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Streit um Senkaku-Inseln: China schickt Militärschiffe in japanische Gewässer
APDer Streit zwischen China und Japan um die unbewohnten Senkaku-Inseln verschärft sich. Peking entsendet sechs Patrouillenboote zu dem von beiden Ländern beanspruchten Archipel. Die Regierung in Tokio bestellt den Botschafter ein.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...855738,00.html
- #1 14.09.2012 07:46 von
"Japanische Gewässer"?
Folgt hier der Spiegel einfach 1:1 der Argumentation Japans, das die Insel, weil vom imperialen Japan im Lauf ihres brutalen Eroberungsfeldzuges gegen den Rest von Asien erobert, auch heute noch zu Japan gehören würden? Das wäre, als ob man das Sudetenland zu Deutschland schlagen würde..
Die Inseln gehören dem rechtmässigen Besitzer - wer das ist, müssten internationale Gespräche klären, nicht grössenwahnsinnige japanische Kriegsgurgeln. - #2 14.09.2012 08:13 von
Japanisch...ja...
Zu behaupten diese Inseln gehören zu Japan ist nicht nur äußerst arrogant sondern auch historisch höchst fragwürdig. Deutschland könnte sich ebenso hinstellen und große Teile Polens für sich beanspruchen...
Tatsächlich dürfte die VR China / Republik China in diesem Fall die älteren Rechte besitzen.
Wenn man die chinesische Geschichte kennt dürfte es einen auch nicht wundern weshalb die Chinesen so erpricht darauf sind ihre territorialen Ansprüche zu bewahren nicht wahr? Kolonisierung, Besatzung und schreckliche Massaker durch die Japaner, klingelt es da bei manchen? (Japan hat sich im übrigen bis heute nicht für die Greuel entschuldigt)
Bitte SPON, mehr Objektivismus .... - #3 14.09.2012 08:18 von
hartes Eigentor
Die Deutschen hatten damals also das Sudetenland in einem "brutalen Eroberungsfeldzuges" besiedelt oder wie? Das Münchner Abkommen entsprach dem Wunsch der deutschen Mehrheit (95%+x) im Sudetengebiet, sollte also von daher kein Problem gewesen sein - außer vielleicht für harte tschechische Imperialisten, wie Beneš und dessen Symphatisanten. Das verachtenswerte Verhalten Hitler bestande NICHT im Münchner Abkommen sondern im BRUCH des Münchner Abkommens, als er wenige Tage nach dem Abkommen die "Resttschechei" besetzen lies!
Der ehrliche Lösung des Problems über die Senkaku Inseln funktioniert anders besser: Beide Länder einigen sich auf einen Wert, den das ganze haben soll (z.b 10 Mrd. $) und schachern dann darum, wie hoch das Anrecht des jeweiligen Landes ist. Einigen sie sich z.B auf 51/49 bekommt derjenige der 51% Anrecht hat die Inseln und zahlt dafür dem anderen bsp. 4,9 Mrd $. MfG - keine Ursache - #4 14.09.2012 08:24 von
Und Polens aktuelle Ansprüche resultieren ebenfalls nur auf Eroberung. Wieso sollten die dann gültiger sein?
Und Deutschland besäße dann die älteren Rechte an einigen anderen Gebieten. Wieso messen Sie dann bei mit zweierlei Maß?
Im Falle Deutschlands gehören die Gebiete laut Ihnen also dem, der sie zuletzt erobert hat und im Falle Chinas dem, von dem sie zuletzt erobert wurden? Macht wenig Sinn.
Und schaut man sich das heutige chinesische Gebaren an dürfte es einen nicht wundern wieso alle asiatischen Nachbarn sehr nervös sind.
Würde ihnen auch gut stehen. - #5 14.09.2012 08:29 von
- #6 14.09.2012 08:32 von
Viel Ahnung haben Sie ja nicht
,zumindest was das Sudetenland anbetrifft. Trauen sie ich das mal vor einen Sudeten zu wiederholen... Aber das ist offtopic.
Die Inseln sind unbewohnt - der rechtmäßige Eigentümer ist anscheinend aktuell der japanische Staat. Zu wessen Staatsgebiet die Inseln gehören kann man vielleicht diskutieren. Kanonenbootpolitik ist aber sicherlich nicht hilfreich. Und so aus dem Bauch heraus halte ich zu Japan. China ist aktuell eines der imperialistischsten Regime die es gibt. - #7 14.09.2012 08:34 von
was für ein Schwachsinn
Die Inseln sind unbewohnt. Soviel Öl und Fisch kann es da gar nicht geben, um die Folgen einer zerütteten bilateralen Beziehung zu rechtfertigen.
- #8 14.09.2012 08:39 von
Erobert? Was soll Japan dort erobert haben? Diese Inseln sind unbewohnt und waren es 1895 auch, als Japan die Inseln in sein Staatsgebiet eingegliedert hat und für die erste Besiedelung sorgte.
Übrigens ohne, daß China protestiert hätte. Erst als Ender der 60er Jahre Gas- und Ölvorkommen in der Region gefunden wurden, und die USA die Inseln, die sie vorher besetzt hatten, an Japan zurückgab, fing China an, die Inseln zu beanspruchen. - #9 14.09.2012 08:42 von
Die Schlagzeile ist unter aller Kanone.
Die Souveraenitaet der Insel ist umstritten. Eine derartige Schlagzeile ist parteiisch und journalistisch unter aller Kanone. Es stimmt, dass China ein Imageproblem hat. Das heisst aber nicht, dass Japan per se recht hat.
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