REUTERS/ KyodoErstmals seit der Atomkatastrophe in Fukushima sollen in Japan wieder Atomkraftwerke hochgefahren werden. Regierungschef Yoshihiko Noda begründete den Schritt mit wirtschaftlichen Zwängen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...837769,00.html
Dabei handelt es sich micht um meine persönliche Meinung, dass ist das Ergebnis einer Studie der WHO.
Zur Verhinderung zukünftiger Unfälle ist das nicht relevant. Wichtig ist nur, dass diese Mauern da nachgerüstet werden, wo ähnliche bauliche Zustände wie in Fukushima herrschen.Zum zweiten Absatz: Weshalb wurde die Mauer nicht schon vorher um die Kraftwerke gezogen? Weshalb hat man im uns bekannten ukrainischen Atomkraft nicht schon vorher alles richtig gemacht? Wußten die Leute denn nicht, dass da Katastrophen kommen?
Die Japanischen AKWs sind wie die deutschen
mit Staatsknete gebaut worden. Dazu haben sich
die Staaten verschuldet, und müssen nun Zinsen dafür bezahlen,
im Gegensatz zu Deutschalnd hat Japan aber überwiegend
inländische Gläubiger. Dann müssen die Angestellen
Bzeahlt werden.
Ein AKW-Betrieb kostet, wenn es weniger oder keinen Strom herstellt,
wird das nicht billiger.
Parallel dazu müss bei Stillstand natürlich ÖL,Gas
und Kohle bezahlt werden.
Das belastet die Bonität Japans, und
sie müssen mehr Zinsen zahlen.
Das verringert den Wert der bereits ausgebenen
Staatsanleihen, zum Unwohle der sparer.
Eine Katasprohe wie Fukuishima, liesse sich
spezifisch verhindern, dadurch, dass Hubschrauber
bereitstehen, die die Notsromaggregate für
das Kühlsystem anliefern, dessen Öltanks ja vom
Tsunami wegeschwemmt worden sind.
Seinerzeit waren sie ja im Anmarsch auf LKWs,
die sind aber im Stau der flüchtenden steckengebelieben.
Auch wenn es vielleicht müßig ist, aber ich versuche dennoch mal auf einige Aussagen des Herrn Ermecke (Studierter Wirtschaftswissenschaftler mit Zusatzstudium in internationaler Politik und Informatik; also ein ausgewiesener Atomexperte) einzugehen.
Kein KKW in D/CH liegt in einer Tsunami-Gefahrenzone.
Überschwemmungen an den Flüssen sind in den Risikoanalysen
berücksichtigt.
Die erste Aussage stimmt, die zweite wird nur dadurch etwas entwertet dass in den japanischen Risikoanalysen Tsunamis ebenfalls berücksichtigt wurden (zwar auf eine ziemlich dreist-untertreibende Weise, aber sie wurden berücksichtigt)
Angesichts der erwiesenen Robustheit massiv gebauter KKW gegenüber Erdbeben ist diese Gefahr bei uns nicht relevant.
Grundsätzlich auch richtig, aber gerade auf dem Gebiet kommt unverhofft halt doch oft. (Siehe Italien vor ein paar Wochen)
KKWs bei uns können kontaminierten Dampf filtern und dann
jederzeit gefahrlos ins Freie ableiten. Der „Automatismus von Fukushima“, daß mit dem Eintritt einer Kernschmelze die Verstrahlung
des Umlandes unentrinnbar wurde, existiert hier nicht.
Wenn wir in Fukushima geschehen die Sicherheitsbehälter auf doppelten Auslegungsdruck aufgepumpt werden, helfen die Filter einen Sch... die SHB entlasten sich dann Überdruck durch Leckagen selber, und die sind natürlich nicht gefiltert.
In jedem KKW hier gibt es zahlreiche Wasserstoffrekombinatoren
(Abb. 20, 21). Knallgasexplosionen sind ausgeschlossen.
Das ist schlicht falsch, die Rekos sind nicht dafür ausgelegt einen Zirkonbrand zu beherrschen.
KKW in D/CH haben zusätzliche Mittelspannungsanbindungen
(unterirdische Erdkabel) und mehr Dieselgeneratoren.
Die Erdkabel kommen irgendwo in der näheren Umgebung der Anlage aus dem Boden. Bei einem Großflächigen Stromausfall ist es sehr unwahrscheinlich, dass an diesem "irgendwo" zufällig noch Strom ist.
P.S. Wenn er geschrieben hätte, dass unsere Diesel teilweise verbunkert sind, hätte das Argument sogar Sinn ergeben. Einfach mehr Diesel ist bei einer Tsunami unsinnig. Das ist dann einfach mehr Schrott.
Anschlüsse für Generator-LKW sind vorbereitet.
Das ist schön.
Ein länger anhaltender totaler Stromausfall ist bei uns undenkbar
Das dachten die Japaner auch. Haben sie sogar bei ihren Notfallplanungen schriftlich fixiert.
Kraftwerke bei uns bilden keine Großcluster, maximal gehören
zwei Blocks zu einer Anlage. Eine simultane Krise von 4 Großkraftwerken mit 14 Reaktorblocks ist bei uns nicht vorstellbar.
Grundsätzlich richtig, aber wenn die Krise auf die Blöcke 1 und 2 beschränkt geblieben wäre, hätte sich unter dem Strich nicht soviel geändert.
Alle KKW in D/CH haben eine ABC-sichere Notfallwarte (alternativer
Kontrollraum) und können von dort gesteuert werden.
Der keine 100m Luftlinie vom Kern entfernt ist. Lebensmittel werden da auch keine gelagert...
Wurden Mängel erkannt, wurde bei uns nachgerüstet.
Meistens ja. Hier sehe ich in der Tat Vorteile gegenüber den Japanern
Tipp, sie liegen falsch.
Alles geregelt, muss man nur zur Kenntnis nehmen.
Atomenergie / Ver- und Entsorgung - Endlagerung - Verantwortlichkeiten für Endlagereinrichtung und -betrieb sowie Finanzierungsregelungen
...Japaner sind halt doch gescheiter als die Deutschen. Deutschland schafft nicht nur die AKWs ab, es schafft sich auch als Industrienation ab.