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Streitthema Fachkräfte: "In den nächsten 15 Jahren geht die Hälfte der Ingenieure in
APEs fehlen so viele Techniker wie seit Jahren nicht, meldet der Ingenieurverband VDI. Kritiker halten den Daueralarm für eine Taktik, um die Gehälter zu drücken. Im Interview erklärt VDI-Chef Willi Fuchs die Nöte der Unternehmen - und warum es so bald keine Entwarnung gibt.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...805470,00.html
- #1 15.02.2012 13:44 von
- #2 15.02.2012 13:45 von
Und täglich...
...grüsst der Fachkräftemangel.
Schön das SPON mal nachhakt von wegen Gehälter drücken.
Der deutsche Ingenieur, der nicht Führungskraft ist, wird in Dtl. billig abgespeist und wenn er kann, geht er zB nach Dubai und verdient das 4-fache. - #3 15.02.2012 13:47 von
- #4 15.02.2012 13:49 von
.
Was fehlt denn nun eigentlich, "Techniker" oder "Ingenieure"? Im übrigen ist der vielzitierte Ingenieursmangel schlicht und einfach blödsinnig, wie die Zahlen der arbeitslosen Ingenieure jederzeit bestätigen.
- #5 15.02.2012 13:49 von
Ach das ist doch kein Problem
fuer grosse Mittelstaendler und Konzerne. Wir haben schon vor Jahrzehnten Ingenieurskapazitaeten und Fertigungen z.B. in Grossbritannien, Frankreich, Brasilien, den USA, selbst in Japan und China aufgebaut. Nach unseren Qualitaetsstandards. Ja, das schafft keine Arbeitsplaetze in Deutschland aber warum eigentlich wieder de Fehler begehen tausende ins Land zu holen statt die Arbeitsplaetze dort zu schaffen wo die Menschen bereits sind. Resume: wenns in Dortmund keine Ingenieure gibt dann geht man halt nach Kopenhagen oder Sheffield oder Shanghai.
- #6 15.02.2012 13:52 von
In Dubai
wird Nichts geforscht und Nichts produziert. Da gibts nur jobs fuer Bauingenieure (Mist aber dass man da englisch sprechen muss!) und aehnliche z.B. Vertriebsingenieure die gerne mal die Iran Boykotts umgehen. Und 4 mal soviel wie in DE gibts da trotzdem nicht. Nicht seitdem Dubai quasi pleite ist.
- #7 15.02.2012 13:54 von
Ingenieuremangel
Immer das gleiche Märchen von den Fachkräftemangel.
Es gibt Hunderttausende von Ingenieuren die über 50 Jahre sind und keine Anstellung mehr finden und dadurch in Frühpension geschickt werden oder als Freiberufler arbeiten.
Da gibt es die Frauen, die Kinder haben und einen Halbtagsjob suchen und nichts finden, da die Unternehmen zu unflexibel sind.
Wenn gute Gehälter gezahlt würden, dann würden die guten Ingenieure nicht in Schweiz, USA oder in den Nahen Osten gehen.
Und dann gibt es noch das Heer der Arbeitslosen, in dem teilweise sehr gute Kandidaten sind, die mit etwas Fortbildung und Qualifizierung eingesetzt werden können.
Wenn wir alles zusammen angehen würden, dann gäbe es keinen Mangel. - #8 15.02.2012 13:56 von
Durchlauferhitzer....
Natürlich kann nicht jeder in die Ferne gehen, denn es gibt ja noch sowas wie soziale Bindungen.
Deutschland ist attraktiv für Ingenieure aus Schwellenländern (Osteuropa, Asien), für die ist Dtl. eine gute Zwischenstation, da sie oft sehr gut sind und in der Heimat noch weniger bekommen.
In Gegenden wie München reicht das Ingenieurgehalt oftmals gerade, um die teure Bude zu bezahlen, einen Corolla zu fahren und Essen zu kaufen. Familie ernähren hahaha.
Ingenieure sind die Proletarier unter den Intellektuellen. - #9 15.02.2012 13:58 von
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