Man sollte sich nicht fragen, ob es einen Gott gibt oder nicht, sondern warum Menschen mehr oder weniger empfänglich für den Glauben an Übernatürliches sind (Götter, Horoskope, Gespenster, das Monster unter dem Bett...).
Man kommt danach zu dem Schluss, dass es einen Gott mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gibt.
Wem das zu hoch ist, kann sich auch gerne fragen, warum ein allmächtiger Gott sich nur wenigen Wesen auf einem unbedeutenden Planeten in einem riesigen Universum offenbart hat und warum er andere Religionen zulässt.
Man kann ich auch fragen, warum in einer so vernetzten Welt mit Live-TV-Übertragungen, Twitter und dem ganzen Kram nichts von einem Gott zu sehen ist?
Oder man fragt sich, wie der Mensch als ganz und gar nicht göttliches Wesen auf Dinge wie die deutschen Grundrechte oder die internationalen Menschenrechte kommt, die viel mehr Brüderlichkeit, Barmherzigkeit und Fairness beinhalten, als die göttlichen Vorgaben der Christen und erst recht über den göttlichen Vorgaben des Islams stehen.



