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Streit um Rektorenposten: Studenten kämpfen für Krebs-Genesene

Der Streit droht zu eskalieren: Renate Lieckfeldt hatte den Krebs besiegt und wurde zur Rektorin an Sachsens größter Fachhochschule gewählt. Doch der Freistaat will sie nicht - "erhöhtes Wiedererkrankungsrisiko". Nun haben sich die Studenten auf ihre Seite geschlagen und das Rektorat besetzt.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...759189,00.html
  1. #10

    Bei Geburt dann Gentest

    Zitat von redkiller Beitrag anzeigen
    Bei aller liebe und Verständnis , wenn ein Absehbares Risiko besteht sollte niemand verbeamtet werden , denn zahlen müssen es dann wir.
    Bei Geburt dann den Gentest auf erbliche und genetische Abweichung vom immer arbeitswütigen, genügsamen, stets gesunden und mit 65 Jahren Renten-sparend Versterbenden?

    Nicht bestanden, dann ab in die Klappe, die Müllschluckerklappe. Soll das Zukunft und gewolltes Handeln sein?
    Mir scheinen hier und in diesem Fall elementarste Grundsätze unserer Rechtsordnung verletzt, nämlich §§ des GG mit Ewigkeitscharakter.
    Die Würde des Menschen...
    Niemand darf wegen...
    Ein großes Lob an die für ihre Rektorin kämpfenden Studenten, das ist anständiges Handeln. Weiter so und bitte nicht nachgeben, denn jeder von euch könnte der nächste sein.
  2. #11

    Pöbeln stattAufklären

    Zitat von amgitsnops Beitrag anzeigen
    Bei Geburt dann den Gentest auf erbliche und genetische Abweichung vom immer arbeitswütigen, genügsamen, stets gesunden und mit 65 Jahren Renten-sparend Versterbenden?

    Nicht bestanden, dann ab in die Klappe, die Müllschluckerklappe. Soll das Zukunft und gewolltes Handeln sein?
    Mir scheinen hier und in diesem Fall elementarste Grundsätze unserer Rechtsordnung verletzt, nämlich §§ des GG mit Ewigkeitscharakter.
    Die Würde des Menschen...
    Niemand darf wegen...
    Ein großes Lob an die für ihre Rektorin kämpfenden Studenten, das ist anständiges Handeln. Weiter so und bitte nicht nachgeben, denn jeder von euch könnte der nächste sein.

    Was reden sie da für einen Unsinn, aber für Sachliche Diskussionen sind sie wohl nicht reif genug. Es ist wie wen man für ein strengeres Ausländerrecht eintritt dann ist man gleich ein Großnazi und Enkel Hitlers obwohl man selber einen Migrationshintergrund hat. Klar ist der Staat hat strenge Richtlinien die er anwendet um jemanden zu veramten und dies hat er nicht ohne Grund. Wer nicht zuerst die Gründe dafür kennt sollte sich nicht gleich so empören, sondern seinen Kenntnisstand auffrischen. Die Medien sind keine Aufklärer sondern verkommen immer mehr zum Pöbelnmedium.
  3. #12

    Es geht nicht um Besserstellung

    Zitat von klemme1952 Beitrag anzeigen
    oder andersherum: Sind Angestellte keine Menschen? Die gute Frau ist bereits in NRW beamtet; sie ist somit auch schon jetzt besser gegen Krankheit und Erwerbsunfähigkeit abgesichert als die allermeisten der Steuerzahler, die sie finanzieren sollen und zwar nicht nur für die jetzt anstehende Amtszeit, sondern - wenn sie in dieser Zeit erwerbsunfähig wird - lebenslang. All die Bewahrer der Menschenwürde hier im Forum sollten sich mal fragen, wie ihre Entscheidung ausfallen würde, wenn sie bei eintretender Erwerbsunfähigkeit die Pensionszahlung an Frau Lieckfeldt selbst übernehmen müssten. - Mit dem Geld der anderen kann jeder leicht großzügig umgehen...
    Sie ist jetzt in NRW Beamte. Ab dem 2.Mai soll sie in Sachsen ihr Amt, Wahlamt, antreten. Nun als Angestellte soll sie also auf Pensionsansprüche verzichten. Das Ministerium kannte die Fakten. Eine Nachfrage bei ihrem jetzigen Dienstherren wird nicht ausgeblieben sein. Die Sachsen hätten die Frau nicht kandidieren lassen sollen bzw. genau das lässt aber das GG nicht zu! X aus Berlin
  4. #13

    Leider hat sie keinen Migrationshintergrund

    dann wäre sie noch am Krankenbett auf Lebenszeit vereidigt und beamtet worden einschließlich aller Pensionsansprüche und Witwerrente für den Ehemann im Falle einer infausten Neuerkrankung und Versorgung für Kinder und Kindeskinder, sowie Eltern und Großeltern, auch wenn die auf den Osterinseln lebten.
    -
    Gott sei Dank hat sie die Krankheit überwunden und sie ist einer Gesunden absolut gleichzustellen! Alles andere ist schäbigste Diskriminierung durch einen eiskalten Staatsapparat.
    Jeder dieser herzlosen, selbst in sicherer Beamtenschaft sich sich glaubenden Schreibtisch-Entscheider kann jeden Tag tot umfallen und das Risiko seines Ablebens ist durchaus das gleiche wie das einer geheilten Krebskranken.
    Dank an die Studenten, die sich für sie einsetzen und so die Realität unseres kafkaesken Bürokratenhaufens entlarven.
  5. #14

    Reifenachfrage

    Zitat von redkiller Beitrag anzeigen
    Was reden sie da für einen Unsinn, aber für Sachliche Diskussionen sind sie wohl nicht reif genug. Es ist wie wen man für ein strengeres Ausländerrecht eintritt dann ist man gleich ein Großnazi und Enkel ......
    Hat die bisherige Informationsausbeute des Stranges bei Ihnen zu dem nötigen Reifeprozess bei der Bewertung des Vorfalles geführt?
    Nachdem meine gestrige Antwort anscheinend soviel Gefallen bei den Forenauguren fand, daß sie den als Unikat an die Pinnwand hängten, nahm ich zwar nicht Empörungs-, sondern Schreibfrei.

    Wie ist Ihr verbesserter Kenntnisstand heute?

    Ich bin weiterhin der Meinung, daß der Frau Unrecht geschieht und finde das Handeln der Studenten immer noch fabelhaft.
  6. #15

    Wofür Beamtentum?

    Solche Fälle sollten zu denken geben, ob man im Bildungsbereich (Schule, Hochschule) überhaupt verbeamten soll. Warum stellt eine öffentliche Hand nicht einfach nur an, wie es andere Arbeitgeber auch tun? Welche hoheitlichen Aufgaben erfüllt ein Deutsch-, Religions- oder Sportlehrer? Soll der nicht einfach nur guten Unterricht machen? Oder wie repräsentiert eine Professorin den Staat in der Vorlesung zur technischen Physik oder im Laserlabor?
    Nicht nur der vorliegende Fall, sondern auch die Praxis der zeitweisen Verbeamtung im Mittelbau, die die Leute dann ohne Arbeitslosenversicherung und Renten- oder Pensionsanspürche wieder entlässt beweisen die Untauglichkeit dieses Weges. Weg damit!
    Dann gilt auch für eine Rektorin die Regeln des allgemeinen Arbeitsmarktes, zu ihrem Schutz. Den dort braucht keiner den Arbeitgeber über seine Krankheit Auskunft zu geben und hätte im vorliegenden Krebsfall Kündigungsschutz wegen Schwerbeschädigung in der Heilbewährung.


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