Forum: Blogs
Streit um Luftschläge: Merkel durchkreuzt Sarkozys*Kriegsspiele
Frankreichs*Staatspräsident Sarkozy ist gefürchtet für seine Solotouren. Jetzt denkt er über gezielte Luftangriffe auf Gaddafis Truppen*nach - die Bundesregierung ist irritiert. Kanzlerin Merkel setzt auf einen zurückhaltenden Kurs in der Libyen-Frage.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...750164,00.html
- #80 10.03.2011 20:49 von
</Titel>
Bitte beantworten Sie mir eine Frage:
Der rechtmäßig gewählte Präsident der Elfenbeinküste kann sein Amt nicht antreten, weil der Vorgänger das Amt nicht räumen will. Es sind bereits mehrere Menschen bei Zusammenstößen zwischen den verfeindeten Lagern gestorben.
Ein Bürgerkrieg scheint unmittelbar bevorzustehen....
Vorgehensweise von Ihnen ??? Bitte um Erklärung. - #81 10.03.2011 20:50 von
Verquer?
Es ist einfach zum Kotzen, diese furchtbare Heuchelei des deutschen Gutmenschen, der für jeden Sack Reis in China und jedes humanitäre Eingreifen der USA im Irak oder in Afghanistan eine Kerze aufstellt, aber schweigt, wenn Zivilisten von Diktatoren niedergemacht werden. Die Frage nach dem Wohlstands-Wutbürger, nach dem heldenhaften Bahnhofsbekämpfer "verquer" zu bezeichnen ist beim besten Willen und bei allem Respekt - krank. Denn in Libyen sterben Menschen.
- #82 10.03.2011 20:51 von
- #83 10.03.2011 20:52 von
- #84 10.03.2011 20:54 von
Blickwinkel
Die Presse macht uns per liveticker zu feigen Voyeuren. Die Regierer Europas drücken sich mit dem wochenlangen Legimitationsgenuschel vor handfesten Entscheidungen. Einzig Sarkozy scheint realisiert zu haben, dass weiteres Zögern unterlassener Hilfeleistung gleichzusetzen ist.
- #85 10.03.2011 20:54 von
- #86 10.03.2011 20:58 von AKeller
Sarkozy ist ein Verbrecher
Gaddafi-Besuch empört Frankreichs Opposition
Er will Waffen, Atomtechnologie und Airbus-Flugzeuge kaufen und kommt zum ersten Mal seit 34 Jahren nach Paris: Der Besuch von Libyens Staatschef Gaddafi bei Frankreichs Präsident Sarkozy stößt in der Opposition auf scharfe Kritik.
Paris - Fünf Tage will Muammar al-Gaddafi in Frankreich bleiben, aber der umstrittene Besuch des libyschen Staatschefs sorgt schon vor seiner Ankunft für scharfen Protest der Opposition.
Präsident Nicolas Sarkozy will Gaddafi am Nachmittag sowie erneut am Mittwoch im Elysée-Palast in Paris empfangen. Nach Angaben seines Sohns Seif al-Islam al-Gaddafi will der Revolutionsführer Waffen, Atomtechnologie sowie Airbus-Flugzeuge kaufen. Es geht um Wirtschaftsverträge in Milliardenhöhe, unter anderem auch um den geplanten Bau eines Atomkraftwerks in Libyen. Bei seinem Besuch will Gaddafi - der jahrzehntelang weltweit geächtet war - auch mit französischen Abgeordneten sprechen.
Sarkozy hatte den libyschen Revolutionsführer einen Tag nach der Freilassung von fünf bulgarischen Krankenschwestern im Sommer in Tripolis besucht und mit ihm unter anderem den Kauf von Raketen und eines Atomkraftwerks vereinbart. Es ist der erste Frankreich-Besuch von Gaddafi seit 34 Jahren.
Auf dem Europa-Afrika-Gipfel in Lissabon verteidigte Sarkozy den Besuch Gaddafis gegen Kritik. "Ich habe kein Problem, mich mit Gaddafi zu treffen, der die Opfer von Lockerbie entschädigt, dessen Geheimdienste mit westlichen Diensten zusammenarbeiten und der die bulgarischen Krankenschwestern freigelassen hat", sagte er.
Allerdings sorgte Gaddafi in Lissabon mit einiegn Äußerungen für Unmut. zum beispiel mit dieser: "Die Supermächte verstoßen gegen das internationale Recht. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Schwachen zum Terrorismus greifen", sagte er.
Ursprünglich war sein Besuch für die Dauer von drei Tagen angekündigt. Gaddafi, der den offiziellen Titel "Revolutionsführer" führt, hat die Reise jedoch verlängert. Er übernachtet in der offiziellen Gästeresidenz des Staatspräsidenten in der Nähe des Elysée-Palastes. Aus Respekt für die "Wüstentradition" werde für Gaddafi ein Beduinenzelt im Garten errichtet, teilte Sarkozys Sprecher David Martinon mit.
Sozialistenchef François Hollande warf Sarkozy "Blindheit" vor. Gaddafi sei ein "Staatschef, der den internationalen Terrorismus verteidigt", sagte er. Frankreich verhelfe Libyen zur Rückkehr auf das internationale Parkett, kritisierte der Vorsitzende der Demokratischen Bewegung (MoDem), François Bayrou.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, deren jüngster Länderbericht zu Libyen übermäßige Polizeigewalt und die Tötung von Demonstranten hervorhebt, forderte, der Besuch dürfe nicht "die andauernden schweren Menschenrechtsverletzungen" überdecken.
Auch die linksliberale Tageszeitung "Libération" kritisierte den Gaddafi-Besuch: "Nichts zwingt Frankreich, Gaddafi so beflissen zu empfangen und sich so würdelos zu benehmen."
Libyen war jahrzehntelang international isoliert und galt als Unterstützer des internationalen Terrorismus. Die Wende kam 2003, als sich die Regierung zur Entschädigung der Hinterbliebenen des Bombenanschlags von Lockerbie bereitfand und ihren Verzicht auf ein geheimes Atomwaffenprogramm erklärte.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...522296,00.html - #87 10.03.2011 20:59 von
- #88 10.03.2011 20:59 von
Wir leben im Zeitalter des Peak OIL---
...was heisst... das zwar genug Oel da ist aber leider nicht mehr billig sein wird. Das wird dazu fuehren das Oel und Sprit immer teurer wird und die verherrlichte Globalisierung evtl. und das unlogsche Dogma vom ewiges Wachstum zusammenbrechen wird.
Was hat das mit diesem Thema zu tun? Wenn wir einen Krieg mit Gaddafi anfangen und Saudi Arabian in Chaos faellt bricht die Oelzufur der Welt voellig zusammen und millionene Menschen koennten dabei dorch den "Fall-out" umkommen.
Deshalb ist es besser abzuwarten was mit Sadi-Arabien passiert. Wenn dort das gleiche passiert wie in Lybien, dann muessen wir dort einschreiten um unsere Oelzufur zu scuetzen.
Also, warum Kraefte in Lybien verlieren, wenn wir doch all unsere Kraeft fuer Sadi-Arabien brauchen?
Wir sind, leider als Welt viel zu pleite um weiterhin Krieg zu fuehren und wenn das Oel knapp wird, kann auch nicht weiter getoetet werden (fuer den Westlichen Lebensweg)...
Der Lebenstil den wir in den letzten 20 Jahren uns angewoehnt haben wird die naechsten 20 Jahre proportianal entegengesetzt sein.
Es ist weise die Omi und den Opi gaertnern zu lassen, damit genug essen auf den Tisch kommt. Die Lebensmittelkosten werden sich drastisch erhoehen durch diesse Spannungen.
Es geht hier leider nicht um Freiheit und Demokratie. Dafuer ist es zu spat. Es geht einzig und alleine um die Weltwirtschaft. Wenn diese zusammenbricht werden noch viel mehr Menschen sterben als durch Revolutionen in Oelreichen Laendern.
Es wird spannend und selbst der beste James Bond Film kommt mit der traurigen Wirklichkeit leider nicht mit. - #89 10.03.2011 21:03 von Coldplay17
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

