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Studie: Deutscher Afghanistan-Einsatz kostet 17 Milliarden Euro
Vor zehn Jahren begann der internationale Einsatz am Hindukusch - die*deutsche Beteiligung war offenbar*deutlich teurer als bislang angenommen. Wirtschaftsforscher rechnen mit Kosten, die drei Mal so hoch sind wie die Angaben der Regierung.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789640,00.html
- #90 03.10.2011 16:49 von Hardliner 1
- #91 03.10.2011 16:53 von Hardliner 1
- #92 03.10.2011 17:01 von
Alles Häuptlinge
Wenn es nur 3000 Soldaten wären, die außerhalb der Camps agieren können. Durchschnittlich kommen nämlich drei Häuptlinge auf einen Indianer und die sch ... (Pofalla würde das so sagen) die kampftauglichen auch noch mit Bürokratie zu. Und zu allem Überfluss sind die paar Hundert auch noch schlecht ausgerüstet. In einem hat sich also nichts geändert: Politisch groß rumpopeln, aber für jede Socke die schmutzig geworden ist drei Meldebögen, auch im Feld. O8/15 im Krieg eben. Das, was wir unter Solaten verstehen, macht wenig aus. Aber diese Jungs und Mädels tun mir unsäglich leid. Von den 17 Milliarden haben die am wenigsten.
- #93 03.10.2011 17:17 von
- #94 03.10.2011 17:17 von
Ich vermute, daß Sie teilweise mit Ihrer Porgnose...
...recht haben werden. Meines Erachtens sollte die Vievölkernation Afghanistan in souveräne Staaten mit homogenen Ethnien, ähnlich dem Ex-Jugossawien aufgeteilt werden.
Die Pashtunen sollten ihr eigenes Pashtunistan mit der Hautpstadt Kandahar bekommen, das dann von den Taliban regiert werden würde, da sich die Taliban fast ausschließlich aus dieser Ethnie rekrutieren. Die Tadschiken im Norden könnten Kabul als Hauptstadt übernehmen. Die schiitischen Hazara im Zentrum könnten ihren eigenen Staat mit der Hauptstadt Bamyan gründen... Mit westlicher Kapitalhilfe könnte somit ein talibanfreier Teil Afghanistan aufblühen.
Die Taliban könnte man vor die Wahl stellen, sich entweder zu mäßigen und Ihnen dann ebenfalls Wirtschafthilfe in Aussicht stellen oder bei weiterer Zusammenarbeit mit Al-Quaida die militärischen Möglichkeiten, die die moderne Drohnentechnologie bietet, wahrnehmen. - #95 03.10.2011 17:22 von
- #96 03.10.2011 17:25 von
Klar sind die Gesamtkosten höher!
[QUOTE=sysop;8842797]Vor zehn Jahren begann der internationale Einsatz am Hindukusch - die*deutsche Beteiligung war offenbar*deutlich teurer als bislang angenommen. Wirtschaftsforscher rechnen mit Kosten, die drei Mal so hoch sind wie die Angaben der Regierung.
Hinterbliebenenrente, Arzt- und Threapeutenkosten für die Versehrten und Traumatisierten, sowie deren (Früh-)Rente, Kosten für den Transport der Soldaten und Gerätschaften und und und...
Auch hier werden wir wieder belogen und betrogen. - #97 03.10.2011 17:25 von
?
Gibt es hier eigentlich jemanden der nicht auf die Regierung, auf die Bundeswehr/AFG-Einsatz oder beides schimpft? Ich möchte anbei noch Glückwünsche für den Vergleich Bundeswehr - Wehrmacht in Bezug auf die "enorme" Summe von 17 Mrd. Euro überbringen, weiter so.
- #98 03.10.2011 17:48 von seggl
die augen fest geschlossen, bis zum bitteren Ende.
Stimmt, und die bei jeder Mandatsverlängerung zugestimmt haben, insofern also nicht nur "Alt"last. Und genauso CDU und FDP.
Leider muss es erst noch mehr kosten, bis all diese Parteien abgewählt werden.
Aber abziehen wird unsere Armee erst dann, wenn auch die USA abziehen, dann können sie nämlich auch nicht mehr für ihre eigene Sicherheit sorgen ! Das ist der entscheidende Grund.
Insofern habe ich noch Hoffnung, dass die Amis ihre Ankündigung wahr machen... - #99 03.10.2011 17:50 von Hardliner 1
Nichts Positives bewirkt
Bei einer objektiven Kosten-Nutzen-Analyse muss man zum Ergebnis kommen, dass das viele Geld überhaupt nichts Positives bewirkt hat, dafür aber zahlreiche deutsche Soldaten aber getötet und verletzt wurden. Die Taliban ist stärker denn je. Und die afghanischen Frauen tragen noch immer Burkas.
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