Zitat von
person012
Ich denke, das hängt mit der Erwartungshaltung zusammen. Es muss ja alles immer super-duper selbstverwirklichungstauglich sein. Wenn man mit der Haltung rangeht, dass Arbeit halt immer noch Arbeit ist, wo es bestimmte nicht so angenehme Situationen und Tage gibt, bzw. dass ein Studium auch Veranstaltungen beinhaltet, die langweilig oder stressig sind und wo man einfach durchmuss, kann man auch eher sagen, mein Studium/Job ist ok, ich bin zufrieden. Aber das Wort zufrieden wird -selbst erlebt- häufig von anderen schon als "schlecht" interpretiert.