Streit um Posten bei Euro-Zentralbank: Frankreich brüskiert Deutschland

Mitten in der heißen Phase der Währungskrise liefern sich die beiden wichtigsten Länder einen Machtkampf um die Ausrichtung der Euro-Zentralbank: Deutschland und Frankreich erheben Anspruch auf den Posten des Chefvolkswirts - dabei galt ein deutscher Kandidat als gesetzt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...800584,00.html
  1. #1

    Frankreich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in der heißen Phase der Währungskrise liefern sich die beiden wichtigsten Länder einen Machtkampf um die Ausrichtung der Euro-Zentralbank: Deutschland und Frankreich erheben Anspruch auf den Posten des Chefvolkswirts - dabei galt ein deutscher Kandidat als gesetzt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...800584,00.html
    erteilt uns mal wieder eine Lektion in Machtpolitik. Auch hier zeigen sich die Grenzen des bisherigen Eurozonen-Konstruktes. Aber auch das wird vermutlich die Befürworter von Eurobonds und EZB-Staatsanleihenkäufe nicht weiter zum Nachdenken bringen. Leider!
  2. #2

    Die Franzosen haben schließlich für den

    Die Franzosen haben schließlich für den
    Euro ihre Währung aufgegeben, ohne dass Französisch
    erste Staatssprache im Euroraum oder Paris dessen Hauptstadt wurde.

    Da können sie doch wohl verlangen, entweder den Präsidenten der EZB oder wenigstens deren Chefvolkswirt zu stellen.
    Schließlich war der FF früher so wichtig wie der Schweizer Franken, in dem 1 % der Welt-Devisen gehalten wurden, während in DM nur 18 % ( im Jahre 1992) gehalten wurden.
  3. #3

    Kein Problem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in der heißen Phase der Währungskrise liefern sich die beiden wichtigsten Länder einen Machtkampf um die Ausrichtung der Euro-Zentralbank: Deutschland und Frankreich erheben Anspruch auf den Posten des Chefvolkswirts - dabei galt ein deutscher Kandidat als gesetzt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...800584,00.html
    Im Vorfeld der heutigen Krise habe ich selten etwas von einem EZB Volkswirt gehoert obwohl dieser schon seit Jahren das heutige Maleur haette voraussehen sollen.
    Die Stelle scheint also in Hinsicht Euro wenig beizutragen.
    Oder liege ich das falsch?
  4. #4

    .....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in der heißen Phase der Währungskrise liefern sich die beiden wichtigsten Länder einen Machtkampf um die Ausrichtung der Euro-Zentralbank: Deutschland und Frankreich erheben Anspruch auf den Posten des Chefvolkswirts - dabei galt ein deutscher Kandidat als gesetzt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...800584,00.html
    Ach kommt. Diese künstliche Konstrukt EU ist doch bis in die letzte Faser zerstritten und jeder schielt nach Machtkompetenzen. Um was anderes gehts mal wieder nicht, nur den Vorteil für sein eigenes Land abgreifen.

    Lasst den Irrsinn endlich sein, schafft die EU und seine Plastikwährung EUR ab.
  5. #5

    Also so einen Deutschen "Klugscheisser" will doch die EZB nicht!

    Also Draghi, Monti, Sarkozy, Juncker, Barroso, wollen doch bestimmt nicht einen Deutschen auf diesem Posten haben.

    Die Goldman-Sachs-Connection möchte doch die EZB nach ihren eigenen Wünschen ausplündern, da stört doch Deutschland nur.

    Der Club-Med, der ja bei der EZB das sagen hat, trotz allem Geschwafel über die "mächtigste Frau der Welt", (kicher, kicher,) wird wohl bestimmen, wie es weitergeht und Merkel läßt ihre dummen Bürger im Regen stehen und zahlen.
  6. #6

    Lt FAZ

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in der heißen Phase der Währungskrise liefern sich die beiden wichtigsten Länder einen Machtkampf um die Ausrichtung der Euro-Zentralbank: Deutschland und Frankreich erheben Anspruch auf den Posten des Chefvolkswirts - dabei galt ein deutscher Kandidat als gesetzt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...800584,00.html
    geht es dabei nicht um den Posten des Chefvolkswirtes, sondern um die Nachfolge des Italieners Bini-Smaghi im Direktorium der EZB. Auf dessen Position hat Frankreich bereits vor einigen Wochen Anspruch erhoben.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-11541463.html

    Unabhängig davon scheint es den Protagonisten wirklich wichtiger zu sein, Personen zu platzieren, als Probleme zu lösen.
  7. #7

    Man kann nicht alles haben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Streit um Posten bei Euro-Zentralbank: Frankreich brüskiert Deutschland
    Och, dass macht doch nix. Deutschland ist doch reichlich vertreten. Schließlich ist doch schon das meiste Geld dort aus Deutschland. Man kann nicht alles haben.
  8. #8

    Man mag dazu stehen, wie man will,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in der heißen Phase der Währungskrise liefern sich die beiden wichtigsten Länder einen Machtkampf um die Ausrichtung der Euro-Zentralbank: Deutschland und Frankreich erheben Anspruch auf den Posten des Chefvolkswirts - dabei galt ein deutscher Kandidat als gesetzt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...800584,00.html
    dass Asmussen blockiert wird, ist eine gute Nachricht. Das würde sowieso nur zum Nachteil für Deutschland werden.
  9. #9

    Im Hinblick !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in der heißen Phase der Währungskrise liefern sich die beiden wichtigsten Länder einen Machtkampf um die Ausrichtung der Euro-Zentralbank: Deutschland und Frankreich erheben Anspruch auf den Posten des Chefvolkswirts - dabei galt ein deutscher Kandidat als gesetzt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...800584,00.html
    Gerade hat D Lagarde für den Währungsfond unterstützt
    und im Hinblick auf die geringe internationale
    Repräsentanz Deutscher, sollte Merkel hart bleiben.