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Stromproduktion: Japan plant Neustart von Atomreaktoren

REUTERS/ KyodoErstmals seit der Atomkatastrophe in Fukushima sollen in Japan wieder Atomkraftwerke hochgefahren werden. Regierungschef Yoshihiko Noda begründete den Schritt mit wirtschaftlichen Zwängen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...837769,00.html
  1. #30

    ===

    Zitat von archontoilet Beitrag anzeigen
    Nachdem Japan durch die Abschaltung seiner Atomkraftwerke in einem Jahr zusätzlich fossile Brennstoffe im Wert von 30 Milliarden € importieren musste, ist dies eine sehr erfreuliche Nachricht. Die Umwelt wird es danken.
    Die Kinder und Kindeskinder werden es auch danken. Die sollen wenigstens noch etwas Atommüll haben, wenn die 30 Milliarden Euro längst vergessen sind...
  2. #31

    2. Versuch

    Zitat von Subco1979 Beitrag anzeigen
    Wow, sie können in die Zukunft sehen. Cool, dass da niemals jemand dran sterben wird. Da sind die Arbeiter, die da täglich in der Strahlungssuppe arbeiten aber sicher erleichtert.
    Dabei handelt es sich micht um meine persönliche Meinung, dass ist das Ergebnis einer Studie der WHO.


    Zum zweiten Absatz: Weshalb wurde die Mauer nicht schon vorher um die Kraftwerke gezogen? Weshalb hat man im uns bekannten ukrainischen Atomkraft nicht schon vorher alles richtig gemacht? Wußten die Leute denn nicht, dass da Katastrophen kommen?
    Zur Verhinderung zukünftiger Unfälle ist das nicht relevant. Wichtig ist nur, dass diese Mauern da nachgerüstet werden, wo ähnliche bauliche Zustände wie in Fukushima herrschen.
  3. #32

    Zitat von ichwill_wassagen Beitrag anzeigen
    interessante Betrachtungsart! Ich kann auch Blei essen ohne sofort zu sterben. Also hat das römische Imperium doch Recht mit seinen Bleigefäßen gehabt. Und nebenbei von den Leuten die in ihren Trümmern starben, weil niemand mehr in die Nähe der Reaktoren wollte, redet auch keiner. Werden auch den Tsunamis zugerechnet. Merke: Gift, Krankheit und Strahlung töten selten sofort. Ändert aber nichts am Ergebnis.
    Auch hier nochmal meine Lieblingszahl:
    1.2 Mio Tote gibt es jedes Jahr(!) weltweit im Strassenverkehr!
    ..interessiert keinen!
    Das ist als Preis der Mobilität weltweit akzeptiert.

    Aber wehe in einem AKW liegt eine Schraube auf dem Boden...
  4. #33

    Ja natürlich

    Zitat von felix1961 Beitrag anzeigen
    ... in der deutschen Atompolitik - natürlich auch nur "zum Wohle der Menschen". Besonders gut finde ich den Schlusssatz: "Die Regierung sei in der Lage, eine erneute Katastrophe wie in Fukushima zu verhindern." Vermutlich wurden Tsunamis und Erdbeben in Japan inzwischen gesetzlich verboten...?
    Die Japanischen AKWs sind wie die deutschen
    mit Staatsknete gebaut worden. Dazu haben sich
    die Staaten verschuldet, und müssen nun Zinsen dafür bezahlen,
    im Gegensatz zu Deutschalnd hat Japan aber überwiegend
    inländische Gläubiger. Dann müssen die Angestellen
    Bzeahlt werden.
    Ein AKW-Betrieb kostet, wenn es weniger oder keinen Strom herstellt,
    wird das nicht billiger.
    Parallel dazu müss bei Stillstand natürlich ÖL,Gas
    und Kohle bezahlt werden.
    Das belastet die Bonität Japans, und
    sie müssen mehr Zinsen zahlen.
    Das verringert den Wert der bereits ausgebenen
    Staatsanleihen, zum Unwohle der sparer.
    Eine Katasprohe wie Fukuishima, liesse sich
    spezifisch verhindern, dadurch, dass Hubschrauber
    bereitstehen, die die Notsromaggregate für
    das Kühlsystem anliefern, dessen Öltanks ja vom
    Tsunami wegeschwemmt worden sind.
    Seinerzeit waren sie ja im Anmarsch auf LKWs,
    die sind aber im Stau der flüchtenden steckengebelieben.
  5. #34

    Auch wenn es vielleicht müßig ist, aber ich versuche dennoch mal auf einige Aussagen des Herrn Ermecke (Studierter Wirtschaftswissenschaftler mit Zusatzstudium in internationaler Politik und Informatik; also ein ausgewiesener Atomexperte) einzugehen.

    Kein KKW in D/CH liegt in einer Tsunami-Gefahrenzone.
    Überschwemmungen an den Flüssen sind in den Risikoanalysen
    berücksichtigt.


    Die erste Aussage stimmt, die zweite wird nur dadurch etwas entwertet dass in den japanischen Risikoanalysen Tsunamis ebenfalls berücksichtigt wurden (zwar auf eine ziemlich dreist-untertreibende Weise, aber sie wurden berücksichtigt)

    Angesichts der erwiesenen Robustheit massiv gebauter KKW gegenüber Erdbeben ist diese Gefahr bei uns nicht relevant.

    Grundsätzlich auch richtig, aber gerade auf dem Gebiet kommt unverhofft halt doch oft. (Siehe Italien vor ein paar Wochen)

    KKWs bei uns können kontaminierten Dampf filtern und dann
    jederzeit gefahrlos ins Freie ableiten. Der „Automatismus von Fukushima“, daß mit dem Eintritt einer Kernschmelze die Verstrahlung
    des Umlandes unentrinnbar wurde, existiert hier nicht.


    Wenn wir in Fukushima geschehen die Sicherheitsbehälter auf doppelten Auslegungsdruck aufgepumpt werden, helfen die Filter einen Sch... die SHB entlasten sich dann Überdruck durch Leckagen selber, und die sind natürlich nicht gefiltert.

    In jedem KKW hier gibt es zahlreiche Wasserstoffrekombinatoren
    (Abb. 20, 21). Knallgasexplosionen sind ausgeschlossen.


    Das ist schlicht falsch, die Rekos sind nicht dafür ausgelegt einen Zirkonbrand zu beherrschen.

    KKW in D/CH haben zusätzliche Mittelspannungsanbindungen
    (unterirdische Erdkabel) und mehr Dieselgeneratoren.


    Die Erdkabel kommen irgendwo in der näheren Umgebung der Anlage aus dem Boden. Bei einem Großflächigen Stromausfall ist es sehr unwahrscheinlich, dass an diesem "irgendwo" zufällig noch Strom ist.

    P.S. Wenn er geschrieben hätte, dass unsere Diesel teilweise verbunkert sind, hätte das Argument sogar Sinn ergeben. Einfach mehr Diesel ist bei einer Tsunami unsinnig. Das ist dann einfach mehr Schrott.

    Anschlüsse für Generator-LKW sind vorbereitet.
    Das ist schön.

    Ein länger anhaltender totaler Stromausfall ist bei uns undenkbar
    Das dachten die Japaner auch. Haben sie sogar bei ihren Notfallplanungen schriftlich fixiert.

    Kraftwerke bei uns bilden keine Großcluster, maximal gehören
    zwei Blocks zu einer Anlage. Eine simultane Krise von 4 Großkraftwerken mit 14 Reaktorblocks ist bei uns nicht vorstellbar.


    Grundsätzlich richtig, aber wenn die Krise auf die Blöcke 1 und 2 beschränkt geblieben wäre, hätte sich unter dem Strich nicht soviel geändert.

    Alle KKW in D/CH haben eine ABC-sichere Notfallwarte (alternativer
    Kontrollraum) und können von dort gesteuert werden.


    Der keine 100m Luftlinie vom Kern entfernt ist. Lebensmittel werden da auch keine gelagert...

    Wurden Mängel erkannt, wurde bei uns nachgerüstet.

    Meistens ja. Hier sehe ich in der Tat Vorteile gegenüber den Japanern
  6. #35

    Aha,

    Zitat von acitapple Beitrag anzeigen
    oh ja, die böse, böse who, kriegstreiberverein. was die an zahlen nennen kann ja nur falsch sein. wahrscheinlich wurde das erdbeben durch das akw erst verursacht, nur die who, tepco, usa und amnesty international haben das vertuscht.
  7. #36

    Kleiner

    Zitat von Originalaufnahme Beitrag anzeigen
    ......dann erklären Sie mir bitte, wie viel Geld die Asse und der restliche Atommüll hierzulande in den nächsten 10.000 Jahren noch verschlucken wird. Und vielleicht können Sie mir auch sagen, wer dafür aufkommt.

    Kleiner Tipp für die letzte Antwort: Fängt mit S an, geht mit TEUER weiter und hört mit ZAHLER auf.
    Tipp, sie liegen falsch.
    Alles geregelt, muss man nur zur Kenntnis nehmen.

    Atomenergie / Ver- und Entsorgung - Endlagerung - Verantwortlichkeiten für Endlagereinrichtung und -betrieb sowie Finanzierungsregelungen
  8. #37

    Aha,

    Zitat von acitapple Beitrag anzeigen
    oh ja, die böse, böse who, kriegstreiberverein. was die an zahlen nennen kann ja nur falsch sein. wahrscheinlich wurde das erdbeben durch das akw erst verursacht, nur die who, tepco, usa und amnesty international haben das vertuscht.
    da kann wohl jemand die Wahrheit über die WHO nicht ertragen.
  9. #38

    Natürlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erstmals seit der Atomkatastrophe in Fukushima sollen in Japan wieder Atomkraftwerke hochgefahren werden. Regierungschef Yoshihiko Noda begründete den Schritt mit wirtschaftlichen Zwängen.

    Japan nimmt erstmals nach Fukushima wieder AKW in Betrieb - SPIEGEL ONLINE
    Japan importiert momentan zusätzliche fossile brennstoffe in Höhe von 230 Mrd. Dollar pro Jahr und hat als Exportnation deshalb sogar eine negative Handelbilanz.

    Das können sie sich schlicht nicht leisten!
  10. #39

    Die......

    ...Japaner sind halt doch gescheiter als die Deutschen. Deutschland schafft nicht nur die AKWs ab, es schafft sich auch als Industrienation ab.








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