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Studie: 40 Prozent*aller Krebsfälle*sind vermeidbar
Nicht nur Rauchen, fettreiche Ernährung und Alkohol können Tumore auslösen. Auch Sonnenbäder, Salz in der Suppe und Infektionen schaffen vermeidbaren Nährboden für Krebszellen. Das zeigt eine aktuelle Studie. Das eigene Verhalten wird dem Menschen demnach immer öfter zum Verhängnis.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...802310,00.html
- #40 08.12.2011 22:04 von
keine Titel bei Miruwa
- #41 09.12.2011 01:34 von
Mein Vorschlag zur sofortigen Sanierung der gesetzlichen Krankenkassen und spürbaren Senkung der Beiträge: alle Raucher, die an gesundheitlichen Problemen, insbesondere Krebs, erkranken, die eindeutig auf das Rauchen zurückführen sind, müßen sich privat behandeln lassen und dementsprechend zusatzversichern. Wieso muß die Gemeinschaft die fahrlässige Dummheit und Ignoranz von Rauchern mitfinanzieren? In Amerika zahlen Raucher vorneherein einen höheren Beitrag oder werden erst gar nicht versichert. 25% der Bevölkerung rauchen und lassen sich vom Rest die Zeche für gesundheitliche Folgeschäden finanzieren.
Zweiter Kommentar zum Thema: wir Menschen, unsere Haustiere, und Tiere im Zoo sind die einzigen Lebewesen (von Ausnahmen wie Galapagos-Schildkröten mal abgesehen) die wirklich alt werden. In der freien Wildbahn wird alles gefressen oder verhungert, wenn es nicht mehr schnell genug rennen kann. Von irgendetwas müssen wir ja dann mal sterben! - #42 09.12.2011 05:47 von
Dieses Argument sticht nicht, erstens gibt es genügend Menschen, die täglich den Arbeitstag im Auto, bzw. auf den Straßen verbringen.
Andererseits wird passiv Rauchen für gefährlicher gehalten, als Rauchen überhaupt. Da Rauchen seit fast 200 Jahren unser Leben begleitet, sollte man schon Nägel mit Köpfen machen und nur noch gesicherte Erkenntnisse verbreiten und nicht die persönlichen Wünsche des Leiters einer Gesundheitsbehörde.
Jeder darf mal etwas verkünden, egal wie viel Substanz dahinter steht.
MfG. Rainer - #43 09.12.2011 07:23 von
So isses
Mann beim Arzt:
"Herr Doktor, wie kann ich 100 Jahre alt werden?"
Arzt:
"Rauchen Sie?"
Patient:
"Nein."
Arzt:
"Essen Sie übermäßig?"
Patient:
"Nein."
Arzt:
"Gehen Sie spät ins Bett?"
Patient:
"Nein."
Arzt:
"Haben Sie Frauengeschichten?"
Patient:
"Nein."
Arzt:
"Wieso wollen Sie dann überhaupt so alt werden?" - #44 09.12.2011 08:30 von
Denkfehler
Raucher sterben statistisch gesehen früher und schneller als Nichtraucher. Bedeutet : sie sind netto wesentlich günstiger für das Solidarsystem als Nichtraucher, die viel länger Rente kassieren und auch noch viel öfter zum Arzt rennen.
Sie müssen also bitteschön umdenken. Nichtraucher brauchen Ihrer Logik nach viel mehr Zusatzversicherungen. - #45 09.12.2011 12:37 von
Das sieht eine österreichische Studie aber anders:
Rauchen kostete den Staat 2010 659 Millionen Euro - (Nicht-)rauchen - derStandard.at
"Wien - Rauchen ist nicht nur die "größte vermeidbare Todesursache moderner Gesellschaften", wie das Institut für Höhere Studien (IHS) in einem Bericht festhält. Es ist auch ein teures Vergnügen für den Einzelnen und die Volkswirtschaft. Hochgerechnet für das Jahr 2010 betrug der vermeidbare Produktivitätsausfall - erzeugt durch Krankenstände, vorzeitigen Tod und Arbeitsunfälle - 1850 Millionen Euro.
Selbst wenn "positive Effekte" wie die Einnahmen durch die Tabaksteuer und nichtauszubezahlende Pensionen in diese Statistik eingerechnet werden, bleibt immer noch ein Kosten-Saldo von 659 Millionen Euro, die vermeidbar wären, gäbe es in Österreich keine Raucher. Nicht enthalten sind in dieser Zahl Kosten wie Wartezeiten für Therapie und Rehabilitation, Brandunfälle und Produktivitätsverluste durch Rauchpausen während der Arbeitszeit." - #46 09.12.2011 12:46 von
...
Da haben Sie mir meinen Forumsjob abgenommen, denn ich weise in Raucherthreads (die kommen immer mal wieder, sysop kann's nicht lassen ;) schon gewohnheitsmäßig etwaige Forumskollegen, die da ein Posting mit dem Tenor "Raucher-sind-so-teuer-für-die-Gesellschaft" abliefern, auf diese politisch völlig unkorrekte, aber ansonsten korrekte Tatsache hin.
Wenn niemand mehr rauchen würde in D, dann würden die ca. 5 Jahre höhere Lebenserwartung der (dann) 21 Mio. Ex-Rauchern zu Mehrkosten für die RV von ca. 1,4 Billionen EUR führen.
Die RV wäre pleite.
Dazu kommen die enorm hohen Alterskosten (KV, Pflege) der glücklichen(?) neuen Nichtraucher. Die ausfallende Tabaksteuer können wir vernachlässigen, das sind bei den Größenordnungen Peanuts.
Wie immer bei solchen Gelegenheiten meine Bitte an den SPIEGEL: Seit endlich so mutig, eine ehrliche Rechnung aufzustellen. - #47 09.12.2011 12:54 von
Also wieder eine Studie, die nachweist, dass Leben zum Tode führt. Und merkwürdige Interpretationen werden auch noch geliefert:
".."Viele Menschen glauben, dass Krebs ein Schicksal ist oder in den Genen liegt", sagt Studienautor Parkin, "und dass das Los entscheidet, ob sie einen Tumor kriegen." Die vorliegenden Ergebnisse zeigen jedoch eine andere Tendenz...".
Schau an. Wenn angeblich 40% der Krebsfälle durch unvernünftige Lebensführung verursacht werden (davon "nur" 23% durchs Rauchen) , bleiben 60%, die wohl auch bei "vernünftiger" Lebensführung auftreten würden.
Also wäre die Aussage: "Krebs ist überwiegend genetisch bedingt" schon eher richtig. - #48 09.12.2011 12:57 von
.
Da Passivrauchen ebenfalls extrem krebserregend ist, die Betroffenen aber als Nichtraucher in der Statistik auftauchen, können sie eine solche Rechnung überhaupt nicht aufstellen.
Höhere Lebenserwartung heisst auch mehr Argumente für späteren Renteneintritt. Mit 5 Jahren längerer Berufstätigkeit könnten sie die ganze RV sanieren. Tada! - #49 09.12.2011 13:12 von
...
Sie haben wahrscheinlich noch keine Originalstudie über Passivrauchen gelesen, ich schon. Die Beweislage über die Schädlichkeit von Passivrauchen ist erschreckend dünn, wird aber - weil der Zweck natürlich wieder mal die Mittel heiligt - enorm aufgeblasen.
Nichts mit "Tada!". Die Raucher kompensieren volkswirtschaftlich gesehen ihre Krankheitskosten durch die entrichtete Tabaksteuer. Schon heute könnten dann ja unsere nichtrauchenden Mitmenschen 5 Jahre länger arbeiten, um ihre höheren Alterskosten zu kompensieren.
Tun sie aber nicht - und könnten es auch nicht. Denn die Bandscheiben, die Nerven, das Gedächtnis, das Rheuma und viele anderen Molesten bleiben nach wie vor und verhindern dann wie jetzt, dass die Leute länger arbeiten können. Das "Wollen" will ich jetzt mal ganz weglassen...
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