Irgendwann wird es zu einer Lösung der Probleme im Nahen Osten kommen.
Wie diese aussieht, mag ich mit gar nicht vorstellen....
Er gibt sich unbeirrt: Palästinenserpräsident Abbas beharrt auf die Anerkennung seines Staates durch die Uno - trotz Widerständen. Israels Regierungschef Netanjahu will ihn stoppen, bietet ihm jetzt*"direkte Verhandlungen" an.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...787231,00.html
Irgendwann wird es zu einer Lösung der Probleme im Nahen Osten kommen.
Wie diese aussieht, mag ich mit gar nicht vorstellen....
Hallo nahal
Nicht Rabins Politik führte zu den Anschlägen. Und es ist schon seltsam, dass Sie einen solchen engen Zusammenhang herstellen.
Die Kritik an Rabin war eher wegen seiner Konzessionen an die Palästinenser so heftig. Und diese Kritik wurde politisch von der Netanjahu-Fraktion angeheizt. Das ganze wurde dann gerne als "Volkes Stimme" verkauft. Aber was erzähle ich Ihnen da, Sie wissen das besser als ich.
Es ist die alte Streitfrage, hat die Stimmungsmache und vor allem die rechtsradikalen Rabbiner, die ihn "beraten" haben, das Attentat verursacht.
Den Täter als alleinagierenden Irren darzustellen, ist von einigen Kreisen vehement verteidigt worden, aber die bekannt gewordenen Fakten zeigen ein anderes Bild.
Esgibt einen abschließenden Untersuchungsbericht (Schamgar-Kommission) zu dem Mord, von dessen Inhalt ca. 1/3 der Seiten nicht veröffentlicht werden durften. Bis heute nicht.
Ich instrumentalisiere den Tod Rabins nicht. Nach seinem Tod ist der Friedensprozess nie wieder ernsthaft betrieben worden.
http://www.hagalil.com/israel/rabin/mord/karpin.htm
Ich lese regelmäßig die ZEIT und fand heute diesen hochaktuellen Artikel, den ich den werten Foristen nicht vorenthalten möchte:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2...rba-palaestina
ist das die Plästinenser die Westbank komplett räumen und in das Reservat Gaza ziehen wo sie nach belieben vor sich hin darben können.
Ich würde den Spiess undrehen und Israel den Gaza Streifen dafür bieten das die Westbank komplett geräumt wird.
Aber erst mal den Antrag auf Anerkennung durch die UNO stellen.
Der "Siedlungsstopp" schloss explizit bereits begonnene "Projekte" in der Westbank aus, ebenso wie SÄMTLICHE Bauarbeiten im illegal annektierten Ostjerusalem!
Sie können dies nicht ernsthaft als "Siedlungsstopp" bezeichnen!
Nein, das reine aufeinanderstapeln von Ziegeln tötet niemanden, aber die radikalen und bis an die Zähne bewaffneten Siedler, die dann in diese "aufeinandergestapelten Ziegel" einziehen!
wird es sicher nicht weitergehen. Ein ,Verhandeln', in dessen Windschatten der eine Partner dieses zum Vorwandt nimmt, um Siedlungen auf geraubtem Land zu bauen, ist es nicht wert, fortgesetzt zu werden.
Die Palästinenser sollten sich auf nichts mehr einlassen. Israel hat die Schraube überdreht, sich isoliert und in der Welt an Ansehen verloren.
Ein Baustopp ist absolut illusorisch, wenn bereits über eine Million Israelis auf der Westbank wohnen, und zwar an allen strategisch wichtigen Stellen, Infrastruktur inclusive. Daneben zweieinhalb Millionen Palästinenser, der größere Teil besitzlos in Lagern, ungebildet und arm, absolut wehrlos. Israel wird nicht einen Schritt zurückweichen und weitermachen.
Die einzige halbwegs realistische Perspektive sieht so aus, daß der größere Teil der Palästinenser langsam aus dem Land komplimentiert wird, der Rest wird einverleibt als „Bürger“, die faktisch ein wenig rechtloser sind, weil sie nie Juden werden können. Ob dieser winzige Staat eine Halbwertszeit hat wie der einzige jüdische Staat im Altertum, nämlich etwa dreihundert Jahre, darf füglich bezweifelt werden. Es sei denn er bleibt langfristig Hegemonialmacht, von der alle Nachbarn abhängig und tributpflichtig sind. Das scheint das grobe Ziel zu sein.