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Studie: Firmen nutzen Leiharbeiter als Billigkräfte
dapdFirmen nutzen Leiharbeiter laut einer Studie für Lohndumping: Zeitarbeiter bekommen in Unternehmen bei vergleichbaren Tätigkeiten teils nur die Hälfte des Lohns von Stammkräften, berichtet die "FAZ". Die Aushilfen seien aber keine Gefahr für die Festangestellten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...823662,00.html
- #40 26.03.2012 09:25 von
- #41 26.03.2012 09:26 von
- #42 26.03.2012 09:27 von
Ich
Schliesse mich Ihnen an. Und wenns kein H4 Verbrechergeld mehr gibt, na auch egal, sterben ist auch nicht schlimm.
Lieber scheiss ich auf dieses Unternehmer verbrechergesindel.
Und werde alls tun um nicht bei einer Zeckenbude anfangen zu müssen.
Falls man mich zwingen sollte, werde ich nur einen Schrotthaufen hinterlassen, dann bin ichs schnell wieder los:-))
Wobei ich hier anmerken möchte das es immer noch ehrbare Unternehmer gibt und diese bewundere ich auch und sie sind auch Vorbild für mich. - #43 26.03.2012 09:28 von
Ich hau mich weg...
Das ist ja die beste Satire, die ich heute gelesen hab :-D. Hut ab vor Ihrem Humor. Hut ab auch, wenn Sie das tatsächlich ernst meinen - für Ihre Chuzpe.
Seit der Öffnung dieser Gelddruckmaschine für Unternehmen werden Leiharbeit und Zeitverträge dazu genutzt, Kosten niedrig zu halten, Gehaltsniveaus insgesamt zu drücken und Stammbelegschaften auszudünnen. Dass das weidlich ausgenutzt wird, bevor das Generationenthema zuschlägt, ist doch nur vorausschauend - so kann man auf niedrigem Kostenniveau in die absehbare Arbeitskraftsenke starten. Das ist vierfacher Beschiss an unserer jungen Generation: unplanbare Arbeitsverhältnisse, niedrigere Gehälter, weniger Geld in den Sozialkassen und später weniger Rente. Ein Hoch auf Gerd und den Herrn Hartz für diese wunderbare Erfindung des Reptilienkapitalismus. - #44 26.03.2012 09:28 von
immer noch nicht verstanden??
Wir sind Sklaven des Marktes
Wir leben im Kapitalismus (KAPITAL) und da werden
die Manager genau das machen wofür sie ja ihre
noch und nöcher Millionen gierig in Ihre Taschen hauen.
Einsparen, einsparen, einsparen, egal wie.
Nach dem Motto: Mund halten, sei froh das du überhaupt
Arbeit hast und wenn ihr uns die Leiharbeiter wegnehmen
wollt das lassen wir halt im Ausland produzieren, fertig!
Nur eine Frage der Zeit bis das alles zusammenbricht, ja
Sozialismus ist auch nicht die Lösung aber so geht das auch
nicht, oder doch?? - #45 26.03.2012 09:29 von
Na dann herzlichen
Glückwunsch zu dem wirklich gelungenen Tag!
Das sozial gerechte Gefüge entsteht erst dadurch, dass jeder seinen Möglichkeiten entsprechend seine Leistungsfähigkeit zur Verfügung stellt. Die "Ausbeuter" sind es immerhin, die Nassauern wie Ihnen das Essen bezahlen. Gemeinsam zwar mit den Arbeitnehmern, aber immerhin.
Sie vergessen, dass Ihre Einstellung zwangsweise in die Leiharbeit führen wird, denn wenn die massenweise Alimentierung bildungs- und leistungsfreier Mitesser aus rein finanziellen Gründen nicht mehr möglich sein wird, sind Menschen wie sie die ersten, die mangels Referenzen in einer Zeitarbeitsbude landen.
Ich selbst habe die Zeitarbeit genutzt, um nach der Ausbildung erste Berufserfahrung zu sammeln (mitten in der Maschinenbaukrise) und bereue nicht eine einzige Stunde!
Aber bitte;: Jeder ist seines Glückes Schmied! Wer neben einer miesen, meist nicht beendeten Ausbildung auch noch wenig Lust zum Arbeiten hat, der muss dann wohl zwangsweise als HartzIV-.Assel durchs Leben ziehen. - #46 26.03.2012 09:29 von
was ...
Was erwartet man? Das ist doch logisch. Wenn eine Firma einen Leiharbeiter einstellt, zahlt sie an den Verleiher bestenfalls das Gleiche wie für eigene Arbeitnehmer. Von diesem Geld werden dann der Leiharbeiter und die Mitarbeiter der Leiharbeitsfirma bezahlt. Dazu kommen für die Verleihfirma noch Mieten, alle möglichen Gebühren, zusätzliche Steuern .... Und wenn man das alles von dem abzieht, was die ausleihende Firma bezahlt hat, bleibt nicht mehr viel. Und dann will eine Verleihfirma ja immer noch etwas günstiger als die andere sein, also bietet sie ihre Arbeitskräfte etwas billiger an. Dann bleibt noch weniger.
- #47 26.03.2012 09:33 von
Typische verzerrte Bertelsmann-Studie
Wer lesen kann, ist im Vorteil, das sollte auch für den Verfasser des Vorspanns gelten. Bei der Behauptung, Leiharbeiter verdienten teils nur die Häfte, wurden vom Ersteller der Studie auch Zeiten eingerechnet, in denen der betreffende Leiharbeiter gar nicht arbeitete, sondern arbeitslos war. Klar: ein halbes Jahr Arbeit zum selben Lohn, ein halbes Jahr arbeitslos, macht im Jahresdurchschnitt nur die Hälfte eines vollbeschäftigten Stammarbeiters. Außerdem verglich die Studie nicht "die selbe Qualifikation (= Berufsausbildung und Berufserfahrung), sondern denselben Schulabschluß. Ist wieder mal eine typisch polarisierende Bertelsmann-Studie.
- #48 26.03.2012 09:34 von
gestern und heute
Ich beobachte die ausgeschriebenen Stellen auf dem Portal des Arbeitsamtes in versch. Bereichen eine ganze Weile.
Es ist eine *massive* Zunahme von Zeitarbeitsstellen zu sehen. Es scheinen die Zeitarbeitsfirmen quasi aus dem Boden zu spriessen, seit 3-4 Jahren extrem - und zwar in nahezu allen Bereichen.
Werden alle Zeitarbeitsangebote aus dem offiziellen Portal herausgenommen, bleiben nur ca. - je nach Branche - 20% - 60% Stellen übrig.
Natürlich gab es vor 30 Jahren auch Zeitarbeit - aber niemals in diesem Umfang!
Es kann mir keiner sagen, dass die Zeitarbeitsfirmen heute lediglich zum "Spitzen-Abfangen" da sind!
Da braucht man keine teuere "Studie" mit solchen unglaublich revolutionären Kenntnissen (wer hat die Studie gezahlt?), sondern da reicht der gesunde Menschenverstand. - #49 26.03.2012 09:35 von
Sklavenhändler, hast du Arbeit für mich
Diese Formulierung verschleiert mehr als sie enthüllt. Zum Lohndumping lohnen sich Leiharbeiter vordergründig nicht unbedingt. Die Entleihbetriebe zahlen für sie teilweise mehr als für die eigenen Beschäftigten. Lohnen tut sich das natürlich für die Verleiher, im Volksmund auch kurz und treffend „Sklavenhändler“ genannt. Im Fall von Adecco gab es mal geleakte Abrechnungen, aus denen ersichtlich war, dass Adecco weit mehr als den Stundenlohn eines Leihsklaven für sich selbst eingesackt hat. Natürlich profitieren aber auch die Entleihbetriebe, weil sie die LeiharbeiterInnen wie Folterinstrumente vorzeigen bei der Stammbelegschaft vorzeigen können. Entweder ihr spurt und bescheidet euch, oder ihr tragt demnächst selbst den Kittel des Sklavenhändlers...
Nicht übersehen werden sollte bei all dem übrigens, dass die Misere der Leiharbeiter auch darin liegt, dass die DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit miserable Hungertarife abgeschlossen hat. Gäbe es KEINEN Tarufvetrag, müssten LeiharbeiterInnen qua Gesetzt Equal Pay erhalten. In dem Fall gilt also „Rücken krumm, Taschen leer - DGB danke sehr!“. Das war ein ganz besonderes Geschenk der DGB-Bürokratie an ihr SPD/Grüne-Soziotop, das mit seinen Gesetzesnovellen die massenhafte Ausweitung des Sklavenhandels erst ermöglicht hat.
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