Matthias JungSie bedrucken Torten, lassen weiße Tauben fliegen, vermieten Cocktailkleider oder toasten Würste: Studenten gründen die verrücktesten Start-ups. Inzwischen hat sich eine Gründerszene an Deutschlands Hochschulen etabliert - allerdings gibt es große Unterschiede von Uni zu Uni.
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...825300,00.html
Hab erst gedacht das wäre ein Scherz wie der Wurstblinker.
Wer kauft so etwas? Selbst bei einer vierköpfigen Familie ist es bei 3 Minuten Bratzeit für zwei Stück Wurst quasi ausgeschlossen, dass alle zusammen essen, außer die eine Hälfte mag kalte Wurst oder die kaufen zwei von den Teilen. Bei einem Dutzend Leuten zu Besuch, wird ausgelost wer am längsten warten muss. "Ich hab noch Hunger." "Hau ab!" Wenn der Toaster zudem nicht ganz leicht zu reinigen ist, dann findet man ihn nach ein paar Wochen mit geschlossenen Augen am Geruch.
Wenn ich mir bildlich vorstelle wie die Würste nach dem Bratvorgang aus dem Gerät herausschnellen, dann sind spöttische Kommentare von Besuchern die dieses Schauspiel erleben dürfen gewiss.
Steht doch dabei, wer sowas kauft!
Zum Beispiel Tankstellen-Bistros... da hat die Kassiererin eben keine Zeit die Würste in der Pfanne zu wenden oder sonstwas. Und meist kommen da auch nicht sehr viele, sondern einzelne Pendler/Trucker/Durchreisende die mal was ordern.
Ich habe in jedem Fall höchsten Respekt vor all den Unternehmensgründern. Man muss Idealist sein und risikobereit. Man ist schnell hochverschuldet, wenn die Idee nicht zündet, aber man kann eben auch steinreich werden - und da bin ich dann auch nicht neidisch, sondern gönne es Ihnen.
also
good luck
Mit der selben "doofe Ideen" Mentalitaet waeren auch Steve Jobs und Bill Gates in DE ausgelacht worden, da beide anstatt dem typisch deutschen "was ordentliches zu lernen" das College abgebrochen haben um in eine ganz neue Richtung zu gehen.
Ein paar Jahrzehnte spaeter erwirtschaften die Unternehmen welche die beiden gegruendet haben Milliarden und gleichzeitig sind fast alle anderen die etwas "ordentliches gelernt haben und neue/aussergewoehnliche Ideen als doof bezeichnen" auf die Produkte einer dieser oder sogar beider Unternehmen beruflich wie privat angewiesen.
Lieber mehr "doofe Ideen", auch wenn manches nicht funktionieren sollte als diese erzkonservative und staendig alles ablehnende Mentalitaet.
Gates und Jobs hatten beide ein familiäres Sicherheitsnetz, dass ihnen solche Spielereien erlaubte. Daher kann man ihren Rat, solchen Träumereien zu folgen statt seinen Lebensunterhalt früh allein zu verdienen, als für die Masse der Menschen nicht anwendbar bezeichnen.
Überdies waren die oben genannten sehr gute Schüler und sehr gute Studenten - eine "doofe Idee" allein ist zu wenig. Sie hatten auch das Know-How zur Umsetzung und einen langen Atem.