DPASavoir vivre plus gute Bildung und Karrierechancen: Laut einem neuen Ranking ist Paris weltweit die beste Großstadt zum Studieren. Neben ihren guten Unis bringen Top-Lebensqualität und Karrierechancen die Metropole an die Spitze. Berlin schafft den achten Platz, München landet auf Rang 13.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...814613,00.html
Sicher ist München teurer als Berlin, aber im internationalen Vergleich mit Städten wie Paris, London, Boston, Zürich, ist München immer noch günstig. Schwer zu glauben für die, die nie in einer richtig teuren Stadt gewohnt haben, aber tatsächlich wahr. In Bezug auf "Employer Activity" ist die allgemeine Arbeitsmarktlage in Bayern zwar besser, doch geht es hier nicht eher darum, wie der Abschluss in diesen Städten von Arbeitgebern allgemein geschätzt wird? Beide Städte haben "Elite-Unis" und die Studenten von heute sind mobil bei der Arbeitsplatzsuche.
Ein Ranking ohne die typischen kleineren Unistädte macht aber in der Tat wenig Sinn, obwohl Paris eine sehr schöne, leider teure Stadt für Studenten ist.
Bescheuertes Ranking mit fragwürdigen Indikatoren von einer seltsamen Firma. Siehe HP.
Beste Uni,
beste Stadt,
beste Studentenstadt
lustigste Lieder,
...
Und kaum erscheint eine neue dümmliche Liste dieser Art muss die Presse gleich darüber berichten. Gaaaanz toller Journalismus ist das.
Das ist doch nun wirklich Quatsch. Es gibt genug Studienabgänger, die viel zu wenig verdienen. Unter 45.000 € p.a. einen Uni-Absolventen einstellen zu wollen, ist schon ziemlich dreist, ja fast schon ausbeuterisch.
Und was bitte spricht gegen eine ausgewogene "Work-Life-Balance"? Gar nichts!
Die "keine Ahnung von irgendwas"-Fraktion sind auch nur Ausnahmen. Die Absolventen, die wir in unserem Unternehmen einstellen, sind ziemlich pfiffige Leute mit denen man gerne zusammenarbeitet.
Ach, dafür wartet die Industrie größtenteils genauso mit unrealistischen Gehaltsvorstellungen (zu niedrig), extremem Ausbeutertum, falsch verstandenen Werten und durchaus auch großzügiger Ignoranz auf.
Viele erwarten herausragende Leistung von Bewerbern, sind aber selber nicht dazu imstande.
Ich sehe nicht ein, wieso man als Akademiker nicht massive Ansprüche an Gehalt, Freizeit etc. anmelden sollte. Für die akademische Ausbildung und den Abschluß arbeiten die meisten Studenten auf einem Niveau, das Außenstehende weder beurteilen können noch selbst jemals erreichen. Die, die meinen, das wäre alles so leicht zu haben und das Studentenleben bestünde nur aus Feiern, sollen sich doch mal selbst an einem Studium versuchen.
Was das Ranking betrifft: Fachlich ist es völlig egal, ob man in einer Großstadt studiert. Und Eliteunis ruhen sich meistens auf ihrer (oft total übertrieben dargestellten) Vergangenheit aus. Vor allem auf Leistungen einzelner, für die die Unis meistens noch nicht mal etwas konnten bzw. die sich nicht mal besonders gefördert haben. Ganz radikal gedacht, brauche ich am Ende als Student mehrheitlich nur die richtige Lektüre und einen guten Platz zum lernen. Das kann aber auch einfach unterm Baum im nächstbesten Stadtpark sein.