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Studenten auf Wohungssuche: Kampf um jedes Bett

dapdDas Semester hat begonnen, günstiger Wohnraum ist knapp: Weil Alternativen fehlen, nehmen manche Studenten sogar Zimmer mit Wasserflecken, losen Fliesen und kaputtem Fußboden in Kauf. Die Uni-Städte müssen improvisieren - und Studentenvertreter fordern mehr Zimmer.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-860586.html
  1. #1

    na und?

    Hier in London miete ich ein 6 Quadrat Meter Zimmer mit Einzelverglasung, nur eine kleine Elektronische Heizung; außerdem teile ich mir noch ein Bad mit 7 Leuten das keine dusche hat aber dafür Wasserflecken.
    Welcome to the real world!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Semester hat begonnen, günstiger Wohnraum ist knapp: Weil Alternativen fehlen, nehmen manche Studenten sogar Zimmer mit Wasserflecken, losen Fliesen und kaputtem Fußboden in Kauf. Die Uni-Städte müssen improvisieren - und Studentenvertreter fordern mehr Zimmer.
    Das "Problem" war lange Zeit vorauszusehen - gehandelt wurde nicht. Alles ruft nach einer Akademisierung des Arbeitslebens, aber die Hochschulen sowie die Vermieter sind gar nicht darauf vorbereitet.
    .
    Allerdings gibt es auch einige Studenten, die sich vielleicht besser in ihrer Heimatstadt nach einem Studienplatz erkundet hätten, dann bräuchten diese nicht umziehen. Beispiel: im Kölner Stadt Anzeiger wurde das Problem vor ca. 1 Jahr beleuchtet. Eine angehende Studentin aus Hürth war sehr erbost, dass sie kein Zimmer in Köln findet, obwohl sie bei ihren Eltern hätte weiter wohnen können. Die Fahrzeit mit dem ÖPNV ist aus Hürth sogar evtl. noch kürzer als direkt in Köln wohnend.
  3. #3

    Zitat von 123456789 Beitrag anzeigen
    Hier in London miete ich ein 6 Quadrat Meter Zimmer mit Einzelverglasung, nur eine kleine Elektronische Heizung; außerdem teile ich mir noch ein Bad mit 7 Leuten das keine dusche hat aber dafür Wasserflecken.
    Welcome to the real world!
    in ruanda sterben menschen durch hunger.
    "welcome to the real world!"
    ihr kommentar ist also ..., denn man findet immer menschen, denen es schlechter geht!
  4. #4

    Oh weia - schadhaftes Parkett...

    Wenn ich das höre, wundere ich mich schon ein wenig. Ich hab 1992 angefangen zu studieren und meine erste eigene Wohnung war in einem Studentenwohnheim in Ostdeutschland in einem nicht renovierten Plattenbau. Wir hatten zu zweit knapp über 20 Quadratmeter, die Wohnung war kakerlakenverseucht und die Heizung kannte nur zwei Zustände - on und off. Es gab Wohnungen, die die Studenten sich zu sechst teilen mussten, die haben in Doppelstockbetten geschlafen... In Westdeutschland habe ich dann 1993 zwar ein ordentliches Einzelzimmer bekommen (mit Gemeinschaftsklo, Gemeinschaftsdusche, Gemeinschaftsküche), aber dafür musste ich auch monatelang warten. Also da würde ich meinen, ein Zimmer mit Wasserflecken ist ein Luxusproblem.
  5. #5

    So schlimm sind die Zimmer in Potsdam Park Babelsberg nun auch wieder nicht. Wenn die Schlösserstiftung nicht so geil auf ihre Sichtachsen wäre, dann hätten sie das genannte Objekt schon längst saniert.
    So haben sie jetzt Zimmer mit 38 m² für 135 Euro warm mit Strom vermietet (also ohne Nebenkosten) - in Potsdam ein Schnäppchen. Okay in der Dusche ist etwas Schimmel und das Internet ist auch nicht so gut, aber was soll's in Iphone und HTC-Zeiten ;) Zumal es TV gibt.^^
    Der Schlossblick ist einmalig nur das Vorhandensein von Terroristen (in Fachkreisen auch Touristen genannt) kann als erheblicher Grund zur Mietminderung herangezogen werden.
    Wir haben hier auch einen netten Tierpark, denn abends sagen sich hier Fuchs, Igel, Katze, Wildschwein und Papagei gute Nacht.
    Etwas ärgerlich ist auch, dass es die S-Bahn noch nicht geschafft hat, eine Strecke bis hier hoch zu bauen und das Postsendungen mitunter etwas länger brauchen...
    Ich wohne schon seit einem Jahr in besagtem Haus und tue dies gerne.
  6. #6

    Zitat von firaz89 Beitrag anzeigen
    in ruanda sterben menschen durch hunger.
    "welcome to the real world!"
    ihr kommentar ist also ..., denn man findet immer menschen, denen es schlechter geht!
    Ach kommen Sie - doch nict so biestig am frühen Morgen!

    Ich gestehe, die Formulierung "sogar Zimmer mit Wasserflecken, losen Fliesen und kaputtem Fußboden" brachte mich auch zum Schmunzeln: in meine erste Studienbehausung passte genau 1 Bett, 1 Stuhl und 1 Schreibtisch, das desolate Klo war eine Treppe tiefer, und regelmäßig flogen alle Sicherungen raus, sobald man den Wasserkocher (Küche gab's auch nicht) anschloß. Nach 4 Semestern dann ein Upgrade: schrottiger Altbau, nicht richtig schließende Fenster und Türen, Strom aus Münzzählern, Penner und Junkies im Treppenhaus... Dem Studienerfolg tat's seltsamerweise keinen Abbruch - wahrscheinlich auch, weil ich mich u.a. aus Aufwärmungsgründen sehr gerne in der Uni-Bibliothek aufgehalten habe. Ich bezweifle ja nicht, dass es heute schwer ist, eine einigermaßen bezahlbare Bleibe zu finden, aber immer noch kein Vergleich zur studentischen Wohnungsnot der späten 70er/frühen 80er, als geburtenstarke Jahrgänge an die Unis drängten, und die Vermieter sich nicht gerade vordrängten, um etwa an eine WG zu vermieten.
  7. #7

    Oh je. kapputte Fliesen! Geht ja gar nicht.

    Was für eine Einstellung hat eigentlich der Verfasser des Artikels? Das sind doch alles Luxusprobleme. Als ob Studenten jemals in neu sanierten Wohnungen gewohnt haben. Die meisten meiner Mitstudenten haben sich zu Anfang des Studiums oder bei Studienplatzwechsel erstmal irgend ein Dach über dem Kopf gesucht und sind dann umgezogen, wenn sich was Besseres ergab. Aber auch dann hat man die Wohnung ohne Fliesen, mit Ofenheizung, Einstelldusche etc. oft vorgezogen, weil's halt billig war. Ich kann mir auch vorstellen, dass die unsanierten Wohnheimzimmer begehrter sind, da billiger.
    Und ein paar Wochen auf der Pritsche - na und - da stirbt keiner dran und man hat später seinen Kindern noch was zu erzählen.
  8. #8

    Also ich miete in Köln eine geräumige 120m² Wohnung, frisch saniert und zentral im Studentenviertel gelegen, zwar nicht alleine (würde mich wohl verlaufen) aber in einer dreier WG.
    Was sich mir gezeigt hat ist, dass Flexibilität belohnt wird: ein halbes Jahr gependelt (immerhin min. 3 Studen pro Tag) oder bei Freunden geschlafen. So man natürlich zu Anfang des Semesters nach einen Zimmer sucht - schlecht. Ich kann nur dazu raten, die erste Welle von Suchenden durchziehen zu lassen und später, während des Semesters zu suchen!
  9. #9

    wie wärs wenn man nicht rumheult und sich vorher auf die suche macht - ich habe letztes semester auch in einer richtigen "sche***" unterkunft gewohnt und jetzt hab ich auch ne ganz nette wohnung. das leben nach hotel mama ist eben kein wunschkonzert.. und wer absolut nichts findet hat meistens zu hohe ansprüche, natürlich mit ausnahmen.








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