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Strenge Vorschriften: G-20-Staaten sagen Finanzmärkten den Kampf an

Es soll Schluss sein mit Gezocke und absurd hohen Bonuszahlungen: Die Industrie- und Schwellenländer wehren sich gegen die Macht der Geldhäuser und Börsenplätze. Bei ihrem Treffen in Cannes wollen die G20 nach SPIEGEL-Informationen umfassende Reformen für die Finanzmärkte beschließen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...794812,00.html
  1. #10

    Das glaube ich erst, wenn ich's sehe

    Das glaube ich erst, wenn ich's sehe. Alleine dass man sich von den Rating-Agenturen unabhängig machen will, scheint mir ja wohl ein Scherz zu sein.

    Sachlich ist das natürlich gerechtfertigt, da diese Agenturen sowieso nur Kaffeesatzleserei betreiben, gut bewiesen durch ihr eigenes Beharren darauf, dass sie ja nur "Meinungen" produzierten.

    Machttechnisch wird sich das aber kaum durchsetzen lassen. Die Agenturen sind fest in der Hand der Republikanischen Partei, die wiederum fest mit den Konzernmogulen verflochten ist.
    Und diesen Leuten will man die Butter vom Brot nehmen?

    Glaube ich nicht dran.
  2. #11

    Die Finanzmärkte

    spielen Gott mit ihrer Kohle.
    Da können nebenbei schon mal ganze Völker verhungern.
  3. #12

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es soll Schluss sein mit Gezocke und absurd hohen Bonuszahlungen: Die Industrie- und Schwellenländer wehren sich gegen die Macht der Geldhäuser und Börsenplätze. Bei ihrem Treffen in Cannes wollen die G20 nach SPIEGEL-Informationen umfassende Reformen für die Finanzmärkte beschließen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...794812,00.html
    Die Nachricht hör ich schon...
  4. #13

    Lächerlich - Die Politik braucht Banken und umgekehrt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es soll Schluss sein mit Gezocke und absurd hohen Bonuszahlungen: Die Industrie- und Schwellenländer wehren sich gegen die Macht der Geldhäuser und Börsenplätze. Bei ihrem Treffen in Cannes wollen die G20 nach SPIEGEL-Informationen umfassende Reformen für die Finanzmärkte beschließen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...794812,00.html
    Längst ist alles so schön miteinander vernetzt und vollständig voneinander abhängig. Diese ganzen Worthülsen, das ganze Geschachere und die ganzen Drohungen sind nur noch ans Wahlvolk gerichtet. Die sollen letztlich für diese Netzwerke zwischen Politik und Finanzwirtschaft bezahlen. Mit ihren Steuergeldern. Den Banken und Finanzakteuren wird in Gänze gerade wieder gar nichts passieren.

    Auch den europäischen Nehmerstaaten wird nicht viel passieren. Nie im Leben werden die souveräne Rechts an die EU abgeben. Das würde keine Regierung überleben.

    Die Wahrheit ist auf der Strecke liegen geblieben.
    Bei jeder nächsten Runde fahren wir aber wieder daran vorbei!
  5. #14

    Seit Monaten...

    ... versprechen diverse Regierungen dass sie den Speulaten Einhalt gebieten wollen, nur wirklich was gemacht - außer Augenwischerei - wurde nicht. Ich glaube es erst, wenn es soweit ist, vor allem ob es Maßnahmen gibt, die die wirklich großen Abzocker betrifft und nicht nur den "kleinen" Rentensparer.
  6. #15

    Ich biete den Kauf von Wetten (Put-Optionen) an ...

    die faellig werden wenn weniger als 10% von den beabsichtigten Ankeundigungen in die Tat umgesetzt werden. Das soll heissen ich waere schon zufrieden wenn nur 10 % der Ankuendgiungen tatsaechlich umgesetzt werden wuerden.Wer haelt dagegen ?
  7. #16

    ...

    Zitat von Oliver Rauhut Beitrag anzeigen
    Die Nachricht hör ich schon...
    ...und ich hörte sie schon mal, so vor knapp 3 Jahren!
  8. #17

    Botschaft

    Die Botschaft hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.
    Zu jenen Sphären wag’ ich nicht zu streben,
    Woher die holde Nachricht tönt;

    Und doch, an diesen Klang von Jugend auf gewöhnt,
    Ruft er auch jetzt zurück mich in das Leben.

    http://de.wikisource.org/wiki/Faust_...ie_erster_Teil
  9. #18

    Die Macht des Geldes

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es soll Schluss sein mit Gezocke und absurd hohen Bonuszahlungen: Die Industrie- und Schwellenländer wehren sich gegen die Macht der Geldhäuser und Börsenplätze. Bei ihrem Treffen in Cannes wollen die G20 nach SPIEGEL-Informationen umfassende Reformen für die Finanzmärkte beschließen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...794812,00.html
    Abraham Lincoln, US-Präsident, 21. November 1864
    Schon 1864 mahnte Abraham Lincoln vor der Macht des Geldes!
    Warum konnte sich die Menschheit von dem Automatismus - der Macht des Geldes – nie befreien?
    Den Menschen muss doch irgendwann mal klar werden: Geld kann ihr Überleben nicht gewährleisten, im Gegenteil, der Automatismus der Geldvermehrung, er zerstört immer wieder und immer gründlicher die wirklichen Existenzgrundlagen.
    Die dramatischen Folgen der Geldvermehrung sind die ständig fortschreitende systemische Verbreiterung der Kluft zwischen Arm und Reich, Ausschluss und Verarmung breiter Bevölkerungsschichten und verstärkte ökologische Zerstörung.
    Zwei Billionen Dollar fließen täglich zwischen den Währungen hin und her. Nur 2% davon dienen ihrem natürlichen Zweck, der Bezahlung von Waren und Dienstleistungen. Die restlichen 98% sind Spekulationsgelder, die immer bedrohlichere Krisen auslösen. Der heutige Kapitalismus ist zu einem Spielcasino verkommen. Der Finanzmarkt ist getrieben von Gier. Es wird in einem Ausmaß spekuliert, das katastrophale Auswirkungen hat. Das sind alles Dinge,
    mit denen es ein Ende haben muss!!
    Nur wer beendet dieses Spielcasino?
    Profitiert davon haben nur die Reichen, nicht die Armen und der Mittelstand. Arme, die am Ende alles verlieren werden!

    Hierzulande gab es im vergangenen Jahr 924.000 Geld-Millionäre, ein Plus von 7,2 Prozent.
    Liquide Finanzelite: 42,7 Billionen Dollar an verfügbarem Geld

    Schwindelerregend hoch ist die Gesamtsumme an flüssigen Mitteln, über die die Finanzelite laut Statistik verfügt: 42,7 Billionen Dollar - etwa 30 Billionen Euro und damit etwa zwölfmal so viel wie die gesamte Wirtschaftskraft Deutschlands im vergangenen Jahr.
  10. #19

    x

    Das glaube ich erst wenn die Kurse der Bankaktien um mindestens 80% einbrechen und massenhaft Investmentbanking-Abteilungen geschlossen oder drastisch verkleinert werden. Solange dies nicht geschieht haben wir es vermutlich mit dem üblichen Volksberuhigungs-Gelaber der Politiker zu tun.

    Steht schon in der Bibel: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!


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