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Strompreise: Was das Atom-Hickhack den Verbraucher kostet

Die Bundesregierung hat sieben Atomkraftwerke vorläufig abgeschaltet, scheint aber nicht zu wissen, ob*das Folgen für die Verbraucher hat: Die Kanzlerin warnt vor steigenden Preisen - andere Politiker widersprechen. Was stimmt denn nun?*Eine Bestandsaufnahme.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...752707,00.html
  1. #250

    ...

    Zitat von lars in berlin Beitrag anzeigen
    Wenige hundert Tote durch Atomunfälle weltweit bisher? Was meinen Sie? Pro Jahr?
    Die Zahl verifizierter Opfer von Atomunfällen liegt bei ca. 5000 seit der friedlichen Nutzung der Kernenergie.

    Hinzu kommt noch eine Dunkelziffer die vor allem aus Tschernobyliquidatoren und Bewohnen der weiteren Umgebung von Tschernobyl besteht und irgendwo zwischen mehreren Zehntausend bis mehreren Hundertausend liegt, die sich aber nicht eindeutig der AKW Havarie zuordnen lassen.

    Im Verglich dazu die Steinkohle hat über 200 Jahre ca. 2 Millionen Todesopfer durch Unfälle gefordert, dazu kommen noch mehrere Millionen Opfer von Lungenerkrankungen, dazu noch eine Dunkelziffer von mehreren Millionen die aus dem Bereich der Steinkohlenutzung kommen.
  2. #251

    Opferzahlen

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Die Zahl verifizierter Opfer von Atomunfällen liegt bei ca. 5000 seit der friedlichen Nutzung der Kernenergie.

    Hinzu kommt noch eine Dunkelziffer die vor allem aus ......
    Ich wage mal zu bezweifeln, das nach 200 Jahren Nutzung der Kernenergie die Bilanz noch ebenso aussehen würde. Ein direkter Vergleich von eindeutig zuzuordnenden Todesfällen und realistischen Schätzungen im gleichen Zeitraum unter Angabe der dabei erzeugten Energiemengen wäre aussagekräftiger. Ich finde es ebenfalls erwähnenswert, zwischen den Opfern zu unterscheiden die sich bewusst auf ein Risiko eingelassen haben und denen, denen jemand anderes die Gefahren aufgezwungen hat.

    Alles in allem halte ich nicht viel von derartigen Verharmlosungen der Gefahren der Kernenergienutzung durch den Vergleich der (Todes)Opferzahlen. Dazu gibt es zu viele potentielle Gefahren und nicht direkt zuzuordnende Schäden. Die Wahrscheinlichkeit an den Folgen eines Meteoriteneinschlags zu sterben lässt sich schließlich auch nicht ermitteln da ein bewertbares derartiges Ereignis noch nicht eingetreten ist. Gleich Null ist sie deshalb noch lange nicht...
  3. #252

    Schon wieder dieses Gutmenschentum

    Zitat von SternFuchs Beitrag anzeigen
    Ich wage mal zu bezweifeln, das nach 200 Jahren Nutzung der Kernenergie die Bilanz noch ebenso aussehen würde.
    Warum? Hochgerechnet wären das dann ca. 20.000 Menschen. Angesichts des technischen Fortschritts höchstwahrscheinlich exponentiell weniger.

    Gut. Das sind immer noch 20.000 zu viel. Andererseits sind andere Energien / Energiequellen _etwas_ gefährlicher. Fangen wir mal mit der ältesten Quelle: Feuer. Sie wollten sich doch nur ein Würstchen braten, jetzt ist der ganze Wald hin und mehrere Tote. Nicht von ungefähr gibt es den Prometheus-Mythos und die Golem-Legende. Menschen haben seit Anbeginn der Menschheit ihre Ur-Ängste vor der außer Kontrolle geratenen Energie.

    Dann gehen wir mal weiter: wir haben nahezu alle eine hochexplosive Energiequelle in unseren Haushalten. Tipp: die Mehrzahl davon kommt aus Norwegen und Russland… ja genau. "Gasexplosion: acht Tote" - nicht wirklich selten, die Headline, Von den Unfällen an den Förderstelle - Brände, Explosionen mit zahlreichen Toten und Verletzten - berichten die offiziellen Medien kaum. Russland ist ja weit weg.

    Dan gibt es noch die Dammbrüche, dann wär' da noch das AFAIK immer noch ungelöste Problem der zur Herstellung der ach so sauberen PV-Panelen notwendigen, dummerweise genauso hochgiftiger wie nicht abbaubarer Chemikalien…

    Noch Fragen?
  4. #253

    .

    Zitat von chrome_koran Beitrag anzeigen
    Warum? Hochgerechnet wären das dann ca. 20.000 Menschen. Angesichts des technischen Fortschritts höchstwahrscheinlich exponentiell weniger.

    Gut. Das sind immer noch 20.000 zu viel. Andererseits sind andere Energien / Energiequellen _etwas_ gefährlicher. Fangen wir mal mit der ältesten Quelle: Feuer. Sie wollten sich doch nur ein Würstchen braten, jetzt ist der ganze Wald hin und mehrere Tote. Nicht von ungefähr gibt es den Prometheus-Mythos und die Golem-Legende. Menschen haben seit Anbeginn der Menschheit ihre Ur-Ängste vor der außer Kontrolle geratenen Energie.

    Dann gehen wir mal weiter: wir haben nahezu alle eine hochexplosive Energiequelle in unseren Haushalten. Tipp: die Mehrzahl davon kommt aus Norwegen und Russland… ja genau. "Gasexplosion: acht Tote" - nicht wirklich selten, die Headline, Von den Unfällen an den Förderstelle - Brände, Explosionen mit zahlreichen Toten und Verletzten - berichten die offiziellen Medien kaum. Russland ist ja weit weg.

    Dan gibt es noch die Dammbrüche, dann wär' da noch das AFAIK immer noch ungelöste Problem der zur Herstellung der ach so sauberen PV-Panelen notwendigen, dummerweise genauso hochgiftiger wie nicht abbaubarer Chemikalien…

    Noch Fragen?
    Sie wollen jetzt aber nicht ernsthaft behaupten, einen Grill anzuzünden birgt die gleiche Gefahr wie ein Super-GAU in einem AKW, oder?

    Fragen Sie doch mal die Mütter der krebskranken Kinder in Geesthacht, ob die das genau so sehen!

    Eine lächerlichere Erklärung habe ich wirklich noch nie gelesen!
  5. #254

    Deutsche Michel

    So lange wie der "Deutsche Michel" mit seinem fetten Arsch nicht in die Gänge kommt, so lange werden uns die korrupten Politiker der etablierten Parteien (Ausgenommen Die Linkspartei) verarschen und abzocken.


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