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Streit um Treibstoff: Biosprit-Einführung vorerst gestoppt

Niemand will den Biosprit E10 tanken - jetzt zieht die Mineralölwirtschaft drastische Konsequenzen: Die bundesweite Einführung des Treibstoffs wird vorläufig gestoppt, teilte der Branchenverband mit: "Das System platzt sonst."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...748899,00.html
  1. #330

    Gegen den Euro

    Gegen den Euro konnten wir uns damals nicht wehren, als dieser uns undemokratisch aufgezwungen wurde.

    Gegen das Pansch-Benzin sind wir aber nicht machtlos. Um die Umwelt und die Techik meiner Fahrzeuge zu schützen werde ich dieses Brüsseler Schrottprodukt immer boykottieren - ganz gleich, mit welchen Zwangsmaßnahmen man es auch auf dem Markt durchdrücken will.
    Wenn wir Autofahrer und Wähler standhaft bleiben, dann können die Sprit-Panscher ihre Brühe selbst behalten und der Dreck kann in den Tanks der Raffinierien und Tankstellen verrotten.

    Ich kaufe mir doch kein 50.000-Euro-Auto, nur um es mit grüner Spinner-Plörre innerhalb kurzer Zeit zu zerstören und dann völlig alleine auf dem Schaden sitzen zu bleiben.
  2. #331

    Stimmt nicht!

    Zitat von TheGrinder Beitrag anzeigen
    ...ist nicht Ihre Stärke, oder?
    Unabhängig von der Richtigkeit oder Unrichtigkeit Ihrer Aussagen gilt nach wie vor: 1 ha = 100x100 m = 10.000 m², wohingegen 1 km² = 100 ha!!

    Ihre Zahl zur europ. Anbaufläche muss also entweder 1,3 Mill ha = 13.000 km² lauten, ODER 1,3 MRD ha = 1.300.000 km²!
    Die Eu-Staaten in Europa haben alleine 1.3 Mil. km2 Ackerfläche dazu kommen die Flächen z.B. von Russland usw.
  3. #332

    ...jetzt habe ich den Schaden!

    So, verehrte Ökofangemeinde! Jetzt haben meine Frau und ich hier ein riesen Theater mit der Werkstatt.
    Ungeachtet dieser Diskussion, haben wir bei Einführung der Super E10 Sorte den Blick in die Liste der verträglichen Fahrzeuge geworfen. Siehe da, wir können es angeblich fahren (Opel Kadett E 1,6i Automatik, Bj. 01/1990). Also tanken wir seit Einführung des neuen Sprits Super E10, anfänglich ohne Folgen.
    Seit einer Woche aber haben wir neben einem sprunghaft erhöhten Verbrauch, ebenfalls massiven Leistungsverlust und der Motor schüttelt sich ständig im Leerlauf. Der Wagen hat jetzt echte 87.439km runter, weil es unser Zeitwagen ist (Erstbesitz) und meine Frau damit nur gelegentlich fährt.

    Also haben wir vorgestern die Werkstatt aufgesucht und vorhin einen sehr unangenehmen Anruf erhalten. Der Leistungsverlust und das Schütteln im Stand kommt von undichten Ventilen im Zylinderkopf, die durch korrodierte Ventilsitze zustande kommen. Man hat den Zylinderkopf inzwischen demontiert, weil die Kompressionswerte nicht stimmten und andere mögliche Gründe ausschieden.

    Wie genau das alles zusammen hängt weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass der Meister sich zu meinem E10 Verdacht nicht äußern wollte. Mit Kulanz wäre wohl nach 21 Jahren auch nichts mehr zu machen. Also bleiben wir wohl auf dem Schaden sitzen, da sich auch ein Gutachten angesichts des zu vernachlässigenden Restwertes nicht lohnt.

    Ich habe die Schnauze so voll, von diesem Öko-Mist. Von mir aus kann die gesamte Ökobewegung den Bach runter gehen. Alles nur Spinner vor dem Herr`n.
  4. #333

    Finger weg von E10

    ich tanke lieber ein paar cent teuerer Super plus, keine wird meine Reparaturkostenübernehmen, wenn irgendwas passiert. Vorallem der Verbrauchkosten ist umgerechnet eindeutig höher als E5, also finger weg von E10, mal gucken, wie lange kann E10 noch überleben.
  5. #334

    Einzelfall ...

    Zitat von heinz1536 Beitrag anzeigen
    Ungeachtet dieser Diskussion, haben wir bei Einführung der Super E10 Sorte den Blick in die Liste der verträglichen Fahrzeuge geworfen. Siehe da, wir können es angeblich fahren (Opel Kadett E 1,6i Automatik, Bj. 01/1990). Also tanken wir seit Einführung des neuen Sprits Super E10, anfänglich ohne Folgen.
    Seit einer Woche aber haben wir neben einem sprunghaft erhöhten Verbrauch, ebenfalls massiven Leistungsverlust und der Motor schüttelt sich ständig im Leerlauf. Der Wagen hat jetzt echte 87.439km runter, weil es unser Zeitwagen ist (Erstbesitz) und meine Frau damit nur gelegentlich fährt.

    Also haben wir vorgestern die Werkstatt aufgesucht und vorhin einen sehr unangenehmen Anruf erhalten. Der Leistungsverlust und das Schütteln im Stand kommt von undichten Ventilen im Zylinderkopf, die durch korrodierte Ventilsitze zustande kommen. Man hat den Zylinderkopf inzwischen demontiert, weil die Kompressionswerte nicht stimmten und andere mögliche Gründe ausschieden.
    Ich fahre seit 5 Wochen E10 - gut 3.000km seit damals.
    Alles im VW Passat bei knapp 230.000 km ... Null Probleme.

    Der Verbrauch ist wie gehabt wobei ich aber den für Etahnol günstigen Teillastbetrieb habe.

    Sicherlich kann Super E10 vorhandene Vorschäden am Motor zum finalen Ende führen denn per E10 sinkt die Verbrennungstemperatur und es lösen ggf. Anlagerungen ab.
    Aber das gäbe es bei Umstellung auf Erdgas viel stärker denn Ethanol liegt energetisch und bzw. Verbrennung etwa zwischen Benzin und Erdgas.
    Auch sind Ventilsitze bei Erdgasbetrieb im Serienbau verstärkt.

    Nachdem uns Frankreich 1,5 Jahre zuvor ist - ohne Probleme - kann man die ganzen Negativstories nur mit Kopfschütteln betrachten.
    Jetzt wird eben jeder bisher auch schon übliche Motorschaden dem Super E10 zugeordnet. Fehlt nur noch 'platter Reifen' seit Betankung mit E10 ...
  6. #335

    Wieso denn immer Brüssel?

    Zitat von reinhard_m Beitrag anzeigen
    ... dieses Brüsseler Schrottprodukt immer boykottieren.
    Brüssel hat mit dem E10 nix zu tun, das hat sich ganz alleine unsere Regierung ausgedacht. Auch wenn die nun so tun, als ob sie uns ein Diktat der Eurokraten verkaufen müssen, es war ganz allein ihre eigene Idee!
  7. #336

    Krokodilstränen deutscher Autofahrer - zum totlachen!

    Zitat von Michael Giertz Beitrag anzeigen
    Für den Luxus "Sprit" und für ein grünes Gewissen sind also Menschen bereit, andere Menschen in den Hunger zu treiben, wenn auch nicht unbedingt bewusst oder direkt.
    An solchen und anderen Äußerungen merkt man, daß der SPIEGEL bzw. die Online-Ausgabe die Bildzeitung der Intellektuellen ist bzw. für solche, die sich dafür halten.

    Für E-10 Sprit hungert kein Kind in der dritten Welt.
  8. #337

    Bildvergleich

    Zitat von bürostuhlpilot Beitrag anzeigen
    An solchen und anderen Äußerungen merkt man, daß der SPIEGEL bzw. die Online-Ausgabe die Bildzeitung der Intellektuellen ist bzw. für solche, die sich dafür halten.
    Ich persönlich kann mir dazu kein Urteil erlauben, weil mir als Nichtleser der direkte Vergleich mit der Bild fehlt. Ihnen scheint dieser Vergleich möglich, warum lasse ich mal offen...;-)

    Zitat von bürostuhlpilot Beitrag anzeigen
    Für E-10 Sprit hungert kein Kind in der dritten Welt.
    ...was ggf. ebenso zu belegen wäre wie die Aussage, das es so ist.

    Fakt ist, das der Sprit auch bei den BIO-Befürwortern stark
    umstritten ist. Und das allein reicht mir persönlich schon, um ihn nicht zu tanken.
  9. #338

    Opel ist nicht gleich VW

    Zitat von rkinfo Beitrag anzeigen
    Ich fahre seit 5 Wochen E10 - gut 3.000km seit damals.
    Alles im VW Passat bei knapp 230.000 km ... Null Probleme.

    Der Verbrauch ist wie gehabt wobei ich aber den für Etahnol günstigen Teillastbetrieb habe.

    Sicherlich kann Super E10 vorhandene Vorschäden am Motor zum finalen Ende führen denn per E10 sinkt die Verbrennungstemperatur und es lösen ggf. Anlagerungen ab.
    Aber das gäbe es bei Umstellung auf Erdgas viel stärker denn Ethanol liegt energetisch und bzw. Verbrennung etwa zwischen Benzin und Erdgas.
    Auch sind Ventilsitze bei Erdgasbetrieb im Serienbau verstärkt.

    Nachdem uns Frankreich 1,5 Jahre zuvor ist - ohne Probleme - kann man die ganzen Negativstories nur mit Kopfschütteln betrachten.
    Jetzt wird eben jeder bisher auch schon übliche Motorschaden dem Super E10 zugeordnet. Fehlt nur noch 'platter Reifen' seit Betankung mit E10 ...
    ...so so, finales Ende mit Vorschäden bei einem Motor mit gerade einmal knapp 88.000km, bei regelmäßiger Wartung und ansonsten keinerlei Problemen, soll nun nicht auf E10 zurückzuführen sein. Die E10 Betankung war übrigens die einzige Änderung, die im Alltagsbetrieb stattgefunden hat.

    Was für einen VW gilt, muß nicht zwangsläufig auch für einen Opel gelten. Und auch sonst grenzt sich die VW-Fan-Gemeinde gerne von Opel ab, rünft nicht selten auch die Nase über das Rüsselsheimer Konkurrenzprodukt. Das sich das auch mal ändert, hätte ich nicht gedacht.
  10. #339

    Ich lasse mich nicht kleinkriegen

    Zitat von CyberDyne Beitrag anzeigen
    Brüssel hat mit dem E10 nix zu tun, das hat sich ganz alleine unsere Regierung ausgedacht. Auch wenn die nun so tun, als ob sie uns ein Diktat der Eurokraten verkaufen müssen, es war ganz allein ihre eigene Idee!
    Ja, das liegt halt an der gerade in Deutschland besonders schlimm grassierenden "Vergrünung" der (Dumm-)köpfe. Jeder politische Mittelmäßling, der keine Substanz und keine Kontur hat, glaubt, er müße auf der grünen Welle reiten.

    Da kommen dann Schnapsideen wie Pansch-Benzin, Quecksilberlampen, Windrädchen, Klimalüge und anderer Unfug zustande. "Grün" hat sich mittlerweile zu einer Art Ersatzreligion für die Verdummten entwickelt.

    Aber wenigstens können wir Autofahrer das schlechte Benzin solange boykottieren, bis die Multis und die Hohenpriester der grünlackierten Dummenfang-Religion aufgeben müssen.

    Ich z.B. nehme große Opfer in Kauf. Derzeit lasse ich meinen Benziner stehen und fahre mit dem Oldtimer-Diesel, da es in unserer Region schon zu Versorgungsengpäßen bei sauberem Sprit kommt und versucht wird die gestreckte Brühe um jeden Preis durchzudrücken. Wenn es noch schlimmer kommt, fahre ich nach Tschechien zum Tanken, denn dort gibt es noch echtes Benzin. Das ist zwar immer ein Umweg von über 100 km je Tankfüllung, aber mein Auto und die Umwelt sind mir das wert und unterm Strich rechnet es sich auch, denn ich kann ja noch einen 20-Liter-Kanister mitnehmen und mich mit steuerfreien Zigaretten eindecken.








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