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Studie über Staus: Brummt die Wirtschaft, steht der Verkehr

dapd36 Stunden haben deutsche Autofahrer laut einer Studie im vergangenen Jahr durchschnittlich im Stau gestanden. Das sind drei Stunden weniger als im Vorjahr. Glaubt man den Machern der Studie, ist das ein schlechtes Zeichen für die Wirtschaft.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...840246,00.html
  1. #10

    Welch ein Mist !

    Genauso könnte ich sagen: im letzten Jahr sind 10% weniger Menschen an einem Burn-out-Syndrom erkrant. Das ist ein schlechtes Zeichen für die Wirtschaft, zeigt es doch, dass die Leute weniger im Arbeitsstress sind.
  2. #11

    Der Verhehr kann noch soviel zahlen....

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Der gesellschaftliche Nutzen auch nicht.

    Im übrigen bezahlt der Verkehr bereits mehr als man als man Kosten nachweisen kann.
    ... der Platz im Ballungsraum wird dadurch nicht mehr.
    .
    Und da die Leute neben der Funktion Autofahrer, auch einmal Fußgänger, Radfahrer... usw, sind, können sich Autos mit allem Geld der Welt nicht den gesamten Platz kaufen.
    .
    Erst wenn die Leute im PKW angeschraubt sin wird sich da ändern.
    .
    Lang lebe die Fahrprothese akak Auto
    Sikasuu
  3. #12

    Zitat von nicolo1782 Beitrag anzeigen
    Genauso könnte ich sagen: im letzten Jahr sind 10% weniger Menschen an einem Burn-out-Syndrom erkrant. Das ist ein schlechtes Zeichen für die Wirtschaft, zeigt es doch, dass die Leute weniger im Arbeitsstress sind.
    Es geht bei diesem Befund nicht um Politik sondern um einen brauchbaren Konjunkturindikator.

    Es gibt eben einen klaren Zusammenhang zwischen Transportaufkommen und Wirtschaftsleistung. Das passt nur vielen nicht ins ideologische Konzept des bösen Autoverkehrs.

    Abgesehen davon wäre Burn Out kein guter Indikator da es einen eher schwachen Kausalzusammenhang gint und zudem Burn Out kein objektiver medizinischer Befund ist.
  4. #13

    Ein Anbieter von Verkehrsinformationen

    Da bietet eine US Firma Verkehrsinformationen an. Und findet heraus das es Freitags mehr Staus gibt. Natürlich muss das alles einen Zusammenhang mit der WIrtschaftslage haben. Wann muss man nicht mehr so ne gequirrlte Kacke lesen die einfach nur aus den Propagandaheftchen einer irrelevanten Firma ohne wirkliches Geschäft abkopiert sind. Wieviel hat der Redakteur von der Firma für den Artikel bekommen?`Ein Käsebrötchen? Würde passen.
  5. #14

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Das passt nur vielen nicht ins ideologische Konzept des bösen Autoverkehrs
    Doch, passt super. Der böse Autoverkehr und der böse Kapitalismus hängen direkt miteinander zusammen und bedingen sich gegenseitig.
    ;-)
  6. #15

    Zitat von sikasuu Beitrag anzeigen
    .... das ist mehr als eine Arbeitswoche. Wenn man dazu noch die Wegezeit rechnet, dann dürfte "Otto Normalatbeitnehmer" im DURCHSCHITT ca. 4 Wochen nur für seinen Traum von "freier Fahrt" kostbare Zeit vertun.
    Wenn ich mit der Bahn/Bus zur Arbeit fahre brauche ich im Durchschnitt ca. 75 min pro Tag länger für Hin- und Rückfahrt. Übers Jahr gerechnet sind das dann 12 Tage die ich sinnlos auf schmierigen Bahnsteigen und Bushaltestellen zubringe, weil die Anschlüsse nicht passen oder wegen der ewigen Verspätungen. Die eigentliche Fahrzeit ist hierbei noch nicht mal berücksichtigt.
  7. #16

    stimmt so nicht

    Zitat von ubbo2 Beitrag anzeigen
    Es gibt relativ klare Trends im Verkehr vor allem bei den jüngeren Leuten: Das Automobil ist nicht mehr erster Lebenszweck, wir emanzipieren uns von diesem keineswegs immer nützlichen Objekt. Da fahren doch Leute glatt wieder mehr Fahrrad, Bus und Bahn und Autoverkehr nimmt in der Tat auch nach ernst zu nehmenden WIssenschaftlern (Prof Zumkeller, Uni Karlsruhe) ab. Ein Zeichen einer vernünftiger werdenden erwachsen werdenden Gesellschaft und nicht von fehlendem Wirtschaftswachstum...
    Die jungen Leute fahren nicht deshalb mehr Bahn oder Rad, weil sie vernünftiger sind, sondern weil sie zumeist andere Lebensumstände haben.
    So lange ich als Student nur zur Uni muss, tue ich mir mit der Nutzung des ÖPNV oder des Fahrrads leichter, als wenn ich 10 Jahre später als Aussendienstler für z.B. Baden-Württemberg zuständig bin und meine Kunden KMUs sind, die weit verstreut in den ländlichen Gebieten sind.

    Eine Studie aus der Schweiz hat der Deutschen Bahn erst unlängst wieder ein gutes Zeugnis für die Verbindungen von Stadt zu Stadt - aber ein schlechtes für die Verbindungen aufs Land raus ausgestellt.
    Da bleibt dann halt nur das Auto, zumal unsere Wirtschaft anders als in Frankreich nicht nur rund um die Hauptstadt und drei weitere Ballungszentren zu finden ist, sonder weit verstreut ist.
    Sie gehen offenbar davon aus, daß viele, die Stau stehen, aus reinem Spass im Auto sitzen. Dem ist nicht so...
  8. #17

    .

    Zitat von ubbo2 Beitrag anzeigen
    Vernunft sagte ich: Wer mit dem Rad zum nächsten Supermarkt fährt und kein Auto hat fährt natürlich NICHT zum Zentrum am Autobahnkreuz und steht auch NICHT am Freitag im Wochenendstau, kein schlechtes Leben, ohne ungesundes Sitzen in einem Auto hinter einem Diesellaster. Dazu muss man nicht ÖKO sein... Ich bin keiner sondern kann mir teure Kleidung kaufen, da ich kein Geld für eine Schrottkarre bezahlen muss... Statt Jutebeutel habe ich ne Superfahrradtasche, mein Rad kannst Du Dir auch gar nicht leisten...
    Sicher. Mit dem Rad bringen Sie drei Kinder zu unterschiedlichen Schulen und Kindergärten, Bringen das was Sie zum Arbeiten brauchen zum Kunden. Zu Kundenterminen oder Geschäftsbesprechungen radeln Sie also auch mal 20kM? Würde ich auch gern tun, wie lösen Sie das Problem der Transpiration? Ihr Supermarkt wird sicher mit Fahrradkuriere beliefert. Da Sie, wie in wenig im Beitrag durchschimmert, ja großzügig mit dem Geld sein können, bestellen Sie auch einen Klempner per Fahrrad, wenn der Wasserhan tropft. Geht! Vermutlich ist der sogar sehr froh, mal nicht im Auto zu sitzen. Jede Wette, wenn Sie ihm für jedes Teil, für das er heute er heute zum Auto geht, eine zusätzliche Fahrt zur Werkstatt oder zum Großhandel bezahlen, haben Sie eine zufriedenen und gesunden Klempner.

    Kinnas, auch wenn es aus gewissen Ecken so aussieht, in unseren Staus stecken keine Spaßfahrer. So aus dem Hut, ich würde sagen 80% stecken in gesellschaftlichen Zwängen. Die Spaßfahrer stecken nicht im Stau, warum sollten Sie denn?
  9. #18

    .

    Zitat von nicolo1782 Beitrag anzeigen
    Genauso könnte ich sagen: im letzten Jahr sind 10% weniger Menschen an einem Burn-out-Syndrom erkrant. Das ist ein schlechtes Zeichen für die Wirtschaft, zeigt es doch, dass die Leute weniger im Arbeitsstress sind.
    Ja, natürlich. Das heißt doch nicht, daß Burn Out irgendwas Gutes ist, es wäre eben ein Indikator. Fettleibigkeit in D. ist auch ein Indikator für langjährige stabile Versorgung aller Menschen mit Nahrung. Deshalb ist die Abwesenheit von Hunger doch nichts schlechtes.

    Beide Beispiele haben einen Haken, es sind nachlaufende Indikatoren. Der Stau hingegen entsteht bei häufigem umdisponieren, vielen Geschäftsbesprechungen, Baustellenbegehungen, Präsentationen usw. Das ist ein voreilender Indikator. Dieser Organisations- und Besprechungsbedarf nimmt bei sinkender Nachfrage ab, auch wenn das Geschäft selbst noch brummt.
  10. #19

    Werbegag

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    36 Stunden haben deutsche Autofahrer laut einer Studie im vergangenen Jahr durchschnittlich im Stau gestanden. Das sind drei Stunden weniger als im Vorjahr. Glaubt man den Machern der Studie, ist das ein schlechtes Zeichen für die Wirtschaft.

    Studie über Stauzeiten in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    Guter Werbegag der Firma Inrix. Dieses US-Unternehmen lebt von den Staustehern.
    In diesem Sinne: Möge die Wirtschaft brummen, die Staus länger werden und die Firma Inrix absahnen.


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