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Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern

dapdFür einen Atomunfall wie in Fukushima ist Deutschland nicht gewappnet. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz belegt nach Informationen des SPIEGEL: Die mit radioaktiven Stoffe verseuchten Flächen wären weitaus größer als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden.

Studie: Atomkatastrophe würde Deutschlands Helfer überfordern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
  1. #730

    Wenns nur um die Stromerzeugung geht...

    Zitat von peterm8s Beitrag anzeigen
    Vergleich der CO2 Emission bei der Stromerzeugung - über die geht es hier - von Deutschland mit Frankreich:

    Da schaun die Zahlen nochmal ganz anders aus:

    Deutschland stößt pro MWh Strom 612 kg CO2 aus
    Frankreich stößt pro MWh Strom 88 kg CO2 aus

    Faktor 2 sei deutlich übertrieben, meinten Sie? Wie wär's mit Faktor 7?

    Da stehen dann, nach dieser Tabelle von 2007 dem deutschen realen CO2 Ausstoß durch Stromerzeugung von 389 Millionen Tonnen, in Frankreich 48 Millonen Tonnen gegenüber.
    Das ist schon ein gewaltiger Spagat, den man hinlegt, in dieser Situation ausgerechnet aus der CO2armen Kernkraft auszusteigen..

    Aber CO2 ist ja sowas von gestern..
    Wenns jetzt nur um den CO2 Ausstoß bei der Stromerzeugung geht, dann scheint der Klimawandel ja nun doch wieder weniger wichtig zu sein. Aber dann vermisse ich ein konsequentes Denken:Wenn das schon sooo wichtig ist, dann bleibt nur noch eins und das ist EE mit aller Macht.
  2. #731

    AKW und Fluzeuge

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Heute ist was anderes Mainstream. Glauben Sie Aussagen, nur weil sie Mainstream sind?

    Wer sich an den Mainstream hält glaubt wahrscheinlich auch dass es einen großen Unterschied machen würde ob der Jumbo voll besetzt oder leer ist.

    Sie haben sich offenbar nicht mal die Mühe gemacht die von mir verlinkte technisch fundiertere Betrachtung mal durchzulesen.
    .
    Im Jahr 2011 Stresstest der AKW durch die Reaktorsicherheitskommission.

    Da ist mal Sicherheit gegen mittlere Flugzeuge, mal gegen größere, mal nicht bekannt sondern nur angenommen, gegen ganz große Flugzeuge überhaupt nicht.

    Wieso ist denn je nach AKW die definierte Sicherheit GAU so unterschiedlich?
    Der größte angenommende Unfall muss doch für alle gleich sein.
  3. #732

    Darf ich mal was fragen?

    Zitat von peterm8s Beitrag anzeigen
    Geht's auch mal ausnahmsweise in zivilisierter Form?

    Ja, lieber Forist, dann lesen Sie halt Ihre Quellen aufmerksam durch,dann finden Sie dies:

    "Infolge des rückläufigen Energieverbrauchs vermindern sich die energiebedingten CO2-Emissionen um mehr als 3 Prozent. Bereinigt um den Temperatureffekt wäre der CO2-Ausstoß um etwa ein Prozent gestiegen.

    Oder im stern:
    "Für die deutsche Klimabilanz ist der Trend verheerend. Bei unveränderter Witterung wären die Treibhausgasemissionen 2011 um 0,8 Prozent gestiegen, errechnete die Ageb. Nur dank des deutlich wärmeren Wetters im vergangenen Jahr erhöhten sich die CO2-Emissionen insgesamt nicht. So ging der Energieverbrauch um 5,3 Prozent zurück, der CO2-Ausstoß sank jedoch nur um 3,9 Prozent."

    Wissen Sie was mich an den vielen Foren wundert? Wenn es um PV- Anlagen, EE, EEG, AKW`s, Atomkatastrophen und Strom geht, Wulf oder Gauck, füllen manche Foren über hundert Einträge. Aber bei auch wichtigen Themen, zum Beispiel, wie unsere Regierungen im Bund oder Land mit unserem Geld umgeht, da finden sich nur wenige Einträge. Kann es sein, dass es nur mir so vorkommt.
    So wie bei, „Neuverschuldung steigt auf 35 Milliarden“ , “ Schäuble drückt Neuverschuldung auf 20 Milliarden“ oder „ Schäuble träumt von der schwarzen Null“ , dürften es ein paar Seiten mehr sein.
    Ich habe unsere Schuldenuhr heute mal beobachtet. In 6Std. 20 Min. haben wir 27 Millionen neue Schulden.
  4. #733

    AKW Pseudo-Versicherung

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Die Autohaftpflichtversicherung ist bei mir summenmässig unbegrenzt.
    Die deutschen Atommeiler sind mit 256 Mio versichert. Drüber raus zahlt die Versicherung keinen Pfennig
    .
    Bei außergewöhnlicher Naturkatastrophe werden sogar die 256 Millionen nicht gezahlt.
    "Die Folgen eines atomaren Unfalls, der unmittelbar auf eine außergewöhnliche Naturkatastrophe zurückgeht, sind nicht versichert", sagt Dirk Harbrücker, Geschäftsführer der Deutschen Kernreaktor-Versicherungsgemeinschaft (DKVG) in Köln,
    zitiert aus
    Haftung beim Atomunfall: Diese Grenzen gibt es

    Klarer Fall:
    Bei außergewöhnlicher Naturkatastrophe zahlt die AKW-Versicherung nichts
    Da gibt es z.B.bei keiner Feuer-Versicherung:
    "Das Feuer ist außergewöhnlich groß, deshalb zahlen wir nicht."

    Diesen Versicherungs-Wirr-Warr gibt es nur bei Kernkraft.
  5. #734

    Mein

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    nein- das ist pflicht jedes unternehmers,danach zu streben.
    nur so stehen mittel zur zukunftssicherung bereit.-

    auf diesem prinzip beruht unser wohlstand-
    auf ihrem der der DDR.

    übrigens apple dürfte weit,weit mehr verdienen
    lieber Herr Kanalarbeiter. Welche Brillanz in der Argumentation.
    Welches Argument brachten Sie gerade? Auf dem Prinzip Gier beruht unser Wohlstand und auf dem Prinzip Nachhaltigkeit der Wohlstand der DDR?
    Gibt es die eigentlich noch? Irres Argument.
    Guter Mann, das ist kein Argument, das ist eine Behauptung. Da bleiben Sie jeden Beweis schuldig, genau wie bei Ihrer sonderbaren
    Behauptung, ein einziges Atomkraftwerk könne das Ende der Menschheit bedeuten.
  6. #735

    So

    Zitat von tatsache2011 Beitrag anzeigen
    Bei außergewöhnlicher Naturkatastrophe werden sogar die 256 Millionen nicht gezahlt.
    "Die Folgen eines atomaren Unfalls, der unmittelbar auf eine außergewöhnliche Naturkatastrophe zurückgeht, sind nicht versichert", sagt Dirk Harbrücker, Geschäftsführer der Deutschen Kernreaktor-Versicherungsgemeinschaft (DKVG) in Köln,
    zitiert aus
    Haftung beim Atomunfall: Diese Grenzen gibt es

    Klarer Fall:
    Bei außergewöhnlicher Naturkatastrophe zahlt die AKW-Versicherung nichts
    Da gibt es z.B.bei keiner Feuer-Versicherung:
    "Das Feuer ist außergewöhnlich groß, deshalb zahlen wir nicht."

    Diesen Versicherungs-Wirr-Warr gibt es nur bei Kernkraft.
    ist es. Bei jedem anderen Wirtschaftsunternehmen melde ich meinen Schaden, fordere Ersatz und die zahlen bzw.melden den Schaden ihrer Versicherung und die zahlen. Ansonsten beschreitet man den Rechtsweg.
    Die haben sich schon neben dem eigenen Ministerium auch frühzeitig ein eigenes Recht geschaffen. Gut dass wir da raus sind, aus der dümmsten , teuersten und gefährlichsten Art Strom zu produzieren.
    Das geht mit Sonne , Wind und Wasser erheblich günstiger, zuverlässiger, umweltfreunlicher und sicherer. Da riskiert man nicht die Entvölkerung ganzer Landstriche, nur um eine einzige Generation
    mit ein wenig Strom zu versorgen und den Aktionären Milliarden zuzuschustern.
  7. #736

    Realitätsferne Träume vom Atomboom.

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    na gottseidank-
    bleibt wenigstens frankreich in dieser boom-industrie präsent--
    ein grund gegen eine europäische wirtschaftspolitik:
    man stelle sich vor,die deutschen würden ihre macke
    als richtlinie durchsetzen.

    Darf ich sie bei ihrem Gottesdienst für die Atomenergie mal kurz stören, mit Boom-Industrie meinten sie doch wohl nicht die Atomindustrie, die ohne den staatlichen Subventionstropf nicht lebensfähig ist. Das wurde gerade noch durch einen Bericht des obersten französischen Rechnungshofes bestätigt. "Die 400 Seiten belegen das Ende vom Mythos des billigen Atomstroms", meint dazu der Europaabgeordnete Yannick Jadot.
    Kosten der Atomkraft in Frankreich: Im Kern falsch gerechnet - taz.de

    Wo sehen sie denn überhaupt einen Boom für die Atomenergie, wenn 2011 weltweit 7 AKW in Betrieb gingen, dafür aber 13 abgeschaltet wurden. Sie sollten sich mal einen Taschenrechner zulegen, wenn es mit dem Kopfrechnen nicht so klappt. Kommen sie mir jetzt nur nicht mit unserem Atomausstieg, denn nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt müssten schon weit mehr altersschwache Meiler auf den Müll, als neu gebaut werden können. Dass ihre Boom-Schrottmeiler noch gewissenlos weiter betrieben werden, erhöht das Gefahrenpotential einer ohnehin unverantwortbaren Hochrisikotechnologie.

    Ich verstehe sowieso nicht, wie jemand bei dem lächerlichen 2%-Energiebeitrag des kranken Atomzwerges überhaupt von einem Boom reden kann. Ein 10%-Anteil wäre vielleicht noch ein energiewirtschaftlicher Faktor aber dazu müssten ihre Atomfreunde ja zu den 433 Schrottmeilern noch 3897 Stück hinzubauen. Da reichen die Uranreserven nicht einmal für die Erstbefüllung. Auch die Chinesen haben das kapiert, denn 2011 wurde dort keine A-Baustelle mehr begonnen, dafür setzen sie voll auf EE-Technologie

    Hier sehen sie die AKW-Entwicklung seit 1990 schwarz auf weiß:
    Weltweiter Akw-Wiederaufstieg abgebrochen
    .
  8. #737

    sollte ja auch nie ein Argument sein

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Und so eine Argumentation ist primitiv.
    Es war ja auch nur eine Erwiderung auf Ihre ewige Neiddebatte mit den "reichen Immobilienbesitzern"...
  9. #738

    Nicht dazwischen trollen

    Zitat von peterm8s Beitrag anzeigen
    Vergleich der CO2 Emission bei der Stromerzeugung - über die geht es hier - von Deutschland mit Frankreich:

    Da schaun die Zahlen nochmal ganz anders aus:

    Deutschland stößt pro MWh Strom 612 kg CO2 aus
    Frankreich stößt pro MWh Strom 88 kg CO2 aus

    Faktor 2 sei deutlich übertrieben, meinten Sie? Wie wär's mit Faktor 7?

    Da stehen dann, nach dieser Tabelle von 2007 dem deutschen realen CO2 Ausstoß durch Stromerzeugung von 389 Millionen Tonnen, in Frankreich 48 Millonen Tonnen gegenüber.
    Das ist schon ein gewaltiger Spagat, den man hinlegt, in dieser Situation ausgerechnet aus der CO2armen Kernkraft auszusteigen..

    Aber CO2 ist ja sowas von gestern..
    Lesen die die betreffenden Posts bitte ganz. Es ging um die Pro-Kopf-CO2-Emissionen ( unter Einbeziehung / Nichteinbeziehung von AKWs)
    .
    Darüber hinaus ist es der Natur / Erde / Klima egal, ob das Pro-Kopf-CO2 nur aus der Stromerzeugung kommt oder auch aus anderen Quellen. Damit bleibt es bei allenfalls Faktor 1,63.
  10. #739

    Co2

    Zitat von makese Beitrag anzeigen
    Wenns jetzt nur um den CO2 Ausstoß bei der Stromerzeugung geht, dann scheint der Klimawandel ja nun doch wieder weniger wichtig zu sein.
    Wie kommen Sie zu dieser Unterstellung?
    Es ging darum, dass die Franzosen ihren Strom mit einem Faktor 7 weniger CO2 produzieren als die Deutschen.

    Was ansonsten im Land in Verkehr, Industrie etc an CO2 verbraucht wird ist nicht so anders als in Deutschland und spielt im Zusammenhang dieser Diskussion um Kernkraft deshalb nicht die Rolle.
    Deutschland erhöht durch seinen hysterischen Ausstieg aus der Kernkraft seinen CO2 Ausstoß. Angst essen Vernunft auf...

    Mit den EEs Wind und Solar läßt sich für einen Industriestaat nicht zuverlässig und wirtschaftlich Strom bereitstellen.

    Da nützen auch die üppigen Produktions-Subventionen nichts. Man kann seinen Hühnern noch so lange Goldkörner ins Futter mischen, sie werden sich deshalb nicht eines Tages als Adler in die Lüfte erheben.


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