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Stromproduktion: Japan plant Neustart von Atomreaktoren

REUTERS/ KyodoErstmals seit der Atomkatastrophe in Fukushima sollen in Japan wieder Atomkraftwerke hochgefahren werden. Regierungschef Yoshihiko Noda begründete den Schritt mit wirtschaftlichen Zwängen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...837769,00.html
  1. #160

    Gefahren

    Zitat von Originalaufnahme Beitrag anzeigen
    Stimmt! Es soll sogar Leute geben, die den Unterschied zwischen natürlicher Hintergrundstrahlung und der bei einem Unfall freigesetzten radioaktiven Stoffen nicht mehr sehen.
    Ergänzung: bei der schädlichen Wirkung eines Atomunfalls sollte man allerdings die chemische Wirkung der freigesetzten Brennstoffe nicht ganz unterschlagen. Die verwendeten Brennstoffe sind auch giftig - das ist was anderes als radioaktiv.

    Nur zur Vollständigkeit.
  2. #161

    Unsachlich

    Zitat von makese Beitrag anzeigen
    Können sie uns auch einen Zeitrahmen nennen, wann endlich das Problem "Quadratur des Kreises" gelöst sein wird? Dann wäre auch noch das "perpetuum mobile" interessant. Gibt ihre Glaskugel da auch Auskunft?
    Naja, man kann einen Kreis zwar nicht in ein Quadrat verwandeln, aber zumindest a) in eine Linie und b) in eine Summe von Strecken.

    Und das perpetuum mobile gibt´s schon lange. Siehe Sonnensystem. Viele Menschen sagen "perpetuum mobile" und meinen was ganz anderes: mehr Energie raus als rein (zB.: soll sich unendlich lang drehen, abwohl Reibungskräfte eine Bremswirkung entfalten)
  3. #162

    Es gibt ...

    Zitat von Originalaufnahme Beitrag anzeigen
    ... damit rechnen, dass hierzulande in 80 bis 100 Jahren die letzten AKWs zu einer grünen Wiese rückgebaut sind.

    Womit das Schrott- und Müllproblem allerdings nicht gelöst ist.
    ...
    Es gibt aber Interessenten, die den haben wollen:

    Strahlende Aussichten: Spanisches Dorf feiert Bau eines Atommülllagers - SPIEGEL ONLINE
  4. #163

    Kein grundsätzlicher Unterschied

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Einen grundsätzlichen Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Strahlung gibt es nicht.
    Einen qualitativen Unterschied der Strahlung (die beim Zerfall des gleichen Isotops entsteht) gibt es nicht; und ich kann mich nicht erinnern, dass jemand etwas anderes behauptet hätte. Aber es gibt einen quantitativen Unterschied - anderenfalls gäbe es keine Schutzmaßnahmen für Arbeiter in Nuklearfabriken oder Kernkraftwerken, es gäbe keine Evakuierungszonen nach Reaktorexplosionen, keine gesetzlichen Grenzwerte für Lebensmittel usw.

    Beim Bergwandern könnte sich ein lockerer Stein aus einem Felsen lösen und Ihnen auf den Kopf fallen. Es könnte aber auch jemand einen Stein in die Hand nehmen und damit aktiv werden. Die Wirkung auf Ihre Schädeldecke ist die gleiche - es gibt "keinen grundsätzlichen Unterschied".

    Das Spiel, welches Sie hier spielen, sieht folgendermaßen aus: Sie stellen sich hier hin und sagen: "Seht her! Euch könnte doch auch aus Versehen ein Stein auf den Kopf fallen. Also kümmert Euch nicht darum, wenn hier eine steinbewaffnete wilde Horde umherspringt, die es auf Euch abgesehen hat! Jeder kann doch machen, was er will!"
  5. #164

    Bildung

    Zitat von felsen2000 Beitrag anzeigen
    Sie haben völlig Recht, aber leider nützt das in Deutschland nichts. Das Problem ist, dass in Deutschland eine Diskussion auf Sachbasis chancenlos ist. Alles, was irgendwie mit Technik und Naturwissenschaft zu tun hat, gilt nur noch als Ih und Bäh. Statt dessen feiern die Zulassungszahlen für Sozialpädagogik, Politologie, Völkerkundler und Alt-Trallala Rekordquoten. Dei Deutschen verabschieden sich vom Fortschritt. Zurück auf die Bäume.
    ...
    Was erwarten Sie?
    Wenn Politiker über Bildung (und die Freizeit von Kindern) reden, so werden nur Musik, Sprachen und Sport genannt. Beim Begriff "hochbegabt" werden auch keine künftigen Physiker, Chemiker erwähnt. Naturwissenschaften und Mathematik werden nicht als kreativ eingeschätzt. Dietrich Schwanitz hat ein Buch über Bildung geschrieben. Doret können Sie lesen: "Naturwissenschaftliche Kenntnisse müssen zwar nicht versteckt werden, aber zur Bildung gehören sie nicht." Bei Hans Werner Heymann können Sie lesen: "dass eine solide mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung nur diejenigen brauchen, die später einen entsprechenden Beruf ergreifen wollten. Für alle anderen Schüler würde etwa die Mathematik reichen, die man üblicherweise in den ersten 7 Jahren lernt (also keine quadratischen Funktionen oder Sinusfunktionen, kein exponentielles Wachstum,...)!".

    Eine Zusammenstellung solcher "Weisheiten" finden Sie auf der Website der Uni Bielefeld unter
    Bildung

    Noch Fragen?
  6. #165

    Zitat von m a x l i Beitrag anzeigen
    Einen qualitativen Unterschied der Strahlung (die beim Zerfall des gleichen Isotops entsteht) gibt es nicht; und ich kann mich nicht erinnern, dass jemand etwas anderes behauptet hätte. Aber es gibt einen quantitativen Unterschied - anderenfalls gäbe es keine Schutzmaßnahmen für Arbeiter in Nuklearfabriken oder Kernkraftwerken, es gäbe keine Evakuierungszonen nach Reaktorexplosionen, keine gesetzlichen Grenzwerte für Lebensmittel usw.
    Deswegen bin ich ja auch gegen Kernkraft, weil ein durch Terroristen besetztes Kernkraftwerk mit einer Tonne Sprengstoff an Bord eine andere (Qualität) Quantität hätte als Seveso oder Bhopal. Nur als Beispiel.

    Aber die Gefahren, die hier immer wieder wg. Endlagerung oder Folgen von Tschernobyl beschworen werden, sind einfach nicht vorhanden.

    Schutzmassnahmen in der Industrie und für uns Verbraucher haben natürlich Sinn, wenn jeder machen könnte, was er will, oh Gott!
  7. #166

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Was erwarten Sie?
    Wenn Politiker über Bildung (und die Freizeit von Kindern) reden, so werden nur Musik, Sprachen und Sport genannt. Beim Begriff "hochbegabt" werden auch keine künftigen Physiker, Chemiker erwähnt. Naturwissenschaften und Mathematik werden nicht als kreativ eingeschätzt. Dietrich Schwanitz hat ein Buch über Bildung geschrieben. Doret können Sie lesen: "Naturwissenschaftliche Kenntnisse müssen zwar nicht versteckt werden, aber zur Bildung gehören sie nicht." Bei Hans Werner Heymann können Sie lesen: "dass eine solide mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung nur diejenigen brauchen, die später einen entsprechenden Beruf ergreifen wollten. Für alle anderen Schüler würde etwa die Mathematik reichen, die man üblicherweise in den ersten 7 Jahren lernt (also keine quadratischen Funktionen oder Sinusfunktionen, kein exponentielles Wachstum,...)!".

    Eine Zusammenstellung solcher "Weisheiten" finden Sie auf der Website der Uni Bielefeld unter
    Bildung

    Noch Fragen?
    Angefangen hat das Alles, als unser sehr verehrter Altbundeskanzler Helmut Schmidt öffentlich bekannte, er verstehe die Abrechnung seines Stromlieferanten nicht.
    Und fand das normal.
  8. #167

    ===

    Zitat von felsen2000 Beitrag anzeigen
    Die Opferzahl in Tschernobyl wurde durch zwei verschiedene internationale Kommissionen ermittelt. Eine von der internationalen Atomernergiekommssionen (ja, schon klar, alles Verbrecher... wieviele von denen kennen sie denn?) und von einer UN-Kommission der medizinischen Abteilung zur Betreuung von Großkatastrophen.

    Beide Kommissionen sind zu einer Opferzahl im niedrigen 3-stelligen Bereich gekommen. Keine Ahnung, wen sie kennen, der gesagt habe es wären Null Opfer.
    Katastrophe von Tschernobyl

    Zitat von felsen2000 Beitrag anzeigen
    Das Sperrgebiet von Tschernobyl könnte größtenteils auch wieder genutzt werden. In einem Kernbereich um den Reaktor herum, wird auf Jahrhunderte hinaus keine menschloche Nutzung möglich sein. Aber ich finde es ganz gut, dass die Sperrfläche so groß ist. Da hat sich ein europaweit einzigartiges Biotop entwickelt... gänzlich unberührt. Die Natur hat nämlich nicht so viele irrationale Ängste wie die Deutschen...
    Was hat ein einst von den Sowjets eingerichtetes Sperrgebiet mit den Ängsten der Deutschen zu tun?

    In Ihrem einzigartigen Biotop hat sich die Lebenszeit vieler Tiere erheblich verkürzt, unter anderem weil sich aufgrund geschrumpfter Gehirne deren kognitiven Fähigkeiten verschlechtert haben.

    Und Sie fragen hier, warum ich etwas ignoriere? Ich werde ich jetzt erst einmal Ihre "Beiträge" ignorieren, da diese offensichtlich nur dazu dienen, Opfer zu beleidigen und Lügen zu verbreiten.
  9. #168

    Oben abgespeckt

    Zitat von Originalaufnahme Beitrag anzeigen
    In Ihrem einzigartigen Biotop hat sich die Lebenszeit vieler Tiere erheblich verkürzt, unter anderem weil sich aufgrund geschrumpfter Gehirne deren kognitiven Fähigkeiten verschlechtert haben.
    Wirklich? Das könnte so Einiges erklären!
  10. #169

    Eine Quelle

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Sehen Sie, das unterscheidet unsren Freund Felsen2000 mit seinem Beitrag #146 von Ihrem Beitrag.
    Er stellt begründete Tatsachen dar.
    Sie behaupten einfach, das wäre Unsinn.

    Sie haben andere Quellen, aus denen Sie Ihr Wissen schöpfen. Lassen Sie uns doch einfach an diesen Quellen teilhaben und zeigen Sie uns z.B. den Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Radioaktivität!

    Wir sind gespannt.
    'Friedlich in die Katastrophe'. Seite 195 Der Unterschied wird erklaert und auch erklaert,warum Atomkraftbefuerworter diesen Unterschied nicht erkennen wollen.Das Buch hat nach Fukushima ,nach all den Jahren eine neue Auflage.


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