Der Titel dieses Artikels ist das Übel unserer Gesellschaft!
augenkundig photographyEine gute Idee haben und mit der eigenen Firma durchstarten - das klingt verlockend. Aber ist der Einfall auch gut genug? Oder reitet man sich damit in den Ruin? Jan Höhn will sich mit einem Portal für Geldgeschenke selbständig machen. Drei Experten erklären an seinem Beispiel, wann sich Gründen lohnt.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-880985.html
Der Titel dieses Artikels ist das Übel unserer Gesellschaft!
"Drei Experten erklären an seinem Beispiel, wann sich Gründen lohnt."
Wenn wir es hier mit 3 Experten zu tun hätten, hätten diese Experten vor lauter Geldverdienen gar keine Zeit zu dieser Thematik Stellung zu beziehen.
Vorsicht ist angebracht bei sog. Experten. Viel hilfreicher ist es auf sich selber zu hören. Meistens wissen wir instinktuiv was am besten für uns ist, ob der Schritt in die Selbstständigkeit der richtige ist.
Meines Erachtens ist dies ein sehr gelungener Artikel, der viele wichtige Hinweise für Personen liefert, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Qualifizierte Kommentare zu einem Beispiel aus der realen Welt, dazu noch unterhaltsam geschrieben - weiter so!
Also ich würde mich nicht trauen alleine mit dieser Idee in die Selbstständigkeit zu gehen. Sicher ein interessantes Projekt für einen zusätzlichen Nebenverdienst, aber komplett darauf zu setzen wäre mir persönlich zu heikel.
Die Beschränkung auf Flugreisen finde ich etwas mager. Gibt ja auch noch andere Dinge, die man sich als Paar finanzieren will. Der Ausbau auf andere Produkte und Dienstleistungen ist aber sicher schon eingeplant, denke ich.
Beim Namen musste ich auch etwas stutzen, you lie – was? Und warum man immer nur ein bestehendes Konzept aus den USA kopieren muss, verstehe ich nicht. Lieber stellt man etwas Eigenes auf die Beine und krebst etwas länger rum, statt irgendein Konzept aus den USA in Deutschland kopieren zu müssen.
Trotz meiner Bedenken wünsche ich dem Gründer viel Erfolg mit seiner Idee und möglichst wenige schlaflose Nächte mit Existenzsorgen.
Da kann er froh sein, dass EU und Arbeitsamt die verücktesten Ideen bevorzugt fördern.
Habe ich das richtig verstanden, dass der mit mehreren Leuten davon leben will, dass man als Hochzeitsgast virtuelle Flugmeilen erwerben kann, die dem Paar dann als Geldgeschenk zur Verfügung gestellt werden? Und dann soll jeder Gast so ein Programm für 49€ kaufen oder das Paar? Außerdem weiß dann jeder Gast, was das Paar insgesamt bekommen hat, ätzend. Und das ist ja fast wie bei Ebay, wo man schnell mehr ausgibt, als man wollte. In dem Fall vielleicht, damit man nicht arm wirkt, Geldabzockerei ist das. Wenigstens ist das ehrlich und zeigt, worum es in unserer heutigen Gesellschaft ausschließlich geht. Und dennoch lassen sich diese gierigen Menschen so krass vom Staat ausplündern, Hammer.
Keine ganz schlechte Idee, aber auch keine gute und nix wovon man leben kann, am ehesten so eine Umsonst-App fürs Mobiltelefon.
Sind hier alle übergeschnappt, wovon soll das Land denn in 20 Jahren leben, falls es doch nix damit wird unsere Sozialerkenntnisse in die Welt zu verticken???
Die Geschaeftsidee gibt es bereits sehr erfolgreich in den USA - www. thebigday.com. Dort kann man eine virtuelle Reise planen, und sich dann von Freunden und Verwandten Geld schenken lassen. Die Seite ist viel allgemeiner, d.h., nicht nur Flug sondern auch Hotels, Mietwagen, Ballonfahrt, usw. Die Hochzeitsgaeste koennen sich dann etwas aussuchen, und bezahlen per Kreditkarte. Das Geld wird dem Hochzeitspaar ueberwiesen, und sie koennen machen, was sie wollen.
Nicht klar hier, warum man sich nur auf Flugreisen beschraenken will. Das engt das Business-Modell doch arg ein. Darueberhinaus hat der Artikel natuerlich recht. Das programmieren die Samwer Brueder innerhalb von zwei Tagen nach!
An diesem Beispiel kann man gut sehen, dass Online-Projekte im Prinzip genauso riskant sind, wie die Eröffnung eines Ladengeschäfts. Viele denken, sie könnten einfach mal so einen Onlineshop eröffnen, und dann wird das schon laufen...
Natürlich sind 20 000 Euro nur für die Erstellung der Website schon eine Menge Geld. Dafür kann man sich z.B. einen ziemlich professionellen Onlineshop fix und fertig hinstellen lassen. Aber hier handelt es sich ja lediglich um eine singuläre Idee, es ist ja keineswegs ein Portal auf dem man verschiedenste Hochzeitsgeschenke kaufen kann. Somit auch ein extrem hohes Risiko, wenn diese eine Idee floppt.
Ich persönlich finde Geschäftsideen, die sich über ein paar Jahre hinweg erst mal bewähren und weitgehend aus sich selbst heraus wachsen und finanzieren 10x besser als so einen hochgepushten, abgehobenen Startup. Auf dieses Geschäftskonzet würde ich keinen Pfifferling setzen. Das ist nicht viel mehr als eine hübsche Geldquelle für Google und Co.