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Stromproduktion: Japan plant Neustart von Atomreaktoren

REUTERS/ KyodoErstmals seit der Atomkatastrophe in Fukushima sollen in Japan wieder Atomkraftwerke hochgefahren werden. Regierungschef Yoshihiko Noda begründete den Schritt mit wirtschaftlichen Zwängen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...837769,00.html
  1. #210

    Ursache und Wirkung

    Da verwechseln einige Ursache und Wirkung!

    Die 1 Euro Jobs sind die Konsequenz aus den hohen Energiepreisen.

    Wir sind eine Industrienation und leben in der Hauptsache vom Verkauf der Güter die wir herstellen. Dabei sind wir aber internationaler Konkurrenz ausgesetzt.

    Die Herstellungskosten dieser Güter setzt sich im wesentlichen aus Rohstoffkosten, Lohnkosten und Energiekosten zusammen.

    Die Rohstoffkosten sind für alle Industrienationen in etwa gleich. Das bedeutet aber, wenn bei uns die Energie teuer ist, müssen wir die Lohnkosten senken um international konkurrenzfähig zu bleiben. Die Lohnkosten kann man durch Automatisierung (->Arbeitslosigkeit) und eben Nullrunden bei den Löhnen, 1 Euro Jobs oder Lohnkürzungen usw. senken.

    Merke: teurere Energie = niedrigere Löhne und mehr Arbeitslosigkeit!!!

    Das geht nicht anderes, sonst sind wir nicht mehr Konkurrenzfähig und gehen Pleite wie die Griechen!

    Energiewende: Politik streitet über Zuschüsse zur Stromrechnung - SPIEGEL ONLINE

    Das bedeutet das die Mittelschicht nun sowohl die Wirtschaft als auch die ärmeren Gesellschaftsschichten bei den Energiekosten subventionieren muss! Das heißt den Schaden bei der Grünen Energiepolitik haben ALLE ausser den Reichen, die profitieren (etwa durch EEG Gelder für die PV Anlagen).

    Wer da was von "Neoliberal" usw. schwafelt, will nur grundsätzliche Zusammenhänge verschleiern.

    In Griechenland ist so eine Pleite übrigens weit weniger gefährlich als in Deutschland. Bei uns sind die Winter durchaus so hart, das sie ohne Heizung für viele Menschen tödlich wären.

    Ich schätze mal das die niedrigere Lebenserwartung bei Geringverdienern schon mit Erkältungskrankheiten aufgrund von mangelhafter Heizung zu tun haben könnte.
  2. #211

    An alle Atomforisten und Atomschönredner!

    • Es gibt in keiner Technologie eine 100% Sicherheit. Deswegen werden weitere Unfälle ( in 10.000 Jahren Abständen, wie von den Experten vorhergesagt ) stattfinden (Fukushima 2011, Tschernobyl 1986, Kyschtym + Windscale/Sellafield 1957 , Harrisburg 1979, Goiânia-Unfall 1987)

    • Die Entsorgung des radioaktiven Mülls (ca. 100.000 Tonnen) fand bis in den 90ern unter Beifall sämtlicher Nuklearnationen im Meer statt. Erst als sich sie die korrupte Umweltorganisation Greenpeace vehement dagegen aussprach, wurde international eine Verkappung untersagt. Gott sei Dank gibt es Wiederaufbereitungsanlagen, welche weiterhin täglich radioaktive Stoffe per Rohrsystem ins Meer jagen. Nicht zu vergessen sind auch sämtliche aktiven AKWs welche einmal jährlich beim Brennstabtausch radioaktive Gase an ihre Umgebung abgeben. (Förderung der Gesundheit)

    • Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen den erhöhten Krebsraten bei Kleinkinder welcher in der Nähe von AKWs aufwachsen und dem Fukushima Unglück.

    • In Fukushima sind laut TEPCO weniger radioaktive Stoffe in die Umwelt gelangt als damals in Tschernobyl, trotz dass die 10-20 fache Menge an radioaktiven Elementen in Fukushima lagerte. Die Reaktorblöcke waren nach den (angeblichen) Wasserstoffexplosionen total zerfetzt. Jedoch blieb fast 90% der radioaktiven Masse artig im Schrott liegen.
  3. #212

    Nichts gelernt

    Man sollte aus seinen Fehlern lernen und das ist hier offensichtlich nicht der Fall.








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