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Studentische Fußball-Analyse: Jogi, wir rechnen dir die Griechen aus

REUTERSSie selbst kicken auf Amateurniveau, doch sie beraten den Bundestrainer: Studenten der Sporthochschule Köln haben über 3000 Stunden Fußball analysiert, mehrere Hundert-Seiten-Dossiers schickten sie ins Quartier der Nationalelf. Nur mit einem konnten sie nicht rechnen - Griechenland!

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...840030,00.html
  1. #1

    Bei 100 Spielen und...

    3000 Stunden der Analyse stellt sich mir die Frage nach einer angemessenen Entlohnung. Ich vermute mal, dass man ganz bewusst diese Hiwi-Variante (wahrscheinlich noch nicht einmal das) gewählt hat, um für gute Arbeit so gut wie nichts bezahlen zu müssen. Stichwort "Geiz ist geil" Liebes Deutschland, gute Arbeit muss auch bezahlt werden. Diese Mentalität wird Deutschland zugrunde richten. Und natürlich werden die Studenten nichts fordern, stehen diese doch in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Professor. Weil sie alle die beste Note wollen und sich so billig wie nur möglich verkaufen, um nicht ausgetauscht zu werden wie ein Batterie.
  2. #2

    High sein, frei sein, Student sein

    Als Student hatte ich bei weniger Arbeit mehr Netto in der Tasche als jetzt...
  3. #3

    optional

    Bei 100 Spielen und 3000 Stunden der Analyse stellt sich mir die Frage nach einer angemessenen Entlohnung.
    Würde mich erst mal interessieren, was das ganze wirklich bringt. Es hocken sowieso immer Spielbeobachter vom DFB im Stadion, und mMn kann ein Profi da mehr erkennen, als Studenten mit irgendeiner Software.

    Außerdem gabs das ganze 2006 bei der WM auch schon - damals mit Unterstützung der Telekom und Premiere. für den Titel hats trotzdem nicht gereicht.
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie selbst kicken auf Amateurniveau, doch sie beraten den Bundestrainer: Studenten der Sporthochschule Köln haben über 3000 Stunden Fußball analysiert, mehrere Hundert-Seiten-Dossiers schickten sie ins Quartier der Nationalelf. Nur mit einem konnten sie nicht rechnen - Griechenland!

    Studenten analysieren für Löw und DFB den EM-Gegner Griechenland - SPIEGEL ONLINE
    Na ja, Fußball ist auch von Zufällen (Glück) und von den Launen eines Schiedsrichters und dessen Fehlentscheidungen abhängig.
  5. #5

    Zitat von follow Beitrag anzeigen
    3000 Stunden der Analyse stellt sich mir die Frage nach einer angemessenen Entlohnung. Ich vermute mal, dass man ganz bewusst diese Hiwi-Variante (wahrscheinlich noch nicht einmal das) gewählt hat, um für gute Arbeit so gut wie nichts bezahlen zu müssen. Stichwort "Geiz ist geil" Liebes Deutschland, gute Arbeit muss auch bezahlt werden. Diese Mentalität wird Deutschland zugrunde richten. Und natürlich werden die Studenten nichts fordern, stehen diese doch in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Professor. Weil sie alle die beste Note wollen und sich so billig wie nur möglich verkaufen, um nicht ausgetauscht zu werden wie ein Batterie.
    In dem Artikel geht es um die von der DSH durchgeführten Spielanalysen. Darüber, wie gut die Studenten bezahlt werden, ist kein Satz geschrieben, da es auch zu dem eigentlichen Thema gar nichts beiträgt. Hier also zwanghaft wieder die Diskussion um eine Geiz-ist-geil Mentalität zu starten, halte ich für vollkommen am Artikel vorbei gedacht. Den Niedergang Deutschlands aufgrund einer Sparmentalität hinaufzubeschwören, halte ich bei einem Beitrag um Spielanalysen (sehr interessanter Artikel übrigens) für etwas zu weit hergeholt. Auch geht es nicht um ein Abhängigkeitsverhältnis zwischen Professoren und Studenten, sondern schlicht und ergreifend um Spielanalysen und ich für meinen Teil hoffe sehr, dass Deutschland daran nicht zu Grunde gehen wird und bin zur Zeit auch noch sehr zuversichtlich
  6. #6

    @follow

    Wo genau ist das Problem? Es sind alles freiwillige Studenten und wenn mir das angoten werden würde, hätte ich auch gerne mitgemacht. Finde das alles sehr interessant. Auf der anderen Seite sollte man es nicht überbewerten. Wie Prof. Buschmann in anderen Interviews bereits gesagt hat, mache er aus einer Ackergäulen keine Rennpferde und er schieße auch keine Tore. Der Einfluss liege vllt. bei 2-3%, könne natürlich auch mal entscheiden sein. Also, ruhig Blut, ich denke die Studenten sind gerne ein Teil dieses Projektes.
  7. #7

    Zitat von follow Beitrag anzeigen
    3000 Stunden der Analyse stellt sich mir die Frage nach einer angemessenen Entlohnung. Ich vermute mal, dass man ganz bewusst diese Hiwi-Variante (wahrscheinlich noch nicht einmal das) gewählt hat, um für gute Arbeit so gut wie nichts bezahlen zu ......
    was wäre denn eine angemessene Bezahlung?
    Ist Zählen von Pässen und Messen von Abständen von Spielern auf einem Video 8€/h wert oder 10€/h? Oder 20€/h?
    Prangern Sie eine generelle Ausbeutung von Studenten als "Hiwis" an?
    Inwieweit ein Student in einem Abhängigkeitsverhältnis steht ist mir schleierhaft. Aufgrund der Zahl der Studenten speziell an der Uni Köln können sich die Profs meist nichtmal an die Gesichter der Studenten erinnern. Wo besteht da dann die Abhängigkeit, wenn der Prof den Studenten in Prüfungen sowieso nicht kennt?
  8. #8

    solche Analysen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie selbst kicken auf Amateurniveau, doch sie beraten den Bundestrainer: Studenten der Sporthochschule Köln haben über 3000 Stunden Fußball analysiert, mehrere Hundert-Seiten-Dossiers schickten sie ins Quartier der Nationalelf. Nur mit einem konnten sie nicht rechnen - Griechenland!

    Studenten analysieren für Löw und DFB den EM-Gegner Griechenland - SPIEGEL ONLINE
    zeigen vor allem eins: Wie pervertiert 'Sport' heute geworden ist.
    Was nicht schon im Sumpf des Kapitalismus versickert ist, dem wird durch Pseudowissenschaftlichkeit der Rest gegeben. Statt von Fusballspiel sollte man lieber von Fussballernst reden.

    Warum guckt da eigentlich noch einer? Weil Massenpsychosen schon immer ein Renner waren in der Gesellschaft und das Nachdenken darüber halt verdammt schwer fällt bei all den Werbepausen.
    Immerhin ist's friedlich .. obwohl .. selbst das gilt nicht mehr, wenn man an Düsseldorf neulich und die anderen Stadionrandalierer denkt.
    Christo hatte recht - was kann man besseres machen, als die Welt hinter Tüchern zu verstecken!
  9. #9

    Haben Sie selber schon mal eine Uni...

    Zitat von follow Beitrag anzeigen
    3000 Stunden der Analyse stellt sich mir die Frage nach einer angemessenen Entlohnung. Ich vermute mal, dass man ganz bewusst diese Hiwi-Variante (wahrscheinlich noch nicht einmal das) gewählt hat, um für gute Arbeit so gut wie nichts bezahlen zu müssen. Stichwort "Geiz ist geil" Liebes Deutschland, gute Arbeit muss auch bezahlt werden. Diese Mentalität wird Deutschland zugrunde richten. Und natürlich werden die Studenten nichts fordern, stehen diese doch in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Professor. Weil sie alle die beste Note wollen und sich so billig wie nur möglich verkaufen, um nicht ausgetauscht zu werden wie ein Batterie.
    ... von innen gesehen? Hiwi-Jobs werden in der Regel mit ca. 9-11 Euro vergütet und sind im Allgemeinen auch sehr beliebt. Zudem kann man sich nicht "so billig wie möglich" verkaufen, da es feste Verträge gibt! Und das Sichten von zich Spielen und deren Analyse ist nunmal typische Hiwi-Arbeit! Und was das Abhängigkeitsverhältnis angeht: vielleicht verwechseln Sie Hiwis mit WiMis (wissenschaflichen Mitarbeitern)?








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