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Studie: Gesundheits-Checks bringen nur wenig

CorbisMenschen ab 35 dürfen kostenlos zum Gesundheits-Check - doch was bringt die gründliche Untersuchung? Renommierte Forscher haben Studien mit mehr als 182.000 Teilnehmern ausgewertet: Die meisten Tests nützen nichts, es gibt nur wenige Ausnahmen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-861565.html
  1. #1

    Arztbesuche

    wenn ich richtig informiert bin sind die Deutsche ja sowieso eines derkrankesten Nationen, zumindest wenn man höhrt, das in D nach Japan die meisten Arstbesuche pro Jahrt und Bürger stattfinden. Dic meine statistischen nicht nutze müssen die wohla auh noch ander aussnutzen.
  2. #2

    Krank ist in erster Linie, wer sich krank fühlt.

    Hinzu komme, dass nicht alle, die es nötig hätten, einer Einladung zum Check-up auch folgten. Gerade Patienten mit einem hohen Risiko für eine Erkrankung scheuten sich oft, zum Arzt zu gehen, sagen die Forscher.
    Das ist der springende Punkt. Die Leute, die diese Gesundheitschecks wahrnehmen, sind - so denke ich mal - eh mehr an ihrer Gesundheit interessiert als die, die das nicht tun. Der dicke Couch Potato, der sich ungesund ernährt und relativ wenig Sport treibt, geht halt nicht zur Vorsorgeuntersuchung, während der drahtige Biomüsli essende Jogger tendenziell halt mehr auf seinen Körper achtet. Die Leute, die es wirklich nötig hätten, gehen nicht zum Arzt und verfälschen somit die Statistik.

    Man müsste diese Leute anders ansprechen. Gratis-Arztbesuche sind zwar schön, aber hierzulande inzwischen selbstverständlich. Für diese Leute bräuchte man andere Anreize, eventuell auch monetärer Natur. Einer mit Bluthochdruck und KHK kostet die Gesellschaft viel mehr als einer, der rechtzeitig zur Vorsorgeuntersuchung geht und entsprechende Medikamente bekommt.
  3. #3

    Ganz allgemein

    finde ich es gut,dass SPON neuerdings einen Infokasten mit "Studie im Detail" hat,damit sich der interessierte Leser besser über Studien informieren kann.Hoffentlich nutzen viele dies,den nicht selten werden Studien von Redakteuren sehr ungenau,insbesondere in der Überschrift und der Subheadline,oder falsch interpretiert beschrieben.
    Weiter so ,SPON !
  4. #4

    Und da beschweren sich alle immer darüber, daß besonders Männer "viel zu selten" zu Vorsorgeuntersuchungen gehen! Naja, sicherlich der Auftakt zur Abschaffung der Vorsorge aus dem Angebotskatalog der Krankenkasse. Interessant wäre zu wissen, wer diese Studie finanziert oder in Auftrag gegeben hat.
  5. #5

    Zitat von rebew_01 Beitrag anzeigen
    wenn ich richtig informiert bin sind die Deutsche ja sowieso eines derkrankesten Nationen, zumindest wenn man höhrt, das in D nach Japan die meisten Arstbesuche pro Jahrt und Bürger stattfinden.
    Ja, aber eben von den falschen Leuten. Die Gesunden gehen zu oft und die Kranken fast gar nicht. Einen Großteil der 'Stammkunden' in einer Praxis sind tendenziell eh eher ältere Menschen, die wegen jedem kleinen Zipperlein zum Arzt rennen. Die Unter-30- bzw. -40-Jährigen sind da nur selten zugegen.

    Ich denke, das hat auch mit der Mentalität zu tun, wie die Menschen hierzulande zum Arzt stehen: "Na was solls, wenn ich krank werde, gehe ich halt zum Arzt, der wirds schon richten." Das man selbst für seinen Körper verantwortlich ist und mit ein bisschen pfleglichem Umgang viele Volkskrankheiten vermeiden könnte, scheinen viele hierbei zu vergessen. Man müsste viel mehr Aufklärungsarbeit leisten, damit die Menschen sich diese Krankheiten, die sie sich über Jahre bzw. Jahrzehnte hinweg angezüchtet haben, gar nicht erst bekommen.
  6. #6

    Check-Up

    findet eigentlich immer dann statt wenn man krank zum Arzt geht und dieser suchen muss. Es stellt sich die Frage warum jemand der sich gesund fühlt ohne erkennbaren Grund zum Arzt gehen soll, bringt nur Kosten für die Kassen ähnlich den Krankschreibungen. Wer krank ist geht zum Arzt. Auch nach regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen können durchaus Krebs auftreten. Manche übersehen auch in den Bildern den Krebs. Ich würde mich nie auf diese Vorsorgeuntersuchungen verlassen.
    Es stellt sich auch die Frage wer wertet die vielen Röntgenbilder aus , Fachleute oder Ärzte die frisch von der Uni kommen und die Massenware durchschauen sollen. Als Anfänger kosten sie wenig und die Masse bringt den Profit.
    Genauso sagt ein Cholesterinwert allein gar nichts aus. Pflegeversicherungen wie die Allianz fragen danach, sinnlos!
    Erst wenn weitere Phänomene zusammenkommen kann man von einem Risiko sprechen. Lipidsenker sind auch nicht ohne Gefahren, alles hat seine 2 Seiten.
  7. #7

    Die meisten Krankheiten entstehen im Geist - weil man nicht verzeihen kann - nicht lieben kann - neidisch ist - eifersüchtig ist und und. Halt alles - was schlechte Gefühle über einen längeren Zeitraum macht. Dazu kommt natürlich sehr oft falsche Ernährung. Einfach mal drüber nachdenken !!!!
  8. #8

    Guter Punkt..

    Zitat von Mancomb Beitrag anzeigen
    Man müsste diese Leute anders ansprechen. Gratis-Arztbesuche sind zwar schön, aber hierzulande inzwischen selbstverständlich. Für diese Leute bräuchte man andere Anreize, eventuell auch monetärer Natur. Einer mit Bluthochdruck und KHK kostet die Gesellschaft viel mehr als einer, der rechtzeitig zur Vorsorgeuntersuchung geht und entsprechende Medikamente bekommt.
    Im Prinzip eine gute Idee. Es ist in meinen Augen wirklich nicht einzusehen, dass jemand, der sich durch Sport und gesunde Ernährung gesund hält, andere finanziert, die z.B. rauchen und sich schlecht ernähren und dadurch höhere Kosten verursachen.

    In der PKV ist es jetzt ja schon so, dass ein Raucher mehr zahlt als ein Nichtraucher.

    Der Haken ist wohl eher die Umsetzung. Der Aufbau eines Kontrollsystems ist wohl (zu Recht) kaum durchzusetzen. Das kann vielleicht über positive Anreize funktionieren (niedrigerer Beitragssatz für Gewichtsreduktion und Nichtrauchen), aber auch das ist aufwendig.
  9. #9

    Es gibt einen anderen Grund

    Warum die Vorsorgeuntersuchungen keinen Einfluss auf die Erkrankungsfälle und Sterbearte und so weiter haben liegt doch auch ganz wesentlich darin begründet, dass die durchgeführten Untersuchungen ein Witz sind. Vielleicht ist den Krankenkassen ein ordentlicher Check Up zu teuer, aber der angebotene ist so aussagekräftig wie gar nicht zu gehen. Genau das zeigen dann auch die Ergebnisse. Mit Blutzucker und Cholesterin werden die beiden am wenigsten aussagekräftigen Blutwerte überhaupt getestet. Fast alle anderen Werte eines großen Blutbildes sind aufschussreicher und wichtiger zur Erkennung wirklich ernsthafter Erkrankungen als diese beiden. Das EKG sagt auch überhaupt nichts aus. Was bedeutet denn ein Ruhepuls von 45? Mein Arzt meint, dass das toll wäre, dann müsste ich ja viel Sport machen. Komisch: Ich mache gar keinen Sport. Die Hautkrebsvorsorge in die Hände der Hausärzte zu geben aus chronischer Überlastung der Hautarztpraxen ist auch ein Witz. Kein Hausarzt hat bei mir bei den Vorsorgeuntersuchungen gegen Hautkrebs eine fachkundige Untersuchung durchgeführt, wie es ein Hautarzt macht. Schlussendlich gehe ich separat zum Hautarzt, zahle das Screening aus eigener Tasche, genauso wie das große Blutbild. Die Kosten für den Check Up könnte sich die Krankenkasse sparen. Er ist nichts sagend.








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