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Studie über Elektroauto-Käufer: Eine Million Kunden gesucht

Jürgen PanderEine Million Elektroautos, so das Ziel der Bundesregierung, sollen bis 2020 auf deutschen Straßen fahren. Nur: Wer soll die kaufen? Forscher des Fraunhofer-Instituts suchten jetzt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums nach Antworten - und haben den typischen E-Autokäufer gefunden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...834969,00.html
  1. #1

    Renault ZE Fluence vergessen ?

    Eine Limosine in VW Passat Größe, 135km/h Vmax (gut ausreichend für Stadt und Landstrasse), 160km Reichweite (mehr als 90% aller Pendler sind damit gut bedient) und Kosten von 26500 Euro (Listenpreis). Dazu kommen knapp 2900 Euro Miet- und Versicherungskosten für den Akku (3 Jahre, 36Tkm). Das ist auch heute schon absolut konkurrenzfähig zu Benzinern oder Dieseln - Reichweite ausgenommen.
  2. #2

    Sie schreiben es doch selbst :

    >>Vielleicht werden solche Planspiele ja irgendwann überflüssig. Voraussetzung: Ein Elektroauto mit rund 500 Kilometer Reichweite, das nicht mehr kostet als ein aktueller Kompaktwagen mit Benzinmotor. Bis 2020 jedoch ist so ein Auto nicht in Sicht.<<

    Damit hat sich doch jede weitere Diskussion erübrigt ?!
  3. #3

    Klar, gerne!

    Wer mir ein e-Mobil vor die Tür stellt, das Platz für vier bietet, eine Reichweite von wenigstens 700 km besitzt und vom Hausanschluss geladen werden kann, bekommt mich als fröhliche Werbeflüstertüte gratis - dann rede ich sogar General Motors und den RWE das Wort. Ansonsten: sucht mal schön!
  4. #4

    Zitat von der_Pixelschubser Beitrag anzeigen
    Wer mir ein e-Mobil vor die Tür stellt, das Platz für vier bietet, eine Reichweite von wenigstens 700 km besitzt und vom Hausanschluss geladen werden kann
    ...und ausserdem noch einen Anhänger ziehen kann....
  5. #5

    All inclusive in 2012

    Zitat von carvon Beitrag anzeigen
    Eine Limosine in VW Passat Größe, 135km/h Vmax (gut ausreichend für Stadt und Landstrasse), 160km Reichweite (mehr als 90% aller Pendler sind damit gut bedient) und Kosten von 26500 Euro (Listenpreis). Dazu kommen knapp 2900 Euro Miet- und Versicherungskosten für den Akku (3 Jahre, 36Tkm). Das ist auch heute schon absolut konkurrenzfähig zu Benzinern oder Dieseln - Reichweite ausgenommen.
    Nein, sogar Reichweite inklusive!

    Sofern unterwegs ca. 3 Betterplace-Akkuwechselstationen oder 43kW-Schnelllader stehen - der Fluence wäre zu beidem kompatibel.
    Letztere werden demnächst an einigen Autobahnstrecken eingerichtet, z.B. A2 und A9 München-Nürnberg-Leipzig.

    Das "Reichweitenproblem" ist eher ein Infrastrukturproblem - aber das war bei den ersten pferdelosen Kutschen, deren Fahrer den Sprit noch in der Apotheke besorgen mußten, auch nicht anders.
    Hat sich aber dann ziemlich schnell geändert...
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Million Elektroautos, so das Ziel der Bundesregierung, sollen bis 2020 auf deutschen Straßen fahren. Nur: Wer soll die kaufen? Forscher des Fraunhofer-Instituts suchten jetzt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums nach Antworten - und haben den typischen E-Autokäufer gefunden.

    Studie des Fraunhofer-Instituts über die Käufer von Elektroautos - SPIEGEL ONLINE


    ich dürfte mal den Renault Fluence fahren. ein traum.

    was der vorredner meinte, da stimmt einfach alles.

    wenn man ständig, wie ich, immer mit tempomat fährt, stört auch
    die reputation nicht. ganz im gegenteil. selbst abfahrten mit 15 prozent
    fährt man strich nach geschwindigkeit. kein jaulen, keine drehzahl, eben
    zeitgemäss und nicht wie ein neandertaler der sich die allerletzte KFZ motorisierung mit zeitgemässem vergleicht, nur weil ein e-auto keine 700 KM reichweite hat. ich habe selber 6 autos, aber 700 KM am stück brauche ich vll. 5x im jahr.

    die batterien laufen übers leasing und in 3 jahren sieht die welt ganz anders aus. während heute ein mittelklasse auto verfügbar ist mit vollem E-Antrieb warten die neandertaler bis alles serviert ist.

    von diesen stammtischtypen wären heute autos überhaupt nicht vorhanden, wenn die Berta damals mit dem ersten auto losgefahren, völlig ohne tankstellennetz,zum tanken in die apotheke.

    aber daheim in der garage strom tanken...... ist viel zu kompliziert. muss man warten.



    zum ausgangsthema und der eine Million E-Autos bis 2020...

    wer hat dieses Ziel gesteckt? genau. Beamte.

    und darüber soll man nun diskutieren, ob E-mobilität ein Renner wird? die masse an Menschen ist doch eh hohl wie bohnensuppe. die E-Autos und bikes verkaufen sich doch, die Leute sind zufrieden und geniesen es. alles andere, vollem das gesülze von politiker ist da so überflüssig wie blasen an den füßen.
  7. #7

    Geschichte wiederholt sich

    Gut ausgebildete Männer zwischen 40 und 50, gutverdienend und technikaffin, die in Mehrpersonenhaushalten auf dem Land oder in der Vorstadt leben,
    Ich wette, dass ist ungefähr die gleiche Zielgruppe die vor gut 100 Jahren auch angefangen hat solche komischen "Automobile" als Zweitwagen zur Pferdekutsche zu kaufen.

    Voraussetzung: Ein Elektroauto mit rund 500 Kilometer Reichweite, das nicht mehr kostet als ein aktueller Kompaktwagen mit Benzinmotor.
    Mich würde interessieren, ob diese Aussage ein Ergebnis der Studie oder nur eine Phantasiebehauptung des Artikelschreibers ist.
  8. #8

    Ich würde mir sofort eins kaufen und bin nichtmal anspruchsvoll, mir reicht eine Reichweite von 150km, max. 100km/h, ca. 10.000€ Anschaffungspreis, 4 Sitze, kleiner Kofferraum und sonst brauch ich nichts weiter.

    Als externe Peripherie vorhande sein müsste: Ladestationen überall wo man hinfährt.


    Sollte ersteres verfügbar sein, so scheitert es doch leider an letzterem komplett.
  9. #9

    6 Autos

    Zitat von kojak2010 Beitrag anzeigen
    ich habe selber 6 autos, aber 700 KM am stück brauche ich vll. 5x im jahr.
    Also, wenn ich 6 Autos hätte, könnte ich es mir auch leisten, gelegentlich mal ein E-Auto zu testen.








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