgendermaßen kommentiert wird: "laden sie das hoch oder müssen wir uns den selber besorgen?"
    auf die antwort des selber besorgens (buch und signatur sind bekannt, wo der sem-apparat steht auch), kommt dann meist ein unflätiges murren.....

    das ist schon echt traurig.....

    zu fabienne: die bibliotheksunfähigkeit ist nahezu unfassbar.....pc...opac....signatur suchen, ausschilderungshinweise beachten.....
    das geht sogar ohne führung.....zufällig auf die suche gehen ist genauso effektiv, wie ohne landkarte von flensburg nach memmingen übder die landstraße fahren zu wollen in der hoffnung irgendwann mal zufällig anzukommen.....

    ich frage mich also echt, ob das, was zumindest 2 von den drei leuten von sich geben, ernst gemeint ist oder ob es sich um eine gute satire handelt, die mit dem klischee des unorganisierten erstis spielt....
  7. #16

    Was soll das?

    wie wärs wenn einige der Leute hier mal ein wenig an der Arroganzschraube drehen und einen Gang runterschalten. Da sind 3 Erstis mit ihren Problemen und fertig. Stattdessen wird ein solch banales Thema hier wieder als Anlass genommen den eigenen sozialen Status zu behaupten und mit anderen Foristen auszufechten wer sich selber über und unter wem verortet. Und das auf dem Rücken von 3 Menschen die einfach nur von ihrem Studienanfang erzählen.


TOP



TOP