dapd36 Stunden haben deutsche Autofahrer laut einer Studie im vergangenen Jahr durchschnittlich im Stau gestanden. Das sind drei Stunden weniger als im Vorjahr. Glaubt man den Machern der Studie, ist das ein schlechtes Zeichen für die Wirtschaft.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...840246,00.html
36 Stunden mal 40 Millionen Fahrer ergibt 1,44 Milliarden Stunden. Rechnet man 10 Euro pro Stunde dann sind das gut 15 Milliarden Euro volkswirtschaftlicher Schaden. Dafür könnte man eine Menge Strasse verbessert bauen, und würde dann noch die Fahrzeit ausserhalb von Staus verkürzen, was zu weiteren Zeitgewinnen führen würde.
Aber heutzutage werden Strassen nach dem Bedarf von heute und möglichst knapp geplant, und wenn diese Strassen dann in zehn Jahren gebaut sind wundert man sich weil der Verkehr dann schon 50% zugenommen hat und die wunderschönen neuen Strassen sofort wieder überfüllt sind.
Mal ganz zu schweigen von der Verwendung des tausende Jahre alten und total veralteten Konzepts der Kreuzung. Eine Kreuzung verringert das Vermögen einer Strasse, Fahrzeuge zu leiten, um mehr als 50%. Dass es eine dritte Dimension gibt ist bei den Auftraggebern der Strassenplaner noch nicht durchgedrungen.
Würde zwar die Wirtschaft enorm ankurbeln, die vielen Menschen aber, die noch laufen können, wären dagegen sehr enttäuscht über diesen Fortschritt nur für Fußkranke.Sieht so aus, als wäre dieses Experiment der Autoliebhaber gescheitert, sie wollen es nur nicht wahrhaben.