Studie zum Weltfrauentag: Inder sind Macho-Weltmeister

Eine internationale Studie über das Verhalten von Männern sorgt für eine hitzige Diskussion in Indien:*Sie outet die Inder als Weltmeister in Chauvinismus, häuslicher Gewalt und sexueller Nötigung. Die Reaktionen reichen von Scham bis Trotz.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...749606,00.html
  1. #90

    .

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    So klingt Genderlogik nun einmal andersherum. Sie sehen wie lächerlich das Gendermainstream ist?
    Das schreibt das "Ministerium für Gedöns" (wie ein deutscher Ex-Kanzler es mal betitelte) über Gender-Mainstreaming:
    "Durch die Strategie des Gender Mainstreaming werden die unterschiedlichen Realitäten von Frauen und Männern bewusst und deutlich gemacht; die Beachtung der Geschlechterperspektive wird zu einem wesentlichen Entscheidungskriterium für die Geeignetheit und Qualität der Maßnahme.

    Selbstverständlich kann Gender Mainstreaming auch zu Maßnahmen für beide Geschlechter führen, das heißt Männer und Frauen können gleichermaßen durch gleichzeitige, aber unterschiedliche Maßnahmen profitieren. Ein Beispiel hierfür sind unterschiedliche Präventionsmaßnahmen und Anspracheformen im Gesundheitsbereich für Frauen und Männer.

    Gender Mainstreaming führt jedoch dann zu gezielter Frauen- oder Männerförderungspolitik, wenn sich aus der Analyse ergibt, dass vor allem geschlechtsspezifische Benachteiligungen zu Lasten eines Geschlechts abzubauen sind.

    Der Gender-Mainstreaming-Prozess macht institutionelle Frauenpolitik keinesfalls überflüssig, da die vorliegenden Analysen gezeigt haben, dass Frauen in weiten Bereichen noch benachteiligt sind. Das Instrument der Frauenförderung wird daher noch lange angewandt werden müssen! Neu ist, dass der Gender-Mainstreaming-Ansatz auch die Situation der Männer in unserer Gesellschaft mit in die Analyse einbezieht. "

    Das Männer mehr Straf-/Gewalttaten begehen, heisst ja nicht (wie Sie schrieben), dass die Kriminalität unter Frauen gefördert werden sollte. *lol* Geeignete Rollen(vor)bilder für Männer und für Frauen sind mit Sicherheit wichtig, um hier vorzubeugen.
    Aber es ist numal Tatsache, dass Frauen eher Opfer systematischer Benachteiligung sind, als Männer. Ob in Deutschland oder in Indien. Während es in einigen Orten der Welt ums Überleben/Schutz vor Gewalt oder Bildungsmöglichkeiten geht, geht es in Deutschland um gleiche Bezahlung und Frauenanteile in Chefetagen.
  2. #91

    ...

    Zitat von licht_in_der_dunkelheit Beitrag anzeigen
    Die höhere Lebenserwartung von Frauen in den entwickelten Ländern lässt sich in der Tat gesellschaftlich erklären: nämlich mit dem Hang von Frauen zu gesunder Ernährung und Lebensweise sowie unfallärmerer Fahrweise. Dem sich die Männer in ihrem Starrsinn und Männlichkeitswahn so gern verschließen. Aber auch das ist ja die Schuld der Frauen, wenn man Ihrer Logik, oder sagen wir besser: absurden Argumentation folgt.
    Das ist billigster Sexismus den Sie hier absondern. Mittelalter würde man sagen, würde man sagen, wären die Vorzeichen vertauscht.

    Für Sie ist es also so, dass wenn die Frauen irgendwo "besser" bzw. "bevorteilt" (z.B. Lebenserwartung) sind, dann weil sie die lieben Frauen und so viel besser als die dummen dumpfen Männer sind. Liegen Männer vorn (z.B. Topposition in der Wirtschaft), dann weil sie die bösen Männer sind und Frauen unterdrücken.

    Schon mal daran gedacht, dass Männer deswegen eher sterben, da sie die schwereren Arbeiten, z.T. mit Todesrisiko, ausführen? Arbeiten, bei denen keine der Feministen nach einer Frauenquote schreit?
  3. #92

    ~

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Das ist billigster Sexismus den Sie hier absondern. Mittelalter würde man sagen, würde man sagen, wären die Vorzeichen vertauscht.
    Für Sie ist es also so, dass wenn die Frauen irgendwo "besser" bzw. "bevorteilt" (z.B. Lebenserwartung) sind, dann weil sie die lieben Frauen und so viel besser als die dummen dumpfen Männer sind. Liegen Männer vorn (z.B. Topposition in der Wirtschaft), dann weil sie die bösen Männer sind und Frauen unterdrücken.

    Schon mal daran gedacht, dass Männer deswegen eher sterben, da sie die schwereren Arbeiten, z.T. mit Todesrisiko, ausführen? Arbeiten, bei denen keine der Feministen nach einer Frauenquote schreit?
    Männer haben die gleiche Möglichkeit wie Frauen, sich gesund zu ernähren und nicht zu rauchen, gemäßigt Auto zu fahren, etc. Genauso können sie sich aussuchen, welche Berufe sie ergreifen, ob sie Söldner oder Personenschützer werden oder vielleicht doch Versicherungskaufmann oder Erzieher. Auch können sie zur Prostatakrebsvorsorge gehen, genauso wie Frauen Brustkrebs- oder Gebärmutterhalskrebsvorsorge in Anspruch nehmen können.

    Bei den unterschiedlichen Lebenserwartungen geht es wohl eher nicht um gesellschaftliche Unterdrückung, sondern um unterschiedliche Lebensstile, die von Männern selbst gewählt werden.
  4. #93

    Themaverfehlung

    Zitat von Dampflok Beitrag anzeigen
    Wenn Sie sich etwas mit der Materie befassen würden, würde Ihnen bei unvoreingenommener Betrachtungsweise ganz schnell auffallen,...
    Ihre bipolare Sicht ist typisch feministisch mit der Festschreibung der Täter- und Opferrolle per Geschlecht. Sexistischer gehts nicht.
    Na, mit Ihnen ist mir ja ein Prachtexemplar des Machos über den Weg gelaufen. Ich weiß nicht, ob ich das amüsant finden soll. Ist aber auch egal.
    Ich kann Sie nur ermuntern, sich selbst einmal etwas mit der Materie zu befassen, bevor Sie lospoltern und am Thema vorbeischwadronieren.
  5. #94

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen

    Männer sterben eher, da weniger Wert auf Männergesundheit gelegt wird (1), werden eher zu längeren Haftstrafen verurteilt (2), müssen mehr Unterhalt zahlen (3), tragen höhere Steuerlasten(4), profitieren geringer von Ausgaben des Staates(5), werden in der Schule benachteiligt (6) und und und ...

    Das hat alles nichts mit Homosexualität zu tun! Das betrifft alle Männer!
    1) Männer achten weniger auf ihre Gesundheit
    2) das hängt von den Straftaten ab
    3) da sie meist mehr verdienen, als ihre getrennt lebenden
    Frauen, die sich um die Kinder kümmern
    4) sie verdienen in der Regel mehr als Frauen
    5) sie sind in der Regel nicht die Alleinerziehenden, die
    vielfach auf soziale Transferleistungen angewiesen sind
    6) sie werden in der Schule nicht benachteiligt, sind aber
    nicht im gleichen Maße leistungsbereit

    und, und, und...

    Hat Ihnen schon mal einer vorgeschlagen, dass sie für Ihre Arbeit weniger kriegen müssen, weil Ihre Frau ja schließlich auch einen Job hat? Vermutlich nicht. also aufhören zu heulen.
  6. #95

    ...

    Zitat von athanasia Beitrag anzeigen
    Männer haben die gleiche Möglichkeit wie Frauen, sich gesund zu ernähren und nicht zu rauchen, gemäßigt Auto zu fahren, etc. Genauso können sie sich aussuchen, welche Berufe sie ergreifen, ob sie Söldner oder Personenschützer werden oder vielleicht doch Versicherungskaufmann oder Erzieher. Auch können sie zur Prostatakrebsvorsorge gehen, genauso wie Frauen Brustkrebs- oder Gebärmutterhalskrebsvorsorge in Anspruch nehmen können.
    Frauen können auch die gleichen Berufe ergreifen wie Männer, die gleichen Fächer studieren etc. Wer aber lieber Kunstpädagogin statt Ingenieurin wird, muss eben mit den Konsequenzen (geringeres Gehalt) leben.
  7. #96

    Es ist differenzierter. Sowohl als auch !

    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    Mobilisierung der Massen lebt von der Angst der Massen. Und ohne Angst fehlt das Mobilisierungspotential. So einfach funktioniert das Grundgesetz der politischen Ökonomie.

    In polit. Ökonomie bin ich nicht ausgebildet, deswegen bitt ich Sie um Erklärung.
    Wenn das so ist wie Sie sagen, wie passt dann folgendes dazu?

    Also in der EX-DDR war es, nach nicht nur meiner Meinung, in etwa so, als die "Massen" noch Angst hatten, z.B. niedergeknüppelt und evtl. sogar von sowjet. Panzern erschossen, bzw. überrollt zu werden, waren es nur relativ wenige, die für Reformen protestierende "Kampfgruppen" (?) bildeten.

    Als klar wurde das die Sowjets nichts machen, verschwand damit Zunehmens die Angst und die "Kampfgruppen" (?) wurden größer und größer.

    Also weniger Angst mehr Protestierer.

    Aber sicher haben Sie recht, es gibt einen generellen Zusammenhang, stark vereinfacht gesagt, zwischen Herrschaft (auch in einer Demokratie) und Angst, der Angst die von dem "Herrscher" dem Machtfaktor (u.a. auch div. "Ämter" usw. gehören mit dazu) ausgeht und die Beherrschten beherrschbar zu machen und zu halten, bzw. auch gefügig zu machen.
  8. #97

    Es ist differenzierter. Sowohl als auch ! II

    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    Einzelinteressen statt Gemeinwohl( der güne Irrsinn geändert)
    Am Frauenhaus lässt sich exemplarisch veranschaulichen, wie kleine Kampfgruppen - nicht nur in der Frauenpolitik, sondern auch in vielen anderen Bereichen - ihre eigenen Interessen zum Gemeinwohl erklären, um so zu Lasten der Allgemeinheit ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Das Schüren von diffusen Ängsten (zum Beispiel vor Überfremdung oder Epidemien) gehört dabei genauso zu den Instrumenten wie die Panikmache (zum Beispiel vor allen Männern oder den potentiellen Vergewaltigern).
    Was denn für "Kampfgruppen" ?
    Wer, wie oder was ist damit gemeint ?


    Verstehe ich Sie richtig ?
    Frauenhäuser, also die Schutzeinrichtung für Frauen (mit oder ohne Kinder) die Opfer von Gewaltexzessen ihrer Männer, Freunde, oder sogar der eigenen Familie geworden sind, dienen best. Einzelinteressen und nicht dem Gemeinwohl ?
    Meinen Sie das wirklich so, oder hab ich da, im Ernst, was völlig falsch verstanden ?

    Meinen sie das ernsthaft so, dann wäre das aber weiter nichts als reiner Blödsinn.
    Nat. dienen Frauenhäuser auch dem Gemeinwohl, u.a., um nur ein Beispiel zu nennen, weil so im günstigen Fall der Gewaltkreislauf von geschlagenen Kindern zu später selber schlagenden Elternteilen durchbrochen wird.
    Aber evtl. werden sogar die Schläger Argumenten zugänglich, sehen Fehler ein und werden Therapierbar.
    Ist das nicht auch für das Gemeinwohl ausgesprochen gut?
    Wenn nicht, für was denn dann ?
  9. #98

    Es ist differenzierter. Sowohl als auch ! III

    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    Dabei wollen die Kampfgruppen diese Probleme oft nur vordergründig lösen. Tatsächlich sind die selbsternannten Retter gar nicht daran interessiert. Denn mit dem Ende des Problems wäre auch ihr eigenes politisches Ende gekommen.
    Und diese "Kampfgruppe Frauenhaus" arbeitet nur zum eigenen Wohl ?
    Wer, wie oder was ist da Kampftruppe?
    Woher wissen sie, das Frauenhäuser, auch noch zu Lasten der Allgemeinheit, nur ihren eigenen Interessen (welche genau) nach gehen ?
    Wie wollen sie beweisen das "die Kampfgruppen Frauenhaus" ihre eigene Arbeit nachhaltig und so boykottieren, dass dies bis jetzt nur ihnen allein aufgefallen ist ?

    Wenn man ihrer Argumentation folgt, handelt das Rauschgiftdezernat mit Drogen, um ihre Arbeitsplätze zu sichern usw. Da lassen sich noch viele andere total Paranoidhalluzinatorische vergleichende Behauptungen anstellen !


    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    Welche Themen blieben Frauen-Aktivistinnen, wenn die Summe aller Frauenrechte auf Gleichheit deutet oder die Änderung im partnerschaftlichen Umgang möglich wäre? Was bleibt den "Deutschland den Deutschen"-Parteien, wenn die Integration gelingt, und Deutschland ein buntes, fröhliches und erfolgreiches Land wird?
    Ich glaube da kennen sie die Welt und die Menschen zu wenig, wenn sie glauben, das Frauenhäuser, aus Angst um ihre Daseinsberechtigung, häusliche Gewalt eher konservieren, als etwas wirklich dagegen zu unternehmen.

    Also die Frauen-Aktivistinnen sitzen auf dem Trocknen, wenn: >>die Änderung im partnerschaftlichen Umgang möglich wäre<<, bzw. sie, die Frauen rechtliche Gleichheit erreicht haben.
    Sehen sie und ich dachte die Frauen sind dem Manne rechtlich Gleichgestellt, man lernt nie aus.

    Um eben nicht auf dem trockenen zu sitzen und um, wohl als "Kampfgruppe", eine Existenzberechtigung zu haben, sind sie gegen Gleichheit und wie es aussieht, auch gegen die Weiterentwicklung partnerschaftlicher Verhältnisse.


    Mann sie hat's aber erwischt !

    Wo haben sie blos solche abenteuerlich, im Grunde völlig hirnrissige Ideen her ?
    Sind sie ein "Opfer" von einem Frauenhaus, weil ihre Frau weggelaufen ist?

    Wenn es nach ihrer "Theorie" geht, sind Frauenhäuser im Grund hocheffizient, nur lassen sie das selber nicht zu, wg der Arbeitsplätze.
    Ja vlt heuern sie noch Schlägertrupps an, oder geben Männern Geld, damit sie ihre Frauen vermöbeln, damit immer genug "Kundschaft" da ist, bzw. je nachdem, wieviel Betten leer stehen, oder Vollbelegung herrscht.

    Was soll der Mist ?
    Karneval ist vorbei !
  10. #99

    Die Dunkelziffer wird sehr hoch sein !

    Zitat von Dampflok Beitrag anzeigen
    ...mindestens EINMAL IM LEBEN (seit dem 16. Lebensjahr) diese Gewalt erfahren haben, heißt es korrekt! Und zu den Gewaltformen wurde sogar lautes Anschreien gezählt. Was glauben Sie wohl, was Männer seit ihrem 16. Lebensjahr erleben müssen. Über 70% der Gewaltopfer sind Männer. Und zu häuslicher Gewalt belegen inzwischen über 200 Studien weltweit in der westlichen Welt, daß sie zwischen Männern und Frauen gleich verteilt ist, nach dem Schema 25/25/50 (25%Männer, 25% Frauen, 50% beide als VerursacherIn). Bei Kindstörungen in Deutschland ist überwiegend eher die Mutter als der Vater die Täterin.

    Ja - "in den letzten 12 Monaten" - und nicht seit dem 16. Lebensjahr gezählt, wie bei den Frauen!

    Ach Übrigens, am Gewaltvollsten geht es in lesbischen Beziehungen zu, in 25% davon herrscht körperliche bzw. sexuelle Gewalt! Und das, tja, ganz ohne Mann, dem man die Täterschaft zuschieben kann - das größte Tabu des Feminismus. Darum haben sie es ja auch sicher dezent zu Erwähnen vergessen..

    Ich denke mal das die Dunkelziffer sehr hoch ist.
    Welcher Mann gibt schon zu von einer, evtl. sogar noch seiner eigenen Frau vermöbelt worden zu sein.

    Dies Blöße und das ist es für die allermeisten, geben sich nur sehr wenige.