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Studienabbruch bei Ausländern: "Deutschlands Ruf leidet"

dapdJeder zweite Ausländer an einer deutschen Hochschule macht keinen Abschluss, belegte der Bildungsforscher Ulrich Heublein in einer Studie. Im Interview erklärt er, woher die miesen Werte kommen und warum westfixierte Deutsche es den Gästen schwerer machen als nötig.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...816085,00.html
  1. #1

    ***

    "Ich sehe die deutschen Studierenden in der Pflicht, das Gespräch mit ihren Kommilitonen zu suchen. Besonders Osteuropäer klagen, dass sich die Deutschen zu wenig für ihre Länder und ihre Kultur interessieren. "

    Wie könnte es anders sein. Deutsche sind immer in der Pflicht.

    Doch anders herum wird ein Schuh draus.
    Die Ausländer kapseln sich ab, wollen ihre Kultur hier weiterleben, unter sich.
    Habe selber zwei Kinder an der TUM gehabt, und weiß welche Nationalitäten sich aktiv eingebracht haben, und dadurch auch profitiert haben.

    Sich hinzustellen und zu fordern: "Deutsche Studenten sind in der Pflicht" , ist nichts weiter als abgewandeltes Mulkultigeschwafel.
  2. #2

    ...

    "Diskursive Lehrformen" - Ja wo lebt denn dieser Mann. Dass deutsche Hochschulsystem ist so wenig Diskursiv als der Papst liberal ist. Nichts als Gewäsch!
    An deutschen Hochschulen wird gnadenlos herausgeprüft. Stupides Auswendiglernen ist noch Gang und Gebe. Verbeamtete Professoren die sich kaum anstrengen diesen Pfad zu verlassen und offener / moderner werden.

    Ich hab selber einen Abschluß in Deutschland gemacht und drei in England. Den Deutschen habe ich nur zuliebe meiner Eltern durchgezogen. Da ist rein gar nichts hängengeblieben außer ein Titel. Die Deutschen setzen mit ihrem verkrusteten Universitätssystem die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel.
  3. #3

    Wettbewerbsfähigskeit

    Zitat von iman.kant Beitrag anzeigen
    Ich hab selber einen Abschluß in Deutschland gemacht und drei in England. Den Deutschen habe ich nur zuliebe meiner Eltern durchgezogen. Da ist rein gar nichts hängengeblieben außer ein Titel. Die Deutschen setzen mit ihrem verkrusteten Universitätssystem die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel.
    Komisch nur daß Deutschland England in punkto Wettbewerbs meilenweit voraus ist. Entweder ist doch nicht alles so toll in England oder doch nicht alles so schlecht in Deutschland.
    Spätestens seit der Finanzkrise dürfte klar sein daß die ach so tollen Angelsachsen auch nur mit Wasser kochen.
  4. #4

    west orientiert??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeder zweite Ausländer an einer deutschen Hochschule macht keinen Abschluss, belegte der Bildungsforscher Ulrich Heublein in einer Studie. Im Interview erklärt er, woher die miesen Werte kommen und warum westfixierte Deutsche es den Gästen schwerer machen als nötig.

    Studienabbruch bei Ausländern: "Deutschlands Ruf leidet" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    habe selbst jahrelang an nordamerikanischen Unis Molekularbiologie unterrichtet, 1. Jahr bis Grad School. Die asiatischen Studenten waren bei mir gut vertreten und immer mit vorne dran. Bis zum dritten Jahr mit z.T ueber 300 Studenten im Kurs gabs auch Frontaluntericht. Ich glaube die West-ortientierung als Abbruchgrund zu nennen ist ein roter Hering. Im 4. Jahr und Grad School habe ich dann schon Teams eingeteilt und kleine Forschungsprojekte an sie vergeben. Die Studenten haben allerdings auch gezahlt und es war klar ich musste etwas bieten. Am Ende der Kurse z.B. bin auch fuer 30 min aus der Klasse gegangen und die Studenten haben dei Qualitaet diskutiert und jeder hat eine schrifltiche Beurteilung abgegeben die ich dann in einem versiegelten Umschlag an die Institutsleitung abgelieftert habe.
  5. #5

    Zitat von eulenspiegel 47 Beitrag anzeigen
    "Ich sehe die deutschen Studierenden in der Pflicht, das Gespräch mit ihren Kommilitonen zu suchen. Besonders Osteuropäer klagen, dass sich die Deutschen zu wenig für ihre Länder und ihre Kultur interessieren. "
    Wenn sich deutsche Studenten für osteuropäische Länder und Kulturen interessieren, dann sollten sie diese Länder besuchen.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeder zweite Ausländer an einer deutschen Hochschule macht keinen Abschluss, belegte der Bildungsforscher Ulrich Heublein in einer Studie. Im Interview erklärt er, woher die miesen Werte kommen und warum westfixierte Deutsche es den Gästen schwerer machen als nötig.

    Studienabbruch bei Ausländern: "Deutschlands Ruf leidet" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Was mit zu denken gibt, ist folgende Aussage:
    Zitat von SPON
    30 Prozent der Bildungsinländer haben nicht genügend Deutschkenntnisse, um auf akademischem Niveau mitzuhalten. Trotz eines deutschen Abiturs.
    Die allgemeine Hochschulreife, die ein Abitur bescheinigt, umfasst also nicht einmal ausreichende Deutschkenntnisse.
  7. #7

    Ganz so schlimm war's nicht.

    Zitat von iman.kant Beitrag anzeigen
    "Diskursive Lehrformen" - Ja wo lebt denn dieser Mann. Dass deutsche Hochschulsystem ist so wenig Diskursiv als der Papst liberal ist. Nichts als Gewäsch!
    An deutschen Hochschulen wird gnadenlos herausgeprüft. Stupides Auswendiglernen ist noch Gang und Gebe. Verbeamtete Professoren die sich kaum anstrengen diesen Pfad zu verlassen und offener / moderner werden.

    Ich hab selber einen Abschluß in Deutschland gemacht und drei in England. Den Deutschen habe ich nur zuliebe meiner Eltern durchgezogen. Da ist rein gar nichts hängengeblieben außer ein Titel. Die Deutschen setzen mit ihrem verkrusteten Universitätssystem die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel.
    Zumindest als es in Deutschland noch Diplomstudiengänge gab (zu meiner Zeit) war's noch nicht ganz so schlimm. In Grossbritannien war das Studium damals auch sehr verschult, aber die Hochschullehrer waren nicht unkündbar und haben sich mehr um die Studenten gekümmert.
  8. #8

    Ich denke, es liegt auch ganz klar an dem Willen, sich anzupassen.
    Ich selbst werde einen Abschluss an einer Neuseeländischen Hochschule erwerben und werde auch keine deutschen Verhältnisse erwarten.

    Die Lehre ist nunmal in jedem Land anders, auch von der Qualität her. Wenn sich Asiaten und Osteuropäer mit dieser Form der Lehre schwer tun, ist vielleicht ein anderes Land als Studienort attraktiver aber ich finde es etwas vermessen zu sagen: Ich kann nicht gescheit lernen, die Hochschule ist schuld.

    Zudem sind die Studienbeiträge in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern ein Witz. Natürlich steht die Qualität dadurch hinten an.
  9. #9

    Erfahrungsbericht

    In meinen Lehrveranstaltungen in Deutschland hatte ich stets viele ausländische Studenten, was mich immer sehr gefreut hat. Allerdings haperte es oft nicht nur mit der Sprache, sondern auch mit anderen grundlegenden Fähigkeiten (in meinem Fall der Mathematik). An amerikanischen Universitäten (an einer habe ich die letzen beiden Jahre unterrichtet) gibt es die Tendenz, diese Studenten mit einem C- oder D bestehen zu lassen, was ich aber für sehr bedenklich halte. Diese Studienabschlüsse sind in der Regel nichts wert (amerikanische Top-Unis ausgenommen) und nicht mit einem Abschluss aus Deutschland oder der Schweiz zu vergleichen.








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