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Stresstest und Rettungsfonds: Wie die Euro-Retter die Bankenkrise bekämpfen
REUTERSDie taumelnden spanischen Banken rücken ins Zentrum der Euro-Krise. Ein Stresstest zeigt: die Geldhäuser brauchen rund 60 Milliarden Euro Kapital. Die Finanzminister streiten sich, unter welchen Bedingungen der Rettungsschirm ESM den Banken helfen darf.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-858601.html
- #1 28.09.2012 17:52 von
Trau keiner Statistik
Ich erinnere mich noch gut, als es am Anfang der Karstadt-Krise hieß, daß es um eine Finanzlücke von rd. 20 Mio. ging.
Meine Freundin und ich saßen auf der Couch, sahen uns ungläubig an und schlugen uns auf die Schenkel vor Lachen wegen dieser absurden Summe.
Wenn es nicht so traurig wäre, würde die Zahl 59,3 Mrd. vermutlich einen Zwerchfellriß hervorrufen.
Wie gesagt: wenn es nicht so traurig wäre... - #2 28.09.2012 18:24 von
- #3 28.09.2012 18:27 von
- #4 28.09.2012 18:50 von
Bankenkrise ohne Ende
Aufgrund meines einfachen Wissens ist eine Bank ein Unternehmen, welches auf eigenes Risiko Geschäfte tätigt oder tätigen sollte. Es stellt sich nun die Frage, weshalb inzwischen die ganze Welt für die Geschäfte der Banken aufkommen muss und sich die Regierungen mit nichts anderem mehr beschäftigen. Der Normalbürger könnte
doch wenigstens erwarten, dass für diesen Sachverhalt
eine verständliche nachvollziehbare Erklärung abgegeben
wird. - #5 28.09.2012 19:06 von
- #6 28.09.2012 19:07 von
nene
...........
Die Euroretter sind nie an die eigentlichen Ursachen gegangen, sie verschenken lediglich Gelder: an die Banken, die durch Mißwirtschaft in die Krise geraten sind und an die verantwortungslos überschuldeten Staaten.
Das ist nicht nur einfallslos, es kann auch nicht gutgehen. Auf Dauer müssen die Probleme damit größer werden!
rabenkrähe - #7 28.09.2012 19:22 von
@ludwig49
Hallo ludwig49,
Die wirtschaftsschwachen PIGS Südländer haben zuwenig
Wettbewerbsfähigkeit bedingt durch die hohe Lohnstückkosten.
Die Produktivität ist zu gering und die Löhne sind zu hoch.
Der Wohlstand stieg finanziert über Schulden stetig. Immer noch
sind die jährlichen staatlichen Ausgaben höher als die Einnahmen.
Die Banken haben Fehler gemacht und sind zu hohe Risiken
eingegangen, weil sie wussten, dass der Staat, der Steuerzahler,
sie im Notfall retten wird, das heißt die Allgemeinheit.
Aber die Banken haben in unsere Schulden investiert. Zockereien,
Spekulationen gibt es allerdings auch noch zusätzlich.
Das Verhältnis aller Schulden zur Wirtschaftsleistung (BIP) ist
in der Eurozone durchschnittlich 400%. Das ist einfach viel zu viel.
Deshalb sind die Banken nicht alleine an allem Schuld.
Das Hauptproblem ist, dass die Banken pleite gehen könnten,
was die Politik genauso wie Kapitalflucht und Bank Run verhindern
will. Da gibt es viel zu tun. ...MFG wibo2 - #8 28.09.2012 19:36 von
...
Lieblingswort: (sollte übrigens zum Unwort des Jahres erklärt werden, gleich nach alternativlos) systemrelant. Bedeutet, wenn die Banken kein Geld mehr haben, weil sie sich verrechnet haben, dann können sie auch kein Geld mehr verleihen, um die nächste Blase zu finanzieren. Das sieht dann so aus, dass z.B. der kleine Maschinenbauer, der einen Kredit braucht, um eine Fräßmaschine für einen Kunden vorzufinanzieren kein Geld bekommt und pleite geht. Oft genug geschehen und auch in anderen Branchen, als im Zuge der Lehman-Brothers-Pleite auch deutsche Banken in den Abwärtstrudel gerissen wurden. Unser Bundeshosenanzug hat damals "echt viel Geld in die Hand genommen", damit der kleine Maschinenbauer eben nicht pleite geht. Er ist aber trotzdem pleite gegangen, weil mittlerweile sein Kunde sich einen anderen Maschinenbauer z.B. in China oder Indien gesucht hat. Aber die Banken waren gerettet und konnten mit frischen Geld erneut wüst spekulieren und sich fette Boni zahlen.
Mein Lösungsansatz wäre damals gewesen, statt die Banken mit frischen Kapital auszustatten, ganz einfach das Kapital der KfW-Bank zu erhöhen, damit sich der Maschinenbauer da das Geld hätte besorgen können.
Die jetzige Situation ist derartig unüberschaubar, dass nur noch Strg+Alt+Del hilft. Der Euro sollte bleiben, aber nur noch als Verrechnungseinheit und Referenzkurs zu den nationalen Währungen, die im Euroraum wiedereinzuführen sind. Dann hat Europa wieder eine Chance. Dieses gemurksel muss endlich ein Ende haben. - #9 28.09.2012 20:47 von
Papperlappapp...
am Montag den 1.10. betreten die Gouverneure des ESM ihre Büros. Am Dienstag geht ein Fax an die D-Zbank raus mit der Aufforderung innert 7 Tagen 80 Mia (das sofort fällige Eintrittsgeld) zu überweisen (so stehts in den Statuten). Sobald das Geld da ist können diese Götter in Bruxelles damit machen was beliebt. (so stehts in den Statuten)Sie könnten es auf den Mond schiessen (die Gouverneure sind keinem Gericht der Welt unterstellt... ) Sie können auch nachfordern...(innert sieben Tagen zahlber..siehe oben!)und nachfordern..und nachf .. bis 129 Mia. Das wird lustig!
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