Studie: Deutscher Afghanistan-Einsatz kostet 17 Milliarden Euro

Vor zehn Jahren begann der internationale Einsatz am Hindukusch - die*deutsche Beteiligung war offenbar*deutlich teurer als bislang angenommen. Wirtschaftsforscher rechnen mit Kosten, die drei Mal so hoch sind wie die Angaben der Regierung.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789640,00.html
  1. #90

    Altlast von Rot-Grün

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor zehn Jahren begann der internationale Einsatz am Hindukusch - die*deutsche Beteiligung war offenbar*deutlich teurer als bislang angenommen. Wirtschaftsforscher rechnen mit Kosten, die drei Mal so hoch sind wie die Angaben der Regierung.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789640,00.html
    Viel Geld für null Erfolge. Die Sicherheitslage hat sich doh nur verschlechtert. Man sollte allerdings bei aller Kritik berücksichtigen, dass es Rot-Grün war, die den Kriegseinsatz beschlossen haben.
  2. #91

    Nichts zu gewinnen

    Zitat von Timsen90 Beitrag anzeigen
    1,7 mrd euro im jahr also ca der 180. teil des bundeshaushaltes oder 0,046% des bips als natobeitrag finde ich nicht zu viel
    Sinnlos verpulvertes Geld der Steuerzahler. In Afghanistan kann man nichts gewinnen. Diese leidvolle und teure Erfahrung mussten bereits die Sowjets machen.
  3. #92

    Alles Häuptlinge

    Zitat von drspieler Beitrag anzeigen
    Für die 3000 Soldaten? Das Deutsche Reich hatte damals über eine Million Soldaten im Einsatz gehabt, obwohl es bereits vom Versailer Vertrag finanziell geschwächt war. Irgendetwas stimmt da nicht.
    Wenn es nur 3000 Soldaten wären, die außerhalb der Camps agieren können. Durchschnittlich kommen nämlich drei Häuptlinge auf einen Indianer und die sch ... (Pofalla würde das so sagen) die kampftauglichen auch noch mit Bürokratie zu. Und zu allem Überfluss sind die paar Hundert auch noch schlecht ausgerüstet. In einem hat sich also nichts geändert: Politisch groß rumpopeln, aber für jede Socke die schmutzig geworden ist drei Meldebögen, auch im Feld. O8/15 im Krieg eben. Das, was wir unter Solaten verstehen, macht wenig aus. Aber diese Jungs und Mädels tun mir unsäglich leid. Von den 17 Milliarden haben die am wenigsten.
  4. #93

    .

    Zitat von rolli59 Beitrag anzeigen
    Wenn es nur 3000 Soldaten wären, die außerhalb der Camps agieren können. Durchschnittlich kommen nämlich drei Häuptlinge auf einen Indianer und die sch ... (Pofalla würde das so sagen) die kampftauglichen auch noch mit Bürokratie zu. Und zu allem Überfluss sind die paar Hundert auch noch schlecht ausgerüstet. In einem hat sich also nichts geändert: Politisch groß rumpopeln, aber für jede Socke die schmutzig geworden ist drei Meldebögen, auch im Feld. O8/15 im Krieg eben. Das, was wir unter Solaten verstehen, macht wenig aus. Aber diese Jungs und Mädels tun mir unsäglich leid. Von den 17 Milliarden haben die am wenigsten.
    Lassen Sie das mal nicht den Pofalla hören, der beschimpft Sie, dass Sie in keinen Sarg mehr passen. Dieser Krieg ist Alternativlos, und dass das Volk gerade mal nicht hinter solchen Entscheidungen steht, ist doch klar, das steht doch wie ein Mann hinter Mutti;o).

    MfG. Rainer
  5. #94

    Ich vermute, daß Sie teilweise mit Ihrer Porgnose...

    Zitat von Wayne88 Beitrag anzeigen
    Ja und? In 3 Jahren werden die genau das tun. Wie lange wollen Sie noch da unten bleiben? Hundert Jahre? Selbst der schlichteste Rambofan hat doch mittlerweile gerafft, daß diese Auseinandersetzung aussichtslos ist.
    ...recht haben werden. Meines Erachtens sollte die Vievölkernation Afghanistan in souveräne Staaten mit homogenen Ethnien, ähnlich dem Ex-Jugossawien aufgeteilt werden.

    Die Pashtunen sollten ihr eigenes Pashtunistan mit der Hautpstadt Kandahar bekommen, das dann von den Taliban regiert werden würde, da sich die Taliban fast ausschließlich aus dieser Ethnie rekrutieren. Die Tadschiken im Norden könnten Kabul als Hauptstadt übernehmen. Die schiitischen Hazara im Zentrum könnten ihren eigenen Staat mit der Hauptstadt Bamyan gründen... Mit westlicher Kapitalhilfe könnte somit ein talibanfreier Teil Afghanistan aufblühen.

    Die Taliban könnte man vor die Wahl stellen, sich entweder zu mäßigen und Ihnen dann ebenfalls Wirtschafthilfe in Aussicht stellen oder bei weiterer Zusammenarbeit mit Al-Quaida die militärischen Möglichkeiten, die die moderne Drohnentechnologie bietet, wahrnehmen.
  6. #95

    ...............

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Lassen Sie das mal nicht den Pofalla hören, der beschimpft Sie, dass Sie in keinen Sarg mehr passen. Dieser Krieg ist Alternativlos, und dass das Volk gerade mal nicht hinter solchen Entscheidungen steht, ist doch klar, das steht doch wie ein Mann hinter Mutti;o).

    MfG. Rainer
    die Weisheit unserer großen Vorsitzenden sollte mehr gepriesen werden. Wir lieben und verehren sie als unsere Beschützerin und Wohltäterin, die sich alternativlos Tag und Nacht, im Inland und im Ausland für uns aufopfert.
  7. #96

    Klar sind die Gesamtkosten höher!

    [QUOTE=sysop;8842797]Vor zehn Jahren begann der internationale Einsatz am Hindukusch - die*deutsche Beteiligung war offenbar*deutlich teurer als bislang angenommen. Wirtschaftsforscher rechnen mit Kosten, die drei Mal so hoch sind wie die Angaben der Regierung.

    Hinterbliebenenrente, Arzt- und Threapeutenkosten für die Versehrten und Traumatisierten, sowie deren (Früh-)Rente, Kosten für den Transport der Soldaten und Gerätschaften und und und...
    Auch hier werden wir wieder belogen und betrogen.
  8. #97

    ?

    Gibt es hier eigentlich jemanden der nicht auf die Regierung, auf die Bundeswehr/AFG-Einsatz oder beides schimpft? Ich möchte anbei noch Glückwünsche für den Vergleich Bundeswehr - Wehrmacht in Bezug auf die "enorme" Summe von 17 Mrd. Euro überbringen, weiter so.
  9. #98

    die augen fest geschlossen, bis zum bitteren Ende.

    Zitat von Hardliner 1 Beitrag anzeigen
    Viel Geld für null Erfolge. Die Sicherheitslage hat sich doh nur verschlechtert. Man sollte allerdings bei aller Kritik berücksichtigen, dass es Rot-Grün war, die den Kriegseinsatz beschlossen haben.
    Stimmt, und die bei jeder Mandatsverlängerung zugestimmt haben, insofern also nicht nur "Alt"last. Und genauso CDU und FDP.
    Leider muss es erst noch mehr kosten, bis all diese Parteien abgewählt werden.

    Aber abziehen wird unsere Armee erst dann, wenn auch die USA abziehen, dann können sie nämlich auch nicht mehr für ihre eigene Sicherheit sorgen ! Das ist der entscheidende Grund.
    Insofern habe ich noch Hoffnung, dass die Amis ihre Ankündigung wahr machen...
  10. #99

    Nichts Positives bewirkt

    Zitat von fred87 Beitrag anzeigen
    Gibt es hier eigentlich jemanden der nicht auf die Regierung, auf die Bundeswehr/AFG-Einsatz oder beides schimpft? Ich möchte anbei noch Glückwünsche für den Vergleich Bundeswehr - Wehrmacht in Bezug auf die "enorme" Summe von 17 Mrd. Euro überbringen, weiter so.
    Bei einer objektiven Kosten-Nutzen-Analyse muss man zum Ergebnis kommen, dass das viele Geld überhaupt nichts Positives bewirkt hat, dafür aber zahlreiche deutsche Soldaten aber getötet und verletzt wurden. Die Taliban ist stärker denn je. Und die afghanischen Frauen tragen noch immer Burkas.