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Streit um Parteivorsitz: Linke stoppt Lafontaines Durchmarsch

DPAViereinhalb Stunden saßen die Linken-Landeschefs mit der Parteiführung in Berlin zusammen - am Ende vertagten sie die Führungsfrage. So einfach wird es also nicht für Oskar Lafontaine. Denn sein Widersacher Dietmar Bartsch hält an seiner Kandidatur für den Parteivorsitz fest.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833369,00.html
  1. #1

    Es ist fürchterlich, wie sich die Linke selber auf/durch die Führungsebene schadet.

    Als "Die Linke"-Wähler habe ich vorgestern auf meine Stimmenabgabe verzichtet.
    War also ein aktiver Nichtwähler..
    Ausgelöst durch den Unsinn, den die Parteispitze derzeit schon etwas länger veranstaltet.
    Und einige andere aus meinem Bekanntenkreis haben gleich gehandelt.

    Bisher hätte ich nichts dagegen gehabt, dass Lafontaine an die Spitze geht.
    Und Wagenknecht halte ich für eine ganz hervorragende Denkerin, auch wenn ich manchen ihrer Ansichten nicht zustimme.
    Aber nach dieser abstrusen Forderung von Oskar, ist der für mich gestorben.

    Bartsch ist ein ganz hervorragender Mann!
    Vielleicht insgesamt besser als Oskar.
    Jetzt auf jeden Fall.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viereinhalb Stunden saßen die Linken-Landeschefs mit der Parteiführung in Berlin zusammen - am Ende vertagten sie die Führungsfrage. So einfach wird es also nicht für Oskar Lafontaine. Denn sein Widersacher Dietmar Bartsch hält an seiner Kandidatur für den Parteivorsitz fest.

    Lafontaine vs. Bartsch: Noch keine Entscheidung im Linken-Führungszoff - SPIEGEL ONLINE
    Die Linke scheint, im Gegensatz zu anderen Parteien, das Problem zu haben, zu viele gute Leute zu haben. Vielleicht sollten Sie es einfach bei der Parteiführung mit all den Mitgliedern lassen, eine Art Rat der Weisen. Kann doch nicht wirklich schaden.
  3. #3

    Wenn die LINKE ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viereinhalb Stunden saßen die Linken-Landeschefs mit der Parteiführung in Berlin zusammen - am Ende vertagten sie die Führungsfrage. So einfach wird es also nicht für Oskar Lafontaine. Denn sein Widersacher Dietmar Bartsch hält an seiner Kandidatur für den Parteivorsitz fest.

    Lafontaine vs. Bartsch: Noch keine Entscheidung im Linken-Führungszoff - SPIEGEL ONLINE
    ... sich Lafontaines Bedingungen "diktieren" und sich somit erpressen lässt, wird Laffi nicht nur der Gründer, sondern auch der Vernichter der LINKEN sein.

    Ich drücke als Sozi den "Realos" um Bartsch die Daumen, dass sie sich gegen den egozentrisch-narzisstischen Populisten Lafontaine durchsetzen werden.

    Laffi ist kein Polit-"Messias", seine Zeit ist längst abgelaufen und er ist alles andere als "alternativlos". Auch Gysi wird ihm nicht mehr bis zum Abwinken seine Loyalität bekunden - und das ist gut so !
  4. #4

    Galionfigur und Schild einer Partei

    Zitat von singer75 Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten Sie es einfach bei der Parteiführung mit all den Mitgliedern lassen, eine Art Rat der Weisen. Kann doch nicht wirklich schaden.
    Ein Parteivorsitzender trägt den Kurs einer Partei nach Außen und bestimmt ihn innerhalb der Partei. Der Kurs kann nur so weit bestimmt werden wie die Basis bereit ist mitzugehen. Steht die Partei nicht hinter dem Parteivorsitzenden blamiert er sich mit allem was er sagt bei den Wählern und muss gehen. Steht die Partei zu ihrem Vorsitzenden demonstriert das nach Außen Geschlossenheit. Die Person steht für die Inhalte der Partei und fällt tief sobald es kriselt, harter Kern und vorderste Front in einem.

    Ein "Rat der Weisen" klingt nobel, wirkt aber feige. Ratsmitglieder können und würden sich hinter Gleichgestellten verstecken und die Schuld von sich schieben wenn etwas schief geht. Selbst wenn es gut läuft gäbe es Streit weil sich jeder mit Erfolg schmücken wollte.

    Ein guter Parteivorsitzender macht eigene Erfolge zu Erfolgen der Partei und Niederlagen der Partei zu allein seinen. Dafür muss er sich der Zustimmung der Basis sicher sein.

    Lafontaine hat Recht nur im Falle voller Zustimmung zu kandidieren. Einigt die Partei sich auf Lafontain darf Deutschland auf eine Linkspartei hoffen die links von der SPD realistische Vorhaben anstrebt um vernatwortlich Politik zu machen anstatt wie bisher so sehr an den eigenen Utopien zu zweifeln dass jede Verantwortung prophylaktisch abgelehnt wird.

    Die inhaltliche Fusion von PDS und WASG ist gescheitert. Die LINKE kann sich für eine Richtung entscheiden und hoffen oder weiter machen wie bisher und auf den sicheren Untergang warten.
  5. #5

    Weiter so!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viereinhalb Stunden saßen die Linken-Landeschefs mit der Parteiführung in Berlin zusammen - am Ende vertagten sie die Führungsfrage. So einfach wird es also nicht für Oskar Lafontaine. Denn sein Widersacher Dietmar Bartsch hält an seiner Kandidatur für den Parteivorsitz fest.

    Lafontaine vs. Bartsch: Noch keine Entscheidung im Linken-Führungszoff - SPIEGEL ONLINE
    Ist doch schön, wenn diese Quatschköpfe sich herzlich mit sich selbst beschäftigen. Weiter so Randsplittergruppe. Um so weniger stört ihr andere beim regieren mit euren verqueren Ideen.
  6. #6

    Zitat von El Plagiator Beitrag anzeigen
    [...] Lafontaine hat Recht nur im Falle voller Zustimmung zu kandidieren. Einigt die Partei sich auf Lafontain darf Deutschland auf eine Linkspartei hoffen die links von der SPD realistische Vorhaben anstrebt um vernatwortlich Politik zu machen anstatt wie bisher so sehr an den eigenen Utopien zu zweifeln dass jede Verantwortung prophylaktisch abgelehnt wird.

    Die inhaltliche Fusion von PDS und WASG ist gescheitert. Die LINKE kann sich für eine Richtung entscheiden und hoffen oder weiter machen wie bisher und auf den sicheren Untergang warten.
    Ich glaube, da sind sie auf dem Holzweg - gerade Lafontaine steht für fundamentale Opposition und eben nicht für eine Politik, die mit irgendeiner anderen Partei koalitionsfähig wäre. Mein Verdacht ist, dass er sich seit 15 Jahren permanent an der SPD rächen will....
  7. #7

    Regierungsbildung siehe Griechenland

    Zitat von c59 Beitrag anzeigen
    Ist doch schön, wenn diese Quatschköpfe sich herzlich mit sich selbst beschäftigen. Weiter so Randsplittergruppe. Um so weniger stört ihr andere beim regieren mit euren verqueren Ideen.
    Die momentane Situation der LINKEN als Opposiionspartei hätte früher jede Regierung glücklich gemacht. Mit fünf Parteien im Bundestag ist es erträglich und solange sichere Mehrheiten bestehen wird wie zur Zeit alles dank Fraktionsdruck durchgewinkt. Kommen 2013 noch die Piraten dazu und wird der kommende Wahlkampf mit den üblichen Koalitionsverweigerungen geführt läuft es ohne kooperationsbereite Linkspartei zwangsweise auf die Große Koalition hinaus.
  8. #8

    Zitat von MephistoX Beitrag anzeigen
    ... sich Lafontaines Bedingungen "diktieren" und sich somit erpressen lässt, wird Laffi nicht nur der Gründer, sondern auch der Vernichter der LINKEN sein.

    Ich drücke als Sozi den "Realos" um Bartsch die Daumen, dass sie sich gegen den egozentrisch-narzisstischen Populisten Lafontaine durchsetzen werden.

    Laffi ist kein Polit-"Messias", seine Zeit ist längst abgelaufen und er ist alles andere als "alternativlos". Auch Gysi wird ihm nicht mehr bis zum Abwinken seine Loyalität bekunden - und das ist gut so !
    Passend zum Thema, eine 6min Arte Doku:
    Die Linke vs. Medien Konzerne - YouTube
  9. #9

    Zitat von Tyrion Lannister Beitrag anzeigen
    Ich glaube, da sind sie auf dem Holzweg - gerade Lafontaine steht für fundamentale Opposition und eben nicht für eine Politik, die mit irgendeiner anderen Partei koalitionsfähig wäre. Mein Verdacht ist, dass er sich seit 15 Jahren permanent an der SPD rächen will....
    Lafontain steht bewiesenr Maßen für Sachverstand und Vernunft, das beweist die Lage unseres Landes und das Eintreten all seiner Warnung bei der Einheit und der Euro Krise.

    Dass SPD und Grüne sich verweigern, ist deren Schuld, dafür kann die Linke nichts, die hat sich nie verweigert.

    Der Kurs von Rot/Grün führt genauso wie der Kurs von Schwarz/Gelb zu nichts und immer weiter in Verschuldung und den Armutskollaps der Unter- und Mittelschicht, was gleichzeitig das Ende unseres Staates bedeutet. Daher ist dieser Weg falsch und wird immer falsch bleiben.








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