Dann kann das nächste Erdbeben ja kommen!
Hat aber lange Angehalten der Schock.
REUTERS/ KyodoErstmals seit der Atomkatastrophe in Fukushima sollen in Japan wieder Atomkraftwerke hochgefahren werden. Regierungschef Yoshihiko Noda begründete den Schritt mit wirtschaftlichen Zwängen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...837769,00.html
Dann kann das nächste Erdbeben ja kommen!
Hat aber lange Angehalten der Schock.
Vor einem Jahr war sie das aber offensichtlich noch nicht. Muss sich viel getan haben seitdem.Zitat von sysop
Die Frage hier ist aber: Ist die Regierung in der Lage, eine irgendwie anders geartete Katastrophe in Oi zu verhindern?
... in der deutschen Atompolitik - natürlich auch nur "zum Wohle der Menschen". Besonders gut finde ich den Schlusssatz: "Die Regierung sei in der Lage, eine erneute Katastrophe wie in Fukushima zu verhindern." Vermutlich wurden Tsunamis und Erdbeben in Japan inzwischen gesetzlich verboten...?
Die Regierung sei in der Lage, eine erneute Katastrophe wie in Fukushima zu verhindern. Ernsthafte Frage wie wollen die das verhindern, haben die hundertmeter hohe Wände um alle AKWs gebaut. Als Freund der Kernkraft frage ich mich schon wie er absolute Sicherheit erreichen will. Aber naja learning by doing von der einen Katastrophe zu nächsten. Kann er auch vor Zunamis schützen, die waren ja der eigentlich Totbringer beim letzten Mal.
"Die Reaktoren 3 und 4 des Atomkraftwerks Oi sollen zum Wohle der Menschen wieder ans Netz gehen", sagte der Ministerpräsident.
Das ist der putzigste Satz, den ich zum Thema seit langem gelesen habe :-)
Nun ja, nachdem gestern die neueste Studie über die TV-Schirme dieser Welt ging, dass die Verstrahlungsfolgen nach Fukushima für die Bevölkerung nur marginale Einflüssig gezeitigt haben und kaum pathologische Befunde vorhanden sind, kann die Show weitergehen.
Rationalen Argumenten dagegen wurde mit dieser Meldung die Grundlage praktisch entzogen.
Hoffen wir also, dass man aus dem Desaster gelernt hat und die Sicherheitslinien auf den neuesten/optimalen Stand gebracht worden sind - soweit das überhaupt im Vermögen des homo technicus liegt.
Das Beben und der Tsunami haben ca. 15.000 Menschenleben gekostet, der Reaktorunfall laut WHO kein einziges und daran wird sich auch in der Zukunft wenig bis nix ändern.
Also warum sollten die Japaner in eine anti Atompanik verfallen, wenn eine einfache Betonmauer reicht, um die Wiederholung von Fukushima zu verhindern?
Eigentlich sollten OI II+IV laut Wunsch der Regierung schon seit ca. 5 Wochen am Netz sein. Die lokale Regierung von Osaka hat da aber mit deutlichen Worten ihre Meinung dazu gesagt, als sie den Bericht über den "Stress-Test" durch ihren Berater als "Bullshit" bezeichnen liess. Die lokale Regierung Osaka ist da nämlich der Meinung, dass nicht der Tsunami das Problem von Fukushima Daiichi gewesen sei sondern das Erdbeben. Und das ist bei ihnen genauso möglich. Da ist eine "angeregte" Diskussion zu erwarten.
Wird ja auch langsam Zeit das die Anlagen wieder hochgefahren werden.
Ausser Fukushima sind ja wohl auch keine weiteren Schaeden an Kraftwerken festgestellt worden.
Oooops...haette ich fast vergessen....
Deutschland muss ja alle KKW abgeschalten, da pure Panik den gesunden Menschenverstand hier vernebeln.
Gut zu wissen, das die Mehrzahl der Menschen auf diesem Planeten noch logisch denken koennen.
Wow, sie können in die Zukunft sehen. Cool, dass da niemals jemand dran sterben wird. Da sind die Arbeiter, die da täglich in der Strahlungssuppe arbeiten aber sicher erleichtert.
Zum zweiten Absatz: Weshalb wurde die Mauer nicht schon vorher um die Kraftwerke gezogen? Weshalb hat man im uns bekannten ukrainischen Atomkraft nicht schon vorher alles richtig gemacht? Wußten die Leute denn nicht, dass da Katastrophen kommen?