Das Interview zeigt keinen Bezug zur Praxis und gehandhabten Realität. Wir standen letztes Schuljahr vor folgender Problematik. Unser Sohn war in seiner Persönlichkeitsentwicklung noch nicht reif genug die Anforderungen einer 2. Klasse zu bestehen. U.a. räumten Ihm die Lehrer einen Zeitbonus bei Klassenarbeiten ein, die motorische Entwicklung im Werkunterricht entsprach einem Erstklässler, die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit reichten für ca. 30 Minuten. Auch durch tägliches Üben konnte keine Verbesserung der Situation erreicht werden. Wir entschlossen uns GEMEINSAM mit den Lehrern zur Wiederholung der 2. Klasse. Wir können allen Eltern die vor ähnlichen Problemen stehen nur zur diesem Schritt raten. Die Leistungen haben sich verbessert und die Motivation zur Leistungsbereitschaft ist deutlich höher. Seelische Veränderung bei unserem Kind haben wir auch nicht festgestellt. Wichtig ist bei solch einer Entscheidung, die enge Kommunikation mit den Lehrern.
P.S. "Verschwendung von Steuergeldern", dieser Kommentar ist eine Frechheit! Ich denke ein guter schulischer Abschluss mit einer guten beruflichen Entwicklung ist für den Steuerzahler preiswerter als ein Wiederholungsjahr.
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