Forum: Blogs
Stromverbrauch: Eine Million Elektroautos ohne zusätzliche Kraftwerke möglich
REUTERSIm Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos über Deutschlands Straßen rollen, das plant zumindest die Bundesregierung. Neue Kraftwerke muss man dafür nicht bauen, hat jetzt eine Studie ergeben - solange die Menschen ihre Autos nachts aufladen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-859620.html
- #1 05.10.2012 10:34 von
Das ist
Das ist wieder so eine Studie, die die Welt nicht braucht.
- #2 05.10.2012 10:38 von
Angaben über Heizenergiebedarf sind Unsinn
Das ist Unsinn. Es würde bedeuten, dass ein Heizleistungsbedarf von ca 20 kW bestünde. Ein normaler Haushalts-Backofen hat kaum mehr als 2 kW Leistung und kann damit binnen einer Stunde ein Hähnchen knusprig braun braten. Die Dämmung des Backofens ist nicht viel besser als die eines Autos.Zitat von Artikel
Die meiste Heizenergie im E-Auto würde für das Freihalten der Scheiben von Tauwasser verbraucht. Das durch die Insassen anfallende Wasser muss aus dem Auto transportiert werden, und dazu ist Luftaustausch nötig. Dabei würde ein Großteil der Heizenergie verloren gehen.
Es zeigt sich dabei, dass man eben ein E-Auto nicht einfach dadurch produzieren kann, dass man aus einem Benzinauto den Benzinmotor und Benzintank entfernt und einen E-Motor mit Akku einbaut. Das E-Auto braucht bessere Dämmung, und es braucht einen Lüftungswärmetauscher. Der Heizenergiebedarf wird dann kaum über 1 kW liegen. - #3 05.10.2012 10:40 von
hmmm
Komisch....
Erst heisst es das es ohnehin zu Stromengpässen kommt wenn Atomkraftwerke abgeschaltet werden müssen, nun auf einmal können 1 Million KFZ aufgeladen werden.
Hört sich so an wie bei den Krankenkassen: 22Mrd Überschuss, 2 Tage später ein Loch von 15 Mrd.
Wer soll die Volksverdummung noch hinnehmen ? - #4 05.10.2012 10:41 von
Prima! Dann müssen wir uns nur noch um die verbleibenden 42 Millionen PKWs und die 2,6 Millionen LKWs kümmern.
• Lastkraftwagen (LKW) | Statista
Pkw-Bestand 2011: Wer hat die meisten auf der Straße? - AUTO MOTOR UND SPORT - #5 05.10.2012 10:45 von
- #6 05.10.2012 10:47 von
Heizung
In Skandinavien werden Autos mit Verbrennungsmotor elektrisch vorgeheizt. Mit Strom aus der Steckdose. Mit geeigneter Ladeinfrastruktur kann man mit warmen Auto Losfahren und muss nicht ab Batterie heizen. Auch beim Verbrenner muss man mit dem Losfahren warten, damit die Scheibe nicht beschlägt.
Ansonsten kann man in einem Thermobehälter Öl erhitzen und kann die Wärme ein paar Tage speichern. Dies ist sicher günstiger als die Heizenergie in Batterien zu speichern.
Batterie, Leistungselektronik und Elektromotoren haben alle auch Verlustleistungen geben also während der Fahrt Wärme ab. - #7 05.10.2012 10:51 von
kk
Der neue Nissan Leaf und der Renault ZOE haben eine Wärmpepumpe. Es sollte klar sein ,dass man nicht einfach alte Technik weiterverwenden kann. Innovative Heizkonzepte müssen her.
- #8 05.10.2012 10:52 von
besonders wenn man dann noch berücksichtigt, daß ab 2014 (auf basis einer EU-richtlinie) die energiekonzerne ihren kunden jedes jahr ca. 2% weniger energie zu liefern haben, und die energiekonzerne "ihre" kunden zum stromsparen anhalten sollen. liefern sie diese 2% weniger nicht ab, gibt es strafzahlungen wie beim E10.
- #9 05.10.2012 10:53 von
Die Studie besagt also, dass bei heutigen Netzausbauplänen durchaus neue Kraftwerke nötig sind. Und das bei *nur* 1 Mio Stromern.
Weiterhin besagt sie, dass ein durchschnittlicher Autofahrer mit einem Stromer *nur* und nicht *sogar* 90% seines Bedarf decken kann. Soll man daraus schlussfolgern, dass die Zukunft darin besteht 2 KFZ zu halten, einen Stromer für die Stadt und einen Verbrenner für Überland?
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


