Sie haben ja so recht - aber man darf Juristen und vergleichbaren ...hmmm... Experten? nicht mit technischen Fakten kommen wollen. Die werden sie dann wegschwurbeln (vgl. HvuzG: nach 7-jähriger Arbeit Überblick verloren...).
Solche einfachen Details sind schlicht nicht hilfreich, wenn man das Geschäftsmodell "Datenschutz" ausbauen will! Da müssen für jeden Techniker und jedes kleine und mittlere Unternehmen derart viele Fallen aufgebaut werden, dass er/sie/es aufgibt und einen oder mehrere Juristen und/oder Zertifizierungsunternehmen(!) einstellt und beauftragt, um sich abzusichern.
Die Alternative zur flächendeckenden Überwachung und Gängelung deutscher(!) Webpräsenzen würde ja nicht nur diesen Leuten Lohn und Brot nehmen (man stelle sich vor, wie viele Juristen man dort beschäftigen könnte!), sondern auch den Interessen der staatlichen Überwacher und Stopschildbauer entgegenstehen.
Angesichts der globalen Verteilung interessanter Websites ist die tatsächlich einzig wirksame Verteidigungslinie der eigene Browser, Rechner und DSL-Router. Warum nicht die Initiative der amerikanischen Regierung für den anonymen Internetzugang von Nutzern aus despotisch regierten Staaten auf alle übertragen? Warum nicht die Produkte beim Nutzer im Hinblick auf Datenschutz verbessern?
Nur zwei Beispiele: Wieso hat noch keiner der sogenannten Datenschützer Apple&Co. aufgefordert die IPv6 Privacy Extensions beim iPhone zu implementieren? Warum profiliert sich AVM, der Hersteller der Fritz-Boxen, nicht dadurch, dass diese "Privacy Features" unterstützen - etwa optional DNS-Abfragen auf Google-Analytics und ähnliches blocken, wenn das jemandem missfällt oder erst mal einen neutralen, nicht gespamten DNS-Zugang nutzen?
Aber das würde ja, wie gesagt, keiner so beträchtlichen Mengen von Juristen bedürfen und es würde auch gewissen "staatlichen" Interessen an der Verletzlichkeit der Privatsphäre zuwider laufen.

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