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Streit ums Betreuungsgeld: Koalition der Nichts-Gönner
DPAKristina Schröders Gesetzentwurf sollte den Zoff um das Betreuungsgeld endlich befrieden. Stattdessen gibt es neuen Ärger: Mehrere Minister torpedieren das Projekt - sogar CSU-Mann Ramsauer war zunächst dabei. Kurz vor dem Spitzentreffen der Parteichefs herrscht tiefes Misstrauen in der Koalition.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836392,00.html
- #10 01.06.2012 18:27 von
Koalition der Nichts-Könner?
130.000 fehlende Kindergartenplätze, aber 2 Milliarden Euro für die "Herdprämie". Man kann nur hoffen, dass die CDU Frauen stark bleiben und gemeinsam mit der Opposition Seehofers mittelalterliche Familienpolitik ablehnen.
- #11 01.06.2012 18:59 von
- #12 01.06.2012 19:21 von
die Initiatoren dachten halt, dass das Betreuungsgeld die Koalition günstiger kommt als der Rechtsanspruch auf die KiTa-Plätze.
Nur: auch Eltern können rechnen. Und 100 Euro im Monat reichen nicht, um ein Kleinkind halbtags oder ganztags von einer Nanny fremdbetreuuen zu lassen. Nicht, wenn die Eltern das zweite Gehalt brauchen. Das im Zweifelsfall doch höher als 100,- bis 150 Euro pro Monat sein dürfte.
Also werden sich die meisten jungen Eltern wohl doch eher für ihren Rechtsanspruch auf den KiTa-Platz entscheiden. Und nicht mit der Herdprämie abspeisen lassen.
Familienmagazine: Die Eltern wollen nur noch überleben - Medien - FAZ
Die zusätzlichen Kosten für die Herdprämie bleiben dann am Steuerzahler hängen... - #13 01.06.2012 19:37 von
No
Weia,
warum folgen wir etwa beim Kauf eines Staubsaugers Stiftung Warentest, aber schlagen bei unseren Kindern alle Studien hierzu in den Wind? Bitte bitte lasst das Ged unseren Kindern und damit unser aller Zukunft zukommen und steckt es in die Infrastruktur für Kinder. 100 Tacken, damit Mamilein weiter einsam und frustriert neben ihrem schüchternen Kindlein hockt und sie zusammen fernsehen geht einfach gar nicht. - #14 01.06.2012 19:42 von
- #15 01.06.2012 20:56 von
Das man sich an dem
- #16 01.06.2012 21:20 von
Koalition der Nichts-Könner
mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.
Wer Angebote des Staates ablehnt, kann nicht auch noch dafür einen finanziellen Ausgleich bekommen.
Vielleicht sollten die Eltern auch Geld vom Staat bekommen, die ihre Kinder nicht in die Schule schicken, sondern sie selbst unterrichten wollen ;-).
Unmöglich die Forderung der CSU.
hbommy - #17 01.06.2012 21:42 von
Hmm
Wenn es hier mal tatsächlich irgendwann mal um die Kinder gehen sollte, steht das Betreuungsgeld sachlich ziemlich gut da:
Eine Analyse der Risiken und Nebenwirkungen der Deutschen Krippenoffensive aus pädiatrischer Sicht
Aber wen interessieren schon Kinder? - #18 02.06.2012 04:40 von
Ick fastee dir nich
SPD Ick fastee dir nich!
Das mit dem Betreuungsgeld.
Ich verfolgte einige Diskussionen im TV und Zeitungen. Ich erfuhr erst jetzt, das die Bundesregierung Milliarden für das Betreuungsgeld der CSU zugesagt hat und 35 Millionen für den Ausbau für Kitas zur Verfügung. Das zeigt doch glasklar, wo die Regierung Merkel die Prioritäten gesetzt hat in ihrer Regierungszeit. Worauf wartet ihr eigentlich,
SPD Ick fastee dir nich. - #19 02.06.2012 06:58 von
Das Betreuungsgeld ist eine nette Idee ...
... aber das Betreuungsgeld macht in der derzeitigen Realität zu viele Probleme, siehe Wolfgang Schäubles Bedenken. Vor allem aber ist das Betreuungsgeld ein Anreiz für geldgierige Eltern, ihre Kinder von prinzipiell begrüßenswerten Kitas fernzuhalten. Man sollte daher das Betreuungsgeld mit möglichst hohen Hürden versehen, z.B. ein fetter Antrag mit Nachweis, dass alle Kitas der Umgebung bereits überbelegt sind, so dass Kitas bevorzugt werden. Noch besser und einfacher wäre es, das Betreuungsgeld auf unbestimmte Zeit zu verschieben. (imho)
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