Also für Quote kein Bedarf!
DPADeutschland gehört zur internationalen Spitze, wenn es um die Teilhabe von Frauen im Management geht. Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie. Dennoch ist der Aufholbedarf gegenüber den bestplazierten Staaten enorm.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-861360.html
Also für Quote kein Bedarf!
Na, kein Wunder! Die kosten den Arbeitgeber ja auch 30% weniger.
Studie: Weibliche Chefs verdienen deutlich weniger
Dem Artikel entnehme ich, dass Deutschland recht weit oben dabei ist. Müsste es dann nicht heißen, dass Deutschland in den Top 10 ist statt unter den Top 10?
Birnen mit Äpfel verglichen...."Gut die Hälfte der Hochschulabsolventen in Deutschland seien weiblich, aber nur 31 Prozent hätten leitende Funktionen." ...ja was studieren den Frauen normalerweise (ohne jegliche abwertende Meinung) - Soziale Arbeit, Biologie, Kunst, Literatur, Lehramt und co...ich sehe nicht was der Abschluss eines dieser Studiengänge mit der ausreichenden Qualifizierung zum Leiten eines Unternehmens zu tun hat. Bitte mal sachlich bleiben. Wenn wir hier von Führungspositionen reden, wird doch im Grunde immer das Mittlere- oder das Top-Management gemeint. Dafür braucht man betriebswirtschaftliche Kenntnisse und (heutzutage) auch noch den Master (im Normalfall). Dann sollen doch bitte die Autoren auch diejenigen in Statistiken ziehen, die dieser Anforderung gerecht werden und die Zahl der weiblichen und männlichen potentiellen Kandidaten Gegenüberstellen.
Wenn seit 10, oder 15 Jahren immer mehr Frauen im Top-Management "führen", d. h. wichtige/wirkliche Entscheidungen fällen/mitverantworten und fast gleichzeitig in D. (und in D. ganz besonders!!) die soziale Schieflage (s. neuester Armutbericht der Bundesregierung uvam.) eklatant zunahm, so frage ich mich: Ist das Zufall? Oder kausales Ergebnis? Oder ist was/wer ganz anders schuld an der "Lage der Nation".
Ich denke z. B. an die -von vielen mit großer Sorge beobachteten- extrem niedrige Geburtenrate, besonders unter "Führungsfrauen", hohe Scheidungsrate, extren niedrige Zahl von Eheschliessungen, Zunahme der Single-Haushalte, massive Zunahme der Hunger-Löhne, der Niedriglohnjobs usw....die Aufzählung lässt sich fortsetzen.
Oder sehe ich das ganz falsch, weil Mann?
Zitat: "Über die rein wirtschaftliche Orientierung hinaus ist es Inhaberinnen oft wichtig, mit ihrer Tätigkeit auch einen sozialen Beitrag zu leisten".
Der sozialste Beitrag wäre die Schaffung von möglichst vielen Arbeitsplätzen. In dem Punkt hinken, wie wir lesen, die Führungsfrauen den Männern deutlich hinterher.
In Sachen Teilhabe von Frauen im Management kommt mir spontan die Schaeffler Gruppe in den Sinn. Maria-Elisabeth Schaeffler leistet eine hervorragende Arbeit, bei der Schaeffler Gruppe in Ungarn sind gleich zwei Frauen in einer Führungsposition.
Ein wunderbares Beispiel für Frauen in Top-Positionen ist das LuK-Werk in Ungarn von der deutschen Schaeffler AG. Dort sind zwei Frauen im Management - Mathe Agnes sowie Rita Kenyeres. Dass sich zwei Frauen in dem Top-Management befinden, kann man sicher darauf zurückführen, dass auch der Mutterkonzern Schaeffler von einer Frau geführt wird, Maria-Elisabeth Schaeffler. Es ist eben immer noch so, dass sich das Geschlecht selbst am Besten einschätzen kann und das jeweilige andere Geschlecht immer ein wenig schwerer einzuschätzen ist.