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Studie zur Religiosität: Wer glaubt, wird nicht unbedingt glücklich

Religion scheint ein Glücksgarant zu sein: Gläubige sind zufriedener, seltener depressiv, stabiler. Doch ist es der Glaube allein? Forscher haben*Menschen in stark religiösen und nicht religiösen Ländern verglichen. Ihr Fazit: Entscheidend ist weniger die Spiritualität als*das gesellschaftliche Umfeld.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...789365,00.html
  1. #460

    Deutsch nicht bekannt?

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Das ist bereits Ideologie, oder naiver Szientismus, ob Sie es nun glauben oder nicht. Was Sie hier beschreiben ist keine Wissenschaft, sondern blinde Laborarbeit. Was bedeutet denn "abzusichern"? Sie werfen mit bedeutungslosen Begriffen um sich, ohne sich darüber einen Gedanken zu machen. Damit spielen Sie den Gegnern der Wissenschaft in die Hände und liefern ihnen die besten Argumente frei Haus.
    Ein Ergebnis absichern bedeutet, es zu prüfen, und den Weg zu prüfen, auf dem man zu dem Ergebnis gelangt ist. Verstehen Sie nicht mal die einfachsten Dinge?
    Wissenschaft ist zumeist Laborarbeit. Laborarbeit und Nachdenken (und nein, Labor ist hier nicht das stille Kämmerlein, sondern jede beliebige Einrichtung mit Werkzeugen). Was glauben Sie denn, was Wissenschaft ist?
  2. #461

    ...

    Zitat von ich.frage.mich Beitrag anzeigen
    Ich habe ausgesagt, dass ihm unser Schicksal in *unserem jetzigen* Leben egal sein könnte.
    Ich weiß. Ändert aber nichts am Prinzip, das ich nannte: auch das kurze Leid auf diesem Planeten ist unverträglich mit einem guten und allmächtigen Gott. Ein desinteressierter Gott ist wiederum nicht gut - egal, worauf sich dieses Desinteresse bezieht.

    Zitat von ich.frage.mich Beitrag anzeigen
    Oder dass es so sein könnte, wie die Religionen es sagen, dass gerade dieses Schicksal für das *ewige* Leben wichtig sein könnte.
    Ändert auch nichts an der Problematik, die die Theodizee aufwirft.

    Zitat von ich.frage.mich Beitrag anzeigen
    Z. B. weil diese Realität lediglich unser Verständnis der Realität ist.*
    Ja. Und praktisch jede Religion geht davon aus, daß Menschen dazu in der Lage sind, die Realität korrekt zu erkennen und zu bewerten.

    Zitat von ich.frage.mich Beitrag anzeigen
    Um Gott zu verstehen, müsste man sein wie Gott - und was bei einem solchen Versuch rauskommt, ist im Märchen "Vom Fischer und seiner Fru" unterhaltsam beschrieben. Dann landet man halt wieder in seinem Pisspott.
    Das hilft aber alles nicht weiter: Wenn man Gott als "unverständlich" deklariert, dann ist jede Hoffnung und jedes Heilsversprechen, das man an Gott knüpft, zwecklos. Es könnte nämlich alles ein fürchterlicher Irrtum sein. Ein unverständlicher Gott macht jegliche Religion obsolet.

    Und es gibt da noch den winzigen Widerspruch, daß Gott zumindest in Einem verstanden ist: daß er nicht verstanden werden kann. ;-)
  3. #462

    Wo eigentlich?

    Zitat von MonaM Beitrag anzeigen
    Was mich angeht, ich streite nicht um den "rechten Glauben", ich will mit dieser Zumutung einfach in Ruhe gelassen werden. Es ist diese aufdringliche, penetrante Missionierung, eine Manifestation von Rücksichtslosigkeit und mangelndem Respekt, die zu den großen Ärgernissen des Alltags zählt.
    Ich verstehe es nicht. Wo leben Sie?

    Ich werde nie missioniert - nicht einmal die Zeugen Jehovas kommen mehr vorbei.

    Vom Glauben höre ich nur, wenn ich in die Kirche gehe oder in Gemeindeversammlungen, mir entsprechende Sendungen ansehe oder in entsprechenden Foren/threads mitlese oder diskutiere.

    Das kann man doch ohne jede Mühe vermeiden :-)
  4. #463

    Opium

    Zitat von stevendedalus65 Beitrag anzeigen
    Eben. Insofern bestätigen diese Erkenntnisse auch den alten Satz von Karl Marx:

    Religion IST Opium (eine Droge) für das Volk.
    Es ist eine Droge, *die Schmerzen lindert*
  5. #464

    Ja aber.

    Zitat von ich.frage.mich Beitrag anzeigen
    Ich verstehe es nicht. Wo leben Sie?

    Ich werde nie missioniert - nicht einmal die Zeugen Jehovas kommen mehr vorbei.

    Vom Glauben höre ich nur, wenn ich in die Kirche gehe oder in Gemeindeversammlungen, mir entsprechende Sendungen ansehe oder in entsprechenden Foren/threads mitlese oder diskutiere.

    Das kann man doch ohne jede Mühe vermeiden :-)
    Ja. Aber die Dame empfindet auch positive Kommentare zur Religion in diesem Thread als Zumutung.
  6. #465

    Dreieinigkeit

    Zitat von anoubi Beitrag anzeigen
    Jede Religion hat einen wahren Kern ..?
    Worin besteht der?

    Zitat von anoubi Beitrag anzeigen

    Ich bin Christ, Moslem und Buddhist.
    Oi! Vielseitig!
    Gibt reichlich Feiertage, was? ;-)
    Wärst du auch "Christ, Moslem und Buddhist", wenn du für alle 3 Kirchensteuern bezahlen müsstest?
  7. #466

    .

    Zitat von kickaha74 Beitrag anzeigen
    Dafür stellt man zum Beispiel Definitionen auf, damit man eine gemeinsame Basis hat. Definitionen beruhen auf Axiome. Axiome sind nicht beweisbar, Dogmen dagegen sind weder Beweisbar noch verhandelbar.
    Ich will nicht auf jedes Argument in Ihren Kommentaren eingehen, denn Sie rennen bei mir nur offene Türen ein. Ich bin kein Gegner, sondern ein Verteidiger der Wissenschaft, falls dies nicht aus meinen Postings ersichtlich ist.

    Was ist eine Definition oder ein Axiom? Doch auch wieder nur Worte und Annahmen. Wo ist also der prinzipielle Unterschied zum Dogma? Auch Sie schießen sich, wie ein paar andere "wissenschaftliche" Foristen hier, ständig selber ins Knie, weil Sie nicht über Ihre Tätigkeit reflektieren. Es ist schade, dass sie nicht erkennen, wie sie sich in ihrer Überheblichkeit und Selbstgewissheit selber demontieren. Ich referiere hier nicht meine Privatphilosophie, sondern allgemein akzeptierte Standpunkte der Wissenschaftstheorie, wie sie seit dem 19.Jhdt. vertreten werden.
  8. #467

    Zitat von anoubi Beitrag anzeigen
    Wenn ich sage, dass ich wiedergeboren wurde, sage ich dem anderen etwas, das er schon weiss, oder etwas, dass er nicht verstehen, daher nur glauben oder verneinen kann.

    Buddha wurde in den Hinduismus hineingeboren, und setzte Wiedergeburten als Selbstverständlichkeit voraus. Er sprach immer nur vom Weg.
    Zeigen sie das bitte anhand einer seiner Reden. Das können sie nicht.

    Er sprach in Gleichnissen von einer brennenden Kerze, die so nah an den Docht einer anderen Kerze gehalten wird, dass dieser entflammt. Es ist nicht die gleiche Flamme, keine Wiedergeburt.

    Die Vermischung fand später statt im Mahayana, und anderen Formen. Alles das, was wir heutzutage als Buddhismus erleben, was aber im Endeffekt genauso viel dazu dichtet, wie der Katholizismus zu den Lehren Jesu.
  9. #468

    Dns

    Zitat von kickaha74 Beitrag anzeigen
    Gott ist die DNS? ;-)
    DNS ist das von Gott Aufgeschriebene.

    Die DNS eines Menschen, übertragen auf Bücher, umfasst eine Bibliothek mit ungefähr zehntausend Bänden.

    Der Koran ist ein Buch, das Wesentliches für alle Menschen zusammenfasst.

    Ich zitiere Sure 100:

    "Keuchen im Wind des Galoppierens, Funken stieben lassen durch Erschütterung der Hufe, am frühen Morgen, ein Wirbel von Staub, der mitten ins Schlachtgetümmel führt; bei all diesem (schwöre ich:) Der Mensch ist gegenüber Allah undankbar. Die Liebe zu den Weltgütern macht ihn gierig. Weiß er es denn nicht? Wenn hervorgeholt wird, was die Menschen in ihrem Innern hegen, an jenem Tag ist Allah über sie wohlunterrichtet."
  10. #469

    .

    Zitat von stormking Beitrag anzeigen
    Man erzieht niemanden zum Atheisten, sondern das ist der Naturzustand.
    Das sehen kognitive Psychologen inzwischen anders, siehe zum Beispiel http://www.youtube.com/watch?v=1iMmv...feature=relmfu

    "Why We Believe In God(s) provides a brief and accessible guide to the exciting new discoveries that allow us to finally understand why and how the human mind generates, accepts, and spreads religious beliefs."








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