Studie zu chronischen Krankheiten: "Gesundheit wird auf jeden Fall teurer"

Eine alternde Bevölkerung, mehr Übergewichtige und mehr psychisch Kranke: Die umfassende Studie des Robert-Koch-Instituts verdeutlicht die Risiken im deutschen Gesundheitssystem. Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem erklärt im Interview, was auf die Versicherten zukommt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838818,00.html
  1. #10

    Niedergelassene Fachärzte

    Zitat von aha900 Beitrag anzeigen
    Mir langt es langsam, dass in diesen Foren andauernd sämtlichen Ärzten unterstellt wird, ihre Patienten aus purer Raffgier krank halten oder machen zu wollen. So ein Blödsinn! Wenn es etwas immer geben wird, dann Krankheiten, da braucht kein Arzt nachhelfen und schlechte Kollegen gibt es in jeder Branche!
    Das ist aber auch so, als ob ein Schmachermeister sich in seinem Laden in der Innenstadt (maximale Quadratmetermiete) alles denkbare an Maschienen zur Kunststoffverarbeitung hinstellt - um dort Laufschuhe in Handarbeit herzustellen.

    Die Granulate und Stoffe und Lederfetzen werden selbstverständlich im Kurzwarenladen 'Tante-Emma' nebenan gekauft, die diese wiederum exclusiv vom Monopolisten bezieht...

    Das ganze funktioniert Gott sei dank, weil es eine Schuhpflichtversicherung gibt!

    So konnten die Kosten für ein Paar Badelatschen erfolgreich auf 5000€ begrenzt werden.

    Die Schumachergewerkschaft beklagt allerdings, dass der Zweitporsche unter diesen Bedingungen kaum noch zu finasnzieren ist.

    ...oh.. ich muss weg, Banken retten ....
  2. #11

    Ganz einfach,...

    Zitat von irgendwer_bln Beitrag anzeigen
    Das ist kein Studieninhalt, dass ist gesunder Menschenverstand.
    Dass unsere Gesellschaft immer älter wird, ist seit hunderten Jahren bekannt. Dass die psychischen Krankheiten zunehmen (da das Feld noch erforscht wird), ist ebenfalls bekannt.

    Vllt. hätte man mal die Möglichkeiten der Abfederung der Kosten analysieren sollen. Oder noch besser: die Reform unseres Gesundheitssystems. Was kann man tun, um langfristig die Kosten zu drücken, ohne die Leistungen brutal zusammenzustreichen?

    Und bitte...
    ...unnütze Medikamente einfach nicht beanspruchen z.B., wenn ich heute zum Arzt gehe weil mich ein Hustenreiz plage gehe ich dann mit einem Rezept aus der Praxis auf dem mindestens drei Medikamente stehen, also zwei zuviel.
  3. #12

    Tja

    "Auf jeden Fall. Gesundheit wird teurer." Also wieviele der "tollen errungenschaften unserer demokratie" wegen derer wir "ne demokratie" haben wollen sie uns eigentlich noch wegnehmen, bevor es zur revolution kommt?
  4. #13

    Soll das...

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Nicht nur jeder Einzelne kann durch seinen Lebensstil sein Krankheitsrisiko beeinflussen.

    Der Staat nimmt durch...

    ...will, kann die Bundesregierung hier auffordern, sich zu den gesundheitlichen Risiken der Krippenbetreuung zu äußern.

    Direktzu.de: Direkt zur Kanzlerin: Krippenbetreuung macht krank!
    ...jetzt heißen, die die damals in der DDR in Krippen aufgewachsen sind sind heute chronisch Erkrankt, Pflegebedürftig, Deppen oder gar Krüppel.

    Meinen psy. Knacks habe ich aus den RKK-Aufzuchtanstallten und nicht von Kindergarten, oder von der Scheidung, im Gegenteil, schöne Erinnerungen an den Kindergarten, den Freien Kindergarten, also ohne Bindunbg an eine Kirche. Klinkt sehr nach Theorien von weiß der Gott woher, ernstnehemen kann ich's nicht.
  5. #14

    Und genau das meine ich....jeder Arzt hat seine Praxis mitten in der City in bester Lage und natürlich fährt jeder Arzt einen Porsche,tschuldigung, mittlerweile anscheinend schon einen Zweit-Porsche. Kommt man sich bei solchen Kommentaren nicht selber blöd vor?
  6. #15

    Nein,...

    Zitat von aha900 Beitrag anzeigen
    Und genau das meine ich....jeder Arzt hat seine Praxis mitten in der City in bester Lage und natürlich fährt jeder Arzt einen Porsche,tschuldigung, mittlerweile anscheinend schon einen Zweit-Porsche. Kommt man sich bei solchen Kommentaren nicht selber blöd vor?
    ...weil man es sieht.
  7. #16

    Ja natürlich gibt es das. Aber das sind bei weitem nicht alle. Zumal genau bei den Ärzten, die als abzocker bekannt sind seltsamerweise die Wartezimmer immer gut gefüllt sind. Worüber der geneigte Arzthasser mal nachdenken sollte...Anbei, wegen einem Hustenreiz zum Arzt zu Rennen trägt auch nicht wirklich zur Kostenreduzierung bei.Aber natürlich hat das patientenverhalten absolut nix mit der Kostenentwicklung zu tun, sondern nur die Preisentwicklung beim Porschehändler...
  8. #17

    Voll daneben

    Zitat von polyphemos Beitrag anzeigen
    (...)
    Mit einer ehrlichen, mutigen, gründlichen, effizienten Prävention würden sehr bald sehr viel weniger Menschen überhaupt krank werden.
    Aber GENAU DASS WILL ABSOLUT KEINER, der in diesem unserem Land etwas zu sagen hat!
    Die Prävention hat schon längst begonnen.
    Neben Rauchverbot und sonstigen lästigen lebensverlängernden Massnahmen, dürften unsere Sittenwächter bald auch die Helmpflicht für Radler und das Alkoholverbot einführen. Rente mit fünfundfufzich versteht sich von selbst. Wer unter 80 eines "natürlichen Todes" stirbt, wird in Zukunft verdächtig sein.
  9. #18

    Ich Frage mich,wann die Leute endlich verstehen, dass nur sie selbst die Verantwortung für ihre Gesundheit tragen. Statt sich um eine für Körper und Geist verträgliche Lebensweise zu entscheiden und seinen Kopf zum denken zu benutzen, sind immer alle anderen schuld. Die Gesetzgebung, Politiker, Lobbyisten...aber gleichzeitig das rundumsorglos Paket zum Nulltarif haben wollen. Komisch, dass die kosten explodieren. Sind wieder nur die anderen dran schuld. Schöne heile Welt in schwarz weiss.
  10. #19

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    wenn es so weitergehe wie zwischen 1970 und 1975. Tatsächlich gab es einen Anstieg, allerdings von damals sechs Prozent auf heute zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
    In absoluten Zahlen bedeutet das:
    1970: < 10 Milliarden Euro

    2011: 200 Milliarden Euro

    Somit haben wir heute ueber 20x hoehere Gesundheitskosten, aber leider nur knapp 12x soviel BIP.