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Studie mit Teenagern: Sich dick fühlen kann dick machen

CorbisWer sich als Teenager zu sehr an Magermodels orientiert, kann sich schnell zu dick fühlen - mit fatalen Folgen. Sind normalgewichtige Pubertierende mit ihrer Figur unzufrieden, entwickeln sie sich eher zu dicken Erwachsen, zeigt eine aktuelle Studie. Was paradox klingt, lässt sich erklären.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...849292,00.html
  1. #10

    Wieder mal so einen typische Studie...

    Gemessen am gesunden Menschenverstand fragwürdig und sicherlich keine Hilfe für unser Gesellschaftsproblem Übergewicht. Denn der Umkehrschluß sich schlank zu fühlen dürfte keinem Übergewichtigen helfen.
  2. #11

    Lieber Andreas

    Zitat von Andreas Rolfes Beitrag anzeigen
    ...habt ihr schon mal einen Typen sagen hören: "Boah, die hat aber geile KLEINE Titten!"?
    Nein?
    Kein Wunder! Männer wollen Holz vor der Hütte! Und keine Magermodels! Besser 5 Kilo zu viel als zu wenig!
    Laufende Kleiderstände aus Paris sind nicht sonderlich beliebt bei Herren, liebe Damen, fühlt Euch wohl wie Ihr seit!
    ich habe noch keine 12 oder 14-jährige getroffen die sich freut wenn sie Aufmerksamkeit lediglich wegen ihrer "Titten" bekommt. Auch Mädchen wollen wegen ihrer Selbst gemocht werden und Anerkennung für Leistung bekommen. Männer wie sie sind ein Grund warum es Mädchen schwer haben mit ihrem Körper zurecht zu kommen.
  3. #12

    ...

    Zitat von Andreas Rolfes Beitrag anzeigen
    ...habt ihr schon mal einen Typen sagen hören: "Boah, die hat aber geile KLEINE Titten!"?
    Nein?
    Kein Wunder! Männer wollen Holz vor der Hütte! Und keine Magermodels! Besser 5 Kilo zu viel als zu wenig!
    Laufende Kleiderstände aus Paris sind nicht sonderlich beliebt bei Herren, liebe Damen, fühlt Euch wohl wie Ihr seit!
    Lieber Herr Rolfes,
    soll Frau sich nun wohlfühlen, wie sie ist, oder soll sie nun eben doch so sein, wie Sie glauben, dass Männer es toll finden?

    Ihre Aussage ist genau so eine, die Mädchen verunsichert.
  4. #13

    ..

    Zitat von fancyfrog Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, wieso duenn schoen sein soll. Wenn ich "duenne und storchenartige" Beinchen sehe, zusammen mit Steckenaermchen und Minischultern, denke ich nicht "Wie schoen!", sondern "Wie schwach und zerbrechlich!" Und ich bin weniger geneigt, eine solche Person ernstzunehmen, als jemanden mit normalem oder maessigem Uebergewicht.

    Wir haben in den letzten drei Wochen viele nach meinen Begriffen schoene (starke, trainierte, muskuloese) Menschen bei ihren sportlichen Hoechstleistungen im Fernsehen gesehen. Wenn mehr davon auch in Hochglanzmagazinen und ueberhaupt in den Medien praesent waeren, und nicht nur zu Olympiade und Meisterschaften, gaebe es vielleicht auch weniger junge Menschen mit Magerkeitswahn.

    Es ist halt jeder, wie er ist, solange er/sie gesund ist, sollte man da auch kein Trara draus machen und vor allem nicht wie Sie verallgemeinern.

    Jeder hat mit im Grunde schwachsinnigen Vorurteilen zu kämpfen, dick wie dünn, aber jeder hat doch ein Recht darauf, so zu sein, wie er/sie nun mal ist.
  5. #14

    „Gefühltes“ Übergewicht bleibt der Jugend schwerstes Sorgenkind

    Das "gefühlte" Übergewicht ist ein seit langem bekanntes Problem -> https://www.anad.de/metanavigation/presse-und-medien-anad-rat-und-hilfe-bei-essstoerung/aktuelles/aktuelles-detail/artikel/diplom-oekotrophologe-autor-von-hunger-lust-das-erste-buch-zur-kulinarischen-koerperintellig/

    ... das durch sinnlosen Aktionismu​s gegen „dicke Kinder“ Ba(h)r jeglicher Vernunft noch verschärft wird -> http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001179
  6. #15

    Re: Liebe Mädels

    Zitat von Andreas Rolfes Beitrag anzeigen
    ...habt ihr schon mal einen Typen sagen hören: "Boah, die hat aber geile KLEINE Titten!"?
    Nein?
    Kein Wunder! Männer wollen Holz vor der Hütte! Und keine Magermodels! Besser 5 Kilo zu viel als zu wenig!
    Das ist ein Irrtum. Sexuelle Präferenzen sind nicht genormt, sondern sehr unterschiedlich.
  7. #16

    Leben ist nun mal frustrierend

    Diesen Affenzirkus mit dem Aussehen machen ohnehin nur Mädchen. Sie sehen darin ihren objektiv feststellbaren Wert. Und das ist grober Unfug. Es handelt sich bestenfalls um Hingucker, und die haben keinen umsetzbaren Wert, es sei denn, jemand wolle sich mit einem ansehnlichen Mädchen schmücken. Dazu muß er aber ziemlich blöde sein. Diese Mädels sind nämlich anstrengend, anspruchsvoll, eingebildet und teuer. Und frustrierend. Und man macht sich selbst tum Trottel.

    Dick werden vor allem Jugendliche, die sich nicht bewegen, und zudem solche, die einen irrwitzigen Frust schieben. Bei den Jungs sind es die Muttersöhnchen vor dem Computer, die verfetten. Bei den Mädchen sind es die, die sich von Zeitungen etc. ins Bockshorn jagen lassen, also kein Selbstbewußtsein haben, und sich demzufolge nicht auf ihre eigene Urteilskraft verlassen. In beiden Fällen handelt es sich erstmal um geistige Unbeweglichkeit, Desinteresse, Versagensängste. Häufig zieht das körperliche Passivität nach sich, und die Droge ist Fressen.

    Es geht normalerweise um das Gesicht, vor allem um die Augen. Auch Nasen haben was, ansonsten Mimik und Körpersprache. Alles andere ist zweitrangig, egal ob Bauch, Glatze oder Brille. Im Übrigen entscheiden die Frauen, wen sie nehmen. Und das machen sie erst, wenn sie über Freunde und Verwandte das Leben und die Eigenschaften des Verurteilten lückenlos in Erfahrung gebracht haben. Ein keuscher Augensaufschlag und ein verschämtes Lä-cheln und der Typ ist hin. Es muß nur ehrlich oder neuhochdeutsch authentisch rüberkommen.
  8. #17

    Zirkus der Wichtigkeiten

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Diesen Affenzirkus mit dem Aussehen machen ohnehin nur Mädchen.
    Ich finde es ja löblich und nett, dass einige Kommentatoren hier die Rolle des Aussehens relativieren wollen.
    Auch Ihren Ausführungen kann ich z. T. folgen. Insbesondere diesen Gedanken finde ich sehr nachdenkenswert: "Sie [die Mädchen] sehen darin [im Aussehen] ihren objektiv feststellbaren Wert."
    Aber bei dem Zinnober, der gesamtgesellschaftlich um die Größe "Aussehen" gemacht wird, scheint es nicht so zu sein, dass die Gesellschaft endlich mal so locker und "selbstbewußt" wird, dass der Faktor "Hingucker" in eine adäquate Relation zum Faktor "Eigenschaften" oder eben dem, was einen Menschen "sonst" noch so ausmacht, gesetzt würde.

    Wo es früher vielleicht mal Nylons, Schminke und Mode waren, und dazu vielleicht noch das - jeweils(!) grade gültige - Figur-Ideal, was aber alles in der Realität nie so extatische Ausmaße angenommen hatte, spricht man heute von Schönheits-, Schlankheits- und Fitness-WAHN. Und anstatt, dass dies bei den Frauen weniger würde, werden zunehmend auch die Männer miteinbezogen.

    So dass mich Ihre obige Aussage zu folgender bringt: die gesamte Gesellschaft sieht ihren "objektiv feststellbaren Wert" im - Äußeren. Und je geringer die inneren solchen sind (oder zählen), desto wichtiger werden die äußerlich sichtbaren. Ja die sichtbaren bekommen sogar eine zusätzliche Wertbeimessung: sie stehen für´s Funktionieren.
  9. #18

    Erstrangige Schönheiten

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Alles andere ist zweitrangig, egal ob Bauch, Glatze oder Brille.
    Jetzt habe ich aber doch noch etwas Augenzwinkerndes nachzureichen:
    ist dieser Spruch nicht ein typischer Männerspruch, und zwar bezogen auf die eigene (!) Spezies? Also ich habe noch NIE!!! einen Mann über Frauen reden hören: egal ob Bauch, Glatze oder Brille. (Und machen Sie sich´s mit der Glatze jetzt nicht zu einfach: erstens gibt es auch Frauen mit Glatze, aber ich denke, wenn dies nicht wie in wenigen Fällen Absicht ist, sähen Frauen ganz schön "alt" aus - auch und gerade in den Augen von Männern. Und zweitens können Sie es analog zu etwas frauentypischerem nehmen.)
    Ich kann mich nämlich manchmal schon über männliche Aussagen wundern, die das ganze Aussehens-Heckmeck den Frauen zuschieben, und dabei so tun, als hätten sie selbst damit (fast) GAR nichts zu tun. ;)
    Jemand (und von daher keine Gewähr) hat mir etwas erzählt. Aber dass das soo wohl nur eine Frau gewesen sein kann, dürfte klar sein.
    Pierce Brosnan, ich glaube Bond-Darsteller, und in den Augen von Frauen gut-, wenn nicht ganz besonders gutaussehend, soll (ich glaube schon zum zweiten Mal) eine Partnerin (Frau/ Freundin?) haben, die deutlich nicht dem herrschenden Schlankheitsideal entspreche. Aber das "Tolle" an dem Mann sei, dass der voll dazu stehe und auch immer in der Öffentlichkeit mit ihr auftrete.

    Und jetzt kommt der Hauptwitz: das sei die absolute Ausnahme. Männer, insbesondere aber prominente Männer, wollten sich meist mit einer schönen Frau schmücken, die heutzutage selbstverständlich auch schlank zu sein habe. Und falls dies mal nicht oder nicht mehr der Fall sein sollte (und die Frau (noch) nicht gegen eine repräsentativere eingetauscht wurde), werde diese auch gern mal vor der Öffentlichkeit "versteckt".

    Demgegenüber könne eine schöne Frau, auch prominente, auch heute noch mit ihrer Begleitung nach dem von Ihnen genannten Motto "egal ob Bauch, Glatze oder Brille" auch öffentlich anzutreffen sein, ohne dass DIES eine besondere Erwähnung erfahre.
    Ob zu diesem - dann doch immer noch - ETWAS verschiedenen Sachverhalt wohl die Männer GAR nichts beitragen? Oder wer genau macht hier welches Heckmeck? ;)
  10. #19

    Mehr scheinen als sein

    17
    Zitat von davincione Beitrag anzeigen
    Aber bei dem Zinnober, der gesamtgesellschaftlich um die Größe "Aussehen" gemacht wird, scheint es nicht so zu sein, dass die Gesellschaft end-lich mal so locker und "selbstbewußt" wird, dass der Faktor "Hingucker" in eine adäquate Relation zum Faktor "Eigenschaften" oder eben dem, was einen Menschen "sonst" noch so ausmacht, gesetzt würde.
    Zinnober stimmt auffallend. Geltung nach außen mitteilen. Gesamtgesellschaftlich steht für Werbung und für den Heckmeck, den manche sich zu treiben bemüßigt fühlen, was die Medien natürlich begierig aufgreifen. Ein Kleid für 100.000 ist eben was, und es muß natürlich aus Paris sein. Und vom gleichen Hersteller werden zehn Millionen Unterhemden für fünfzig Euro abgesetzt, die bestenfalls zwanzig wert sind. Und schon ist das Outfit der Schönen bezahlt, für das sie nicht einen Pfennig ausgegeben hat. Betrug für die Doofen.

    Zitat von davincione Beitrag anzeigen
    So dass mich Ihre obige Aussage zu folgender bringt: die gesamte Gesellschaft sieht ihren "objektiv feststellbaren Wert" im - Äußeren. Und je geringer die inneren solchen sind (oder zählen), desto wichtiger werden die äußerlich sichtbaren. Ja die sichtbaren bekommen sogar eine zusätzliche Wertbeimessung: sie stehen für´s Funktio-nieren.
    Sie stehen für Erfolg. Ähnlich wie Luxuskarossen. Der Eigner muß ihn haben, und zwar verdient. Da muß man nett sein und freundlich und unterwürfig. Da steht die Macht, die über mich verfügen kann. In jungen Jahren hatte ich auch ein gewisses Respektabilitätsdenken, wenn mein Gegenüber einen Maßanzug trug, der zehnmal teurer war als meiner. Das gibt sich aber im Gespräch.
    Frauen sind im Übrigen nicht weniger bequem als Männer. Wenn Frau einen Mann mit etwas Schminke und einem leeren Blick ins Ungewisse so betören kann, daß er zu Kreuze kriecht, ist ihr das durchaus recht. Das dürfte realiter aber eher selten sein. Verliebte Männer haben ein grauenvolles Hindernis, und das sind sie selbst, wenn sie verknallt sind. Jung sind sie sogar noch zurückhaltend, wenn sie sich dem Ziel nahe wähnen, weil sie irgendwie ahnen, daß es eine irreversible Kapitulation ist.

    Es gibt noch eine weibliche Eigentümlichkeit. Ein bewundernder Blick ist für sie das Paradies. Es reicht ihr völlig aus, sich begehrt zu fühlen. Manchmal bedankt sie sich sogar dafür. Mit einem tiefen Blick aus seelenvollen Augen. Oder mehr. Ganz nach Tagesform.

    18
    Zitat von davincione Beitrag anzeigen
    Ich kann mich nämlich manchmal schon über männliche Aussagen wundern, die das ganze Aussehens-Heckmeck den Frauen zuschieben, und da-bei so tun, als hätten sie selbst damit (fast) GAR nichts zu tun. ;)
    Es gibt auch maßlos eitle Männer. Also offener Spider, gewirktes Blümchenhemd mit Rüschen und rosa Anzug dazu. Weit eitler aber sind Männer, die mit Bart und Glatze und bequemen Kleidungsstücken meinen, sie bräuchten absolut keine Rücksicht auf das Empfinden ihrer Umwelt zu legen.


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