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Studie zur Religiosität: Wer glaubt, wird nicht unbedingt glücklich

Religion scheint ein Glücksgarant zu sein: Gläubige sind zufriedener, seltener depressiv, stabiler. Doch ist es der Glaube allein? Forscher haben*Menschen in stark religiösen und nicht religiösen Ländern verglichen. Ihr Fazit: Entscheidend ist weniger die Spiritualität als*das gesellschaftliche Umfeld.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...789365,00.html
  1. #270

    Nein

    Zitat von Idahoe Beitrag anzeigen
    Einfach nicht nur einen Teil zitieren, sondern den ganzen Text im Zusammenhang betrachten.
    Der Pantheismus baut auf Materie auf. Ich versuche die Gedanken Plancks weiterzudenken:

    Es gibt keine Materie. Die Ursache von Materie ist die Raumzeit-Verzerrung.

    Ergo KANN es kein Pantheismus sein. Logisch ?
    Pantheismus definiert sich nicht über MAterie, sondern über unseren Kosmos. Und laut Pantheismus ist Gott eben der Kosmos, oder der Kosmos ist Teil Gottes. Völlig unabhängig wie nun alles funktioniert. Nur weil Materie im eigentlichen Sinne nicht existiert, braucht es deswegen nicht automatisch einen bewußten Schöpfer.
  2. #271

    ???

    Zitat von P.Richter Beitrag anzeigen
    Selbst wenn es diesen Gott - was ich nicht glaube - nicht gäbe, dann müsste man IHN erfinden. Dies ist die Lehre der besagten Studie und unzähliger weiterer Untersuchungen.
    Wieso besteht die Notwendigkeit, Götter zu erfinden? Halten Sie Menschen für nicht in der Lage, ohne Anleitung anderer (und seien sie nur erfunden) zu denken?
  3. #272

    Falsch gedacht

    Zitat von anoubi Beitrag anzeigen
    Ihre scheinbare Überlegenheit stützt sich doch nur darauf, dass Sie die Frage nach dem SINN gar nicht stellen.

    ...
    Leider falsch. VIele Atheisten haben sich Gedanken über den Sinn gemacht. Nur sind sie nicht in Panik geraten und haben sich einen Wohlfühl-Sinn zusammenphantasiert, wo höchstwahrscheinlich gar keiner ist.
  4. #273

    Oje.

    Zitat von johannes9126 Beitrag anzeigen
    Das Argument, Gott wäre erfahrbare Realität, höre ich nicht zum ersten Mal. Dumm nur daß es die Leute, die es immer anbringen es nie beweisen können.
    Wäre Gott erfahrbare Realität gäbe es keinen religiösen Glauben und keine Religionen. Dann wäre Gott Teil des Natürlichen und nicht des Übernatürlichen.
  5. #274

    ...

    Zitat von neeanders Beitrag anzeigen
    Reden Sie nicht so abfällig von "Hirngespinsten", obwohl weder Sie noch ein anderer Skeptiker bisher auch nur ansatzweise beweisen konnte, dass die zahllosen Berichte und Überlieferungen über Gotteserfahrungen, Naturphänomene (Wunder), Nahtoderlebnisse etc. ausnahmslos der von Ihnen behauptete Unsinn sind.
    Sie wissen es nicht, ich weiß es auch nicht, wir beide können nur vermuten. Sie haben kein Vertrauen in die Richtigkeit dieser religiösen Überlieferungen, ich schon.
    Sich deshalb von seiner kleinen Froschperspektive aus per Vermutung und Ferndiagnose ein abschließendes Urteil über die Gläubigen aller Länder und aller Epochen anzumaßen, nur das ist dümmlich.
    Weil es unlogisch und unwissenschaftlich zugleich ist, aber das können viele Atheisten anscheinend längst nicht mehr erkennen, weil es nun einmal zu deren festen Glaubenssätzen gehört, dass nur die anderen dumm und blind sind.
    Die Zeugen Jehovas lassen grüssen!
    Sie waren doch der erste, der abfällig über eine Foristin geredet hatte. Und warum sollten wir Agnostiker und Atheisten - soweit man den zweiten Begriff verwenden will - auch in religiöse Überlieferungen haben, die wir ablehnen? Nicht wir Skeptiker müssen beweisen, daß die Erfahrungen nicht zutreffen, sondern die Religiösen müssen belegen, DASS sie zutreffen. Das wurde Ihnen jetzt schon zig-mal erklärt. Für uns ist Vertrauen auf Transzendenz nun mal kein Wert. Und ich stelle fest, daß sich Gläubige offensichtlich zutiefst davon verunsichert und provoziert fühlen, wenn sie feststellen, daß es Menschen gibt, die ihren Glauben, ihre Normen und Werte nicht teilen. Und ja, der christliche Gott ist ein Hirngespinnst, ebenso wie alle von Menschen geglaubten und erfahrenen Götter. Der einzige Gott, der vielleicht existiert ist der Gott/sind die Götter des Agnostizismus und da ist die Frage ob sie existieren völlig irrelevant, da die Existenz dieses Gotts/dieser Götter irrelevant ist.
  6. #275

    Titellos

    Wer glaubt, wird nicht unbedingt glücklich.
    Wer weiß, wird glücklich.
    Das nennt man Spiritualität und ist nichts neues in der Menschheit, wird nur seit einigen Hundert Jahren verschwiegen.
    Solange Cannabis und "Zauberpilze" als Teufelszeug gesehen werden, werden die Leute auch nicht erfahren, was Transzendenz oder Spiritualität oder Erleuchtung bedeutet. (Außer über jahrelange Praxis in Meditation und desgleichen).
    Interessant sind eher diejenigen, die seit Jahren uns diese Techniken versuchen zu verwähren um dadurch ihre erlangten Machtverhältnisse aufzugeben. Das hat die Kirche früher mit der "Hexen"-Verbrennung nicht anders gemacht.
  7. #276

    Wie süß...

    Zitat von anoubi Beitrag anzeigen
    Ich schrieb nicht, dass ich glaube. Ich bin Buddhist und weiss! ...

    ...Bisher konnte mir noch kein Gottesleugner die Frage nach dem SINN beantworten.
    Auch Buddhisten glauben nur, aber wissen eigentlich nicht. Ebenso wie bei allen anderen Religionen spielen sich die buddhistischen Offenbarungen auch nur zwischen den Ohren ab.

    Und bisher hat noch kein Gottesgläubiger/Anhänger anderer Religionen die Existenz eines "Sinns" beweisen können.
  8. #277

    Tut mir leid, mein Fehler.

    Zitat von ALG III Beitrag anzeigen
    Abtrünnige, Häretiker, Leugner, Ketzer, Heterodoxe, Schismatiker, Satanisten, Atheisten, Agnostiker, Montanisten usw. hat es immer gegeben. Menschen, die plötzlich an ihrem Glauben verzweifeln oder in einem Moment der intelektuellen Umnachtung das ätzende Gift des antitranszendentalen Rationalismus trinken, sind im Grunde genommen nur ein Beweis für die Existenz Satans, aber nicht für die Inexistenz Gottes.
    Jetzt haben Sie mich drangekriegt. Ich habe mehrere Diskussionsbeiträge von Ihnen gelesen und erst jetzt gemerkt, daß Poes Gesetz wieder mal greift. Hoffe ich doch. (google: Poes Law, Rational Wiki).
  9. #278

    .

    Zitat von johannes9126 Beitrag anzeigen
    Das Argument, Gott wäre erfahrbare Realität, höre ich nicht zum ersten Mal. Dumm nur daß es die Leute, die es immer anbringen es nie beweisen können.
    Ist nicht so schlimm; du kannst ja auch nicht das Gegenteil beweisen ;-). (Kein Scherz, einige Leute hier argumentieren wirklich so).
  10. #279

    ....

    Zitat von stormking Beitrag anzeigen
    Auf ein Hirngespinsst zu vertrauen, im Falle des Christentums auch noch auf ein äußerst dümmliches, verdient wohl eher das Attribut "kaputt". Im übrigen frage ich mich, warum Ihr Gläubigen ständig Trost braucht. Euer Leben muß ja ganz schön scheiße sein.
    Ach, was verstehen Sie schon vom Christentum? Und was verstehen Sie von der Geschichte des Christentums, in dessen Lehre Teile der platonischen, stoischen und neuplatonischen Philosophie eingegangen sind.

    Noch etwas: Was hier als heroischer Atheismus - es gibt keinen Sinn, deswegen muss sich jeder seinen Sinn selbst suchen - verkauft wird, ist ein Aufguss des alten Epikurismus. Und der konnte schon nicht überzeugen!


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