Studie: Korrupte Staaten gehen häufiger bankrott

Je korrupter ein Staat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der TU Chemnitz. Die Forscher sehen in den EU-Hilfen für Griechenland ein Risiko.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...783347,00.html
  1. #1

    Was soll das?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Je korrupter ein Staat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der TU Chemnitz. Die Forscher sehen in den EU-Hilfen für Griechenland ein Risiko.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...783347,00.html
    Dies spricht doch nicht gegen die Einführung von Rettungsschirmen, denn Fakelaki werden ab sofort verboten.

    ;-(
  2. #2

    korrupte Staaten

    hoffentlich haben die Chemnitzer Recht, dass muessen wir China nicht mehr fuehrtem, wir warten nur noch auf den Tag an dem das System implodiert. ich mache dann schon mal eine Flasche Sekt auf!
  3. #3

    Quo vadis SPIEGEL ? Du hast die Bild schon laengst ueberholt

    [QUOTE=sysop;8612555]Je korrupter ein Staat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der TU Chemnitz. Die Forscher sehen in den EU-Hilfen für Griechenland ein Risiko.


    Das war ein hoechst interessanter Artikel.
    ...und ich, als naiver Forist, frage mich:
    Wer ist eigentlich korrupter?
    Der, der das Geld gibt oder der, der es nimmt oder beide?
    SIEMENS, HOCHTIEF, HDW, DEUTSCHE TELEKOM etc koennten bestimmt meine Frage beantworten...... aber ich kann lange darauf warten.
    Haben denn die beruehmten FORSCHER der TU Chemnitz diesen Aspekt beruecksichigt?
  4. #4

    Thema ist doch altbekannt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Je korrupter ein Staat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der TU Chemnitz. Die Forscher sehen in den EU-Hilfen für Griechenland ein Risiko.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...783347,00.html
    Was ist an dieser Studie neu? Wer sich aufmerksam mit dem Thema der weltweiten Korruption seit Jahren befasst hat, erkennt in dieser Arbeit der TU Chemnitz nichts Neues. Dutzende von Staaten, die in der Transparency Liste alljährlich genannt werden, demonstrieren doch überdeutlich, wie diese Staaten mit der Korruption umgehen und wie sie dem Bürger alles wegnehmen und so das Land in den Ruin führen. Von Mexiko über Kolumbien bis Afghanistan, Ägypten und Pakistan reicht die Palette jener Regierungen, deren Clans alles aus dem Land "saugen" und die Ressourcen für ihre privaten Interessen missbrauchen und letztlich das "Gestohlene" in Immobilien im Ausland oder/und auf Banken im Westen unterbringen. Gleichzeitig nutzen jene Despoten geschickt ihren politischen Einfluss, um bei Industriestaaten neue Hilfszusagen zu bekommen. Diese werden dann wieder "versilbert". Also: Griechenland ist nur eines von wenigen Beispielen.
  5. #5

    hihihi

    Zitat von tito Beitrag anzeigen
    Dies spricht doch nicht gegen die Einführung von Rettungsschirmen, denn Fakelaki werden ab sofort verboten.

    ;-(
    Fakelaki-Verhalten explodiert zurzeit in Griechenland.
    Wo glauben Sie, kommt das Geld vom Rettungsschirm an?, Dort, wo es hin soll?
    60% beträgt die Ausbeute der Steuerhinterziehung bei Kontrollen, im Jahre 2 nach dem Bankrott.
    Was in Athen passiert ist nur Augenwischerei für den Rest Europas.
    Medizinische Firmen in Australien haben eine halbe Milliarde Dollar abgeschrieben. Sie hatten Medikamente an gr. Krankenhäusern geliefert (staatliche Krankenhäuser, wohl gemerkt!). Wo ist das Geld geblieben? Bei den Ärzten? Bei der Verwaltung? Bei den Krankenkassen? Es gibt unter den Beamten und Staatsangestellten organisierte Abzocke-Kriminalität in Griechenland.

    Der Rettungsschirm für Griechenland ist der Schnapsladen für den Alkoholiker.
  6. #6

    Korrupte Staaten gehen häufiger kaputt,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Je korrupter ein Staat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der TU Chemnitz. Die Forscher sehen in den EU-Hilfen für Griechenland ein Risiko.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...783347,00.html
    wie man auch am Beispiel Deutschland sehen kann!
    Erst fallen die kleinen Korrupten, dann fällt der große Korrupte!
  7. #7

    Spitze!

    Zitat von xeniabloom Beitrag anzeigen
    Der Rettungsschirm für Griechenland ist der Schnapsladen für den Alkoholiker.
    besser kann man es nicht ausdrücken.
  8. #8

    ...sind die Menschen dahin erzogen, sich Ressourcen anderer leistungslos anzueignen

    ...und wenn dann von den Milliarden noch ein bisschen als Fakelaki gleich in Brüssel hängenbleibt, werden Rettungsschirme zunehmend alternativlos...