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Studienabbrecher: Ausländer verzweifeln an deutschen Unis
An deutschen Hochschulen studieren 63.000 Ausländer, die hier ihr Abitur gemacht haben. Eine neue Studie zeigt: Fast jeder zweite "Bildungsinländer" schafft keinen Abschluss. Die Experten rätseln: Warum scheitern so viele, die doch hier aufgewachsen sind?
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...800959,00.html
- #40 02.12.2011 19:20 von
Auch das dürfte ein Grund sein:
Fakt ist, dass sehr viele Schüler mit Migrationshintergrund integrierte Gesamtschulen besuchen. Dort wird besonders, nennen wir es mal "behutsam" zensiert. Erst recht bei Migranten, denen von links-gutmenschlichen Lehrern oft mildernde Umstände zugesprochen werden. Arbeiten wimmeln mitunter vor Fehlern, aber das Abitur wird trotzdem verliehen und die Betreffenden werden ermuntert, doch zu studieren. Mir sagte ein so behandelter Schüler, ihm sei pfundweise Sand in die Augen gestreut worden. Nur durch Vergleiche mit einem befreundeten Gymnasiasten habe er die Unterschiede wahrgenommen.
Vermutlich traut sich niemand, so etwas in eine öffentlich zugängliche Studie aufzunehmen. - #41 02.12.2011 19:23 von
Wenn die Eltern bezahlen müssten....
... wie bei vielen Deutschen ohne ausländische Wurzel, dann wäre die Abbrecherquote weit geringer. Aber dazu wurde natürlich nichts gesagt.
Weiterhin gilt es festzuhalten, das in Deutschland zwar Fachkräfte mit Hochschulabschluss gesucht werden, es werden aber eben keine Staats- und Sozialwissenschaftler oder Pädagogen gesucht, sondern Ingenieure.
Man sollte also drüber nachdenken, diese echten wissenschaftlichen Studiengänge wesentlich mehr zu fördern, anstatt Gelder für Gelabber zu verbrauchen, welche in der technischen Forschung besser angelegt wären.
Ja ich mache keinen Hehl aus meiner Apathie gegen sogenannte Geisteswissenschaftler.... - #42 02.12.2011 19:28 von
Quellen bitte ...
10 % ? ZEHN PROZENT ???
Entweder ist das Mathematikstudium auch nicht mehr das was es war oder "erfolgreich" bedeutet einen Bachelor geschenkt zu bekommen. Klar, ein Master ist nicht mit einem Diplom vergleichbar, aber zehn Prozent?
Von den dreißig Grundschülern meiner Klasse sind neun aufs Gymnasium gewechselt, von den zweiundvierzig der gymnasialen Eingangsklasse haben 30 das Abitur geschafft, davon haben 12 einen Leistungskurs Mathematik gewählt und 2 waren dann geeignet Mathematik (erfolgreich) zu studieren. 2 von ursprünglich rund 140 Grundschülern. - #43 02.12.2011 19:28 von
aha!
Polemik und Vorurteile vom allerfeinsten, da kann man nur hoffen, dass Sie es besser wissen.
Um Sie dennoch mal aufzuklären: Wer "eine Rechtschreibung und Sprache hinlegt wie in manchem Booklet einer Rap-CD" schafft grundsätzlich nicht das Abitur oder sonstige Qualifikationen, die zu einer Studiumsberechtigung führen. Möglicher Niveauabfall des Abiturs in den letzten Jahren hin oder her.
Und "wer zwangsverheiratet / in die Ehe verkauft wird," bleibt grundsätzlich erst einmal zu Hause, vor allem Frauen - denn in solch stark konservativen Familien, hat die Frau im Normalfall weder an der Uni noch im Beruf etwas zu suchen.
Ich hoffe Sie sehen ein, wie stark ihre Weltanschauung dazu führt auch in völlig gegensätzlichen Situationen eine Meinung zu fassen, die so in der Form nur Unheil anrichten kann und dazu noch völlig hinfällig, weil schlicht falsch ist. So wie Sie hier ihre Schlüsse ziehen haben Sie mit Sicherheit keine Universität besucht, darauf würde ich doch einiges wetten. - #44 02.12.2011 19:29 von
Polulismus Tür und Tor geöffnet - und viele Vorredner sehen ein offenes Scheunentor
In der analytisch anscheinend nicht allzu tief gehenden Studie werden ganz klar methodische Schwächen angesprochen und daraus weitere Fragestellungen abgeleitet. Dies haben einige wenige Vorredner erkannt.
Faszinierend ist zu sehen, daß es sofort eine Reihe von allwissenden gibt, die die Antworten auf diese weiteren Fragen schon kennen, bevor sie überhaupt wissenschaftlich systematisch gestellt wurden.
Die Gefahr bei der Veröffentlichung solcher Studien ist, daß sie zu übelstem Populismus einladen.
Eine Bemerkung zur Zielsetzung: Es darf bei Bildung sicherlich nicht darum gehen, jeder Subkultur die gleichen Ergebnisse zu garantieren - aber Chancengleichheit bedeutet, daß jede/r Einzelne, gleich welcher Subkultur angehörend, die gleichen Chancen haben soll, das Maximum an Bildung zu erreichen. Wer's nicht packt, packt's dann halt nicht - aber man sollte nicht leugnen, daß es gewaltige Unterschiede gibt, wie leicht oder schwer es einem gemacht wird. Diese Unterschiede im Zugang zu Bildung zu nivellieren, muß Ziel von Bildungspolitik sein. - #45 02.12.2011 19:32 von
Studienabrecher
Genau diese Einstellung, ausgedrueckt von Lehrern und anderen Wohlmeinenden, bleiben im Bewusstsein der Kinder stecken. Meiner zweisprachigen Tochter sagte ein Lehrer nach nur vier Monaten in Deutschland, dass sie "mit diesem Deutsch" niemals an einer Uni in Deutschland studieren koenne.
Selbstredend entschied sie sich fuer eine angesehene amerikanische Uni und wird im naechsten Jahr ihren Dr. in Mikrobiologie machen. Haette sie diese Alternative ncht gehabt, waere sie wahrscheinlich auch iner dieser Schulabbrecher geworden.
Die Lehrer muessen einfach einmal nachdenken, bevor sie solche Kommentare abgeben. - #46 02.12.2011 19:33 von
...
Der einzige Grund ist, dass an manchen Schulen der Ausländeranteil bei deutlich über 70 % liegt und damit das Niveau sehr stark sinkt. Somit kommen Menschn eine Zugangsberechtigung, die sie niemals verdient hätten.
An der Uni kommt dann das böse erwachen, da das Niveau teilweise noch erhöht ist.
Aber wenn in der Umgebung von Frankfurt am Main auch die Unis Ausländeranteile von 60% und mehr haben, dann wird auch dort das Niveau sinken und die "Bildungsinländer" können ihren Abschluss machen. - #47 02.12.2011 19:44 von
- #48 02.12.2011 19:52 von
Sprachbegabung der Foristen
Man sollte darüber nachdenken, ob Ihnen der Umgang mit ein wenig mehr Geisteswissenschaft und Sprache gut tun würde.
Denn wenn jemand "labert", dann sind es Sie.
Bei Ihrer Äusserung würde ich eher von "Antipathie", als von "Apathie" reden.
Kennen Sie den Unterschied überhaupt? Fragen Sie vielleicht besser mal den Philologen Ihres Vertrauens.
Aber Hauptsache mal schnell auf die Geisteswissenschaften gedroschen. Zum schmunzeln lächerlich. - #49 02.12.2011 19:53 von
2 -facher Studienabbrecher
Ich habe einen Migrationshintergrund und habe nach meinem Abitur versucht Maschinenbau zu studieren, weil die Chancen auf dem Arbeitsmarkt so rosig sind. Nun dies scheiterte im 2 Semester aufgrund fehlender Physikkenntnisse.
Die Schule ist ein Witz zur Uni. Wissen wird meines Erachtens nach an deutschen Schulen nicht vermittelt, jedenfalls keines auf welches man wissenschaftliches Denken richtig aufbauen kann.
Ich war dann noch im Ausland, Österreich, und habe ein anderes wissenschaftliches Studium aufgenommen, sogar erfolgreich. Leider musste Ich dieses aufgrund der dortigen finanziellen Lage und gesundheitlicher Probleme beenden.
Aber Ich habe dort in einem Semester mehr gelernt als in 2 Semestern hier in Deutschland.
Heute studier Ich ein leichteres nichtwissenschaftliches Fach an einer deutschen Hochschule. In einem Mathematikkurs fragt der Tutor rund 50 Studenten wer den von ihnen die Sinusfunktion kennt. Niemand meldet sich, sprich niemand hat davon jemals in der Schule gehört!
Ich habe ebenfalls davon auf dem Gymnasium nichts gehört!!
Was Ich mittlerweile von dem deutschen Schulsystem halte?
Nun, Ich denke Schule ist in Deutschland nur ein weiteres politisches Instrument um die Menschen zu verketten, Sie solange wie nur möglich unmündig zu halten wie es nur geht, um am Ende genügend billige Arbeiter für die deutsche Wirtschaft zu erhalten. MPO
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