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Stromnetz: Bahn*soll bei schnellem Atomausstieg helfen

Eines der größten Hindernisse für den schnellen Atomausstieg sind fehlende Stromnetze - nach Willen der Bundesregierung soll die Bahn helfen: Mit dem Hochspannungsnetz des Staatskonzerns könnte nach SPIEGEL-Informationen Energie aus norddeutschen Windparks Richtung Süden transportiert werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...758528,00.html
  1. #80

    auch das ist nicht sinnvoll.

    Zitat von tschort Beitrag anzeigen
    Das Stromnetz der Bahn AG ist momentan nicht für solche Aufgaben ausgelegt. Die notwendige Investition wäre viel zu hoch. Es ist viel billiger, nagelneue Leitungen zu legen.
    sinnvoll ist allein die raumnahe energieerzeugung und speicherung. transport der energie als gas (woraus gewonnen auch immer) zu den verbrauchsorten.

    dann reicht das vorhandene netz allemal, man müsste eher fürchten, dass die energie zur haltung der spannung in keinem verhältnis mehr zur wirklich verbrauchten energie steht.
  2. #81

    Im Grunde genommen fehlt ein einheitliches Konzept

    Zitat von blitzunddonner Beitrag anzeigen
    sinnvoll ist allein die raumnahe energieerzeugung und speicherung. transport der energie als gas (woraus gewonnen auch immer) zu den verbrauchsorten.

    dann reicht das vorhandene netz allemal, man müsste eher fürchten, dass die energie zur haltung der spannung in keinem verhältnis mehr zur wirklich verbrauchten energie steht.
    Die großen Vier haben ganz andere Interessen, als die kommunalen Anbieter, oder kleine Selbsterzeuger.
    Da gibt es die alten zentralistischen "Dinosaurier-Strukturen" auf der einen Seite und die eher neueren Dezentralisierungswünsche auf der anderen.

    Ein riesen Fehler war es das Stromnetz zu privatisieren, das zeigt sich jetzt sehr deutlich, mit einem Netz in einer Hand lässt sich ganz anders planen, als mit vier verschiedenen Netzbetreibern, die unterschiedliche Interessen haben.

    Die Macht der Vier sollte beschnitten werden und der Staat sollte versuchen, die Netze wieder zurück zu kaufen.

    Und dann muss ein einheitliches Konzept her, nach dem sich dann ein eventueller Bedarf von neuen Trassen richtet, denn bisher ist von einem Konzept überhaupt nichts zu sehen.

    Ein Beispiel:
    Es wird immer argumentiert, dass wir die neuen Trassen brauchen, um den Nordsee-Windstrom in den Süden zu transportieren, das glaube ich nicht, warum?

    Die Windparks werden mittels HGÜ-Gleichstromtechnik mit dem Festland verbunden, dort wird der Gleichstrom dann in Drehstrom umgewandelt, um ihn unter hohen Verlusten hunderte von Kilometern in den Süden zu schicken.

    Das ist absurd. Sinnvoll wäre hingegen den Strom direkt per HGÜ zum Beispiel über im Rhein verlegte Seekabel in den Süden zu verlegen, bei nur ca. 5% Verlustrate.

    Dies ist aber bisher überhaupt nicht geplant.

    Ich halte die momentane Diskussion deshalb für reine "Ver...ung", solange kein sinnvolles Konzept dahinter steckt.
  3. #82

    Im Grunde genommen fehlt ein einheitliches Konzept

    Zitat von blitzunddonner Beitrag anzeigen
    sinnvoll ist allein die raumnahe energieerzeugung und speicherung. transport der energie als gas (woraus gewonnen auch immer) zu den verbrauchsorten.

    dann reicht das vorhandene netz allemal, man müsste eher fürchten, dass die energie zur haltung der spannung in keinem verhältnis mehr zur wirklich verbrauchten energie steht.
    Die großen Vier haben ganz andere Interessen, als die kommunalen Anbieter, oder kleine Selbsterzeuger.
    Da gibt es die alten zentralistischen "Dinosaurier-Strukturen" auf der einen Seite und die eher neueren Dezentralisierungswünsche auf der anderen.

    Ein riesen Fehler war es das Stromnetz zu privatisieren, das zeigt sich jetzt sehr deutlich, mit einem Netz in einer Hand lässt sich ganz anders planen, als mit vier verschiedenen Netzbetreibern, die unterschiedliche Interessen haben.

    Die Macht der Vier sollte beschnitten werden und der Staat sollte versuchen, die Netze wieder zurück zu kaufen.

    Und dann muss ein einheitliches Konzept her, nach dem sich dann ein eventueller Bedarf von neuen Trassen richtet, denn bisher ist von einem Konzept überhaupt nichts zu sehen.

    Ein Beispiel:
    Es wird immer argumentiert, dass wir die neuen Trassen brauchen, um den Nordsee-Windstrom in den Süden zu transportieren, das glaube ich nicht, warum?

    Die Windparks werden mittels HGÜ-Gleichstromtechnik mit dem Festland verbunden, dort wird der Gleichstrom dann in Drehstrom umgewandelt, um ihn unter hohen Verlusten hunderte von Kilometern in den Süden zu schicken.

    Das ist absurd. Sinnvoll wäre hingegen den Strom direkt per HGÜ zum Beispiel über im Rhein verlegte Seekabel in den Süden zu verlegen, bei nur ca. 5% Verlustrate.

    Dies ist aber bisher überhaupt nicht geplant.

    Ich halte die momentane Diskussion deshalb für reine "Ver...ung", solange kein sinnvolles Konzept dahinter steckt.
  4. #83

    Dann kann der Süden

    Zitat von gorge11 Beitrag anzeigen
    Der Süden sollten erstmal sein EE Potential besser nutzen.
    dem Norden aber kein Geld mehr überweisen.
    Stichwort:Länderfinanzausgleich.
    Was nun?
  5. #84

    Das hat sich wahrscheinlich schon erledigt.

    Zitat von loddarcontinua Beitrag anzeigen
    Gebe zu, von der technischen Seite keine Ahnung zu haben, tolle Ideen Bahnnetz, HgÜ-Kabel im Rhein usw. bin aber der Meinung, die Energiewende in Deutschland ist nur zu schaffen mit der Verstaatlichung der 4 Dinosaurier, vor allem ihrer(?) Netze. Sie werden alles blockieren, was gegen ihr Profitinteresse läuft.
    Die Windmüller planen inzwischen die Leitungen selber zu legen. Sehr viel günstiger und unter der Erde. Die Horrorzahlen sind Zahlen der Atom- und Industrielobby. Die werden nur als Blockade genannt. Aber inzwischen wird eine Lüge sehr schnell aufgedeckt und geht um die Welt. Die schönen Zeiten der mafiösen korrupten Gierlappen sind vorbei.
  6. #85

    Dezentrale Energieversorgung

    Man mag es drehen und wenden wie man will. Die Mehrheit der Bürger sollte sich dem Thema "Dezentrale Energieversorgung" nähern und die auf Kommunaler Ebene an zeitgemäßen Lösungen und am Umstieg zu erneuerbaren Energien arbeiten. Es gibt lokale Lösungen, die bspw. die Abhängigkeit vom Erdöl reduzieren.
  7. #86

    Erklärung...

    ...also ich habe das so verstanden, dass die DB ein eigenes "Hochspannungsnetz" betreibt und von dort aus ÜBER Trafostationen das Oberleitungsnetz für die Züge gespeist wird und NICHT das Oberleitungsnetz der Züge als Trasse für EE verwendet werden soll!!!

    Grundsätzlich finde ich die Idee bestehende Infrastrukturen wie das DB Netz und noch besser die Autobahnen !! als Trasse zu benutzen schlicht als genial. An der Autobahn entlang einfach ein HGÜ-Erdkabel legen...da wird sich kein Anwohner beschweren und die großen Masten werden nach und nach verschwinden.
    Ich bin auch der Meinung, dass die großen VIER nicht zu enteignen sind, sondern nur die Netze (ähnlich der DB). Die großen würden dann nämlich gegen die kleinen innovativen nichts mehr reissen und auf Normalmaß schrumpfen. Dezentralität und intelligente Vernetzung und Nutzung ist die Zukunft !! Auch wenn 2/3 der Energie von der Industrie verbraucht werden: selbst die bauen sich ihre eigenen Kraftwerke und fahren sie nach Bedarf...Großkraftwerke sind Auslaufmodelle.

    So mancher fragt sich mit recht, ob hier die Elite der Deutschen postet...keine Ahnung...sicher aber die Elite der Bedenkenträger...wer hier liest weiß sicher, was NICHT geht ;o)
    Aber wir brauchen keine Elite sondern Bürger, die einfach mal anpacken, so wie hier:

    http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt...496996,00.html

    ab 9:55 min.

    WEG mit den BREMSERN, die Zukunft gehört den Mutigen!!!
  8. #87

    Noch interesssant.....

    http://www.spiegel.de/video/video-1115769.html

    ..es wird nachgedacht in Deutschland !

    Was mir noch so einfällt...warum ist den niemand auf die Idee gekommen mindesten die Gezeiten, die IMMER da sind zu nutzen? Mit Unterwasserströmungsrotoren in Offshore Windkraftanlagen, oder unabhängig davon unter der Wasseroberfläche???

    Ebbe und Flut gibt es IMMER !!!!
  9. #88

    Strom

    Zitat von senfdazu Beitrag anzeigen
    http://www.spiegel.de/video/video-1115769.html
    ..es wird nachgedacht in Deutschland !
    Was mir noch so .....
    gibt es doch schon,,,,

    Das erste und zurzeit größte Gezeitenkraftwerk, das Gezeitenkraftwerk Rance, wurde ab 1961 an der Atlantikküste in der Mündung der Rance in Frankreich erbaut und 1966 eröffnet. Der Tidenhub beträgt in der Bucht bei St. Malo normal 12, manchmal auch 16 Meter. Der Betondamm ist 750 m lang, wodurch ein Staubecken mit einer Oberfläche von 22 km² und einem Nutzinhalt von 184 Mio. m³ entsteht. Der Damm besitzt 24 Durchlässe, in denen jeweils eine Turbine mit einer Nennleistung von 10 MW installiert ist. Die gesamte Anlage hat eine Leistung von 240 MW und liefert jährlich rund 600 GWh an elektrischer Energie. Dieses Kraftwerk arbeitet auch als Pumpspeicherkraftwerk.

    Ein weiteres Gezeitenkraftwerk, das Gezeitenkraftwerk Annapolis, mit allerdings nur 20 MW befindet sich in Annapolis Royal an einer Nebenbucht der Bay of Fundy in Nova Scotia, Kanada. Es wurde 1984 in Betrieb genommen und diente in erster Linie der Forschung und Entwicklung. Es arbeitet im Ein-Richtungs-Betrieb und nutzt nur den Ebbstrom.

    Eine noch kleinere Versuchsanlage, das Gezeitenkraftwerk Kislaja Guba mit nur etwa 400 kW, existiert seit 1968 am Fjord Kislaja Guba (Saure Bucht) an der russischen Barentsee.

    Seit längerem wird an der Bay of Fundy ein großes Gezeitenkraftwerk von 5.000 MW Leistung geplant, aufgrund der hohen Investitionen wurde es aber bisher nicht realisiert. Daneben bestehen auch Bedenken über die Auswirkungen eines derartigen Projektes; neben ökologischen Folgen (die Bay of Fundy ist ein wichtiges Fischereigebiet) wird auch befürchtet, dass der Gezeitenhub an der Gegenseite der Bucht durch einen Kraftwerksdamm verändert würde und dadurch Städte wie Boston überflutet werden könnten. Weitere kleinere Gezeitenkraftwerke gibt es in Russland bei Murmansk mit 0,4 MW und in China. Das größte chinesische Gezeitenkraftwerk befindet sich bei Jiangxia in der Provinz Zhejiang. Es wurde 1986 fertiggestellt und hat 10 MW Leistung.

    In Kürze (Stand Ende 2009) wird das Gezeitenkraftwerk Sihwa-ho in Korea mit 10 Turbinen zu je 25,4 MW (gesamt 254 MW) fertiggestellt und wird La Rance als das größte Gezeitenkraftwerk der Welt ablösen.[2]

    In Großbritannien ist unter dem Namen Severn Barrage der Bau eines besonders großen Gezeitenkraftwerkes geplant. An der Mündung des Severn zwischen Cardiff und Bristol soll eine 16 km lange Sperre durch den Bristolkanal errichtet werden. Die dort 216 geplanten Turbinen sollen insgesamt eine Leistung von 8500 MW erreichen und damit fünf Prozent des britischen Stromverbrauches abdecken. Der Standort ist günstig für ein Gezeitenkraftwerk aufgrund des hohen Tidenhubes von bis zu 15 Metern. Bisher sind für das Projekt Kosten in Höhe von 15 Milliarden Pfund (19 Mrd. Euro) veranschlagt. In Großbritannien wird dieses Großprojekt kontrovers diskutiert. Verschiedene Umweltgruppen wenden sich aufgrund der zu erwartenden Umweltschäden gegen den Bau des Severn Barrage.[3]
  10. #89

    Nein.....

    ...ich meinte Prpeller, die sich in der Wasserströmung drehen.....








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