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Streit um Homo-Ehe: Glaubenskrieg beim Hähnchenbrater

AFPDie Debatte um familiäre Werte wird in den USA neuerdings im Schnellrestaurant ausgetragen. Der Chef einer Fast-Food-Kette hatte öffentlich gegen die Homo-Ehe gewettert, die Republikaner Huckabee und Santorum sekundierten. Nun stürmten Tausende die Filialen der Hähnchenbraterei.

Homo-Ehe in USA: Protest gegen Fast-Food-Kette Chick-fil-A - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Meinungsfreiheit

    Ich teile nicht die Ansicht des Hähnchenbraters.

    Wäre so eine Äußerung bei uns ohne strafrechtliche Konsequenzen möglich? Bin mir da gar nicht sicher.
  2. #2

    Wie wäre es damit:

    Man verbreitet unter den bigotten, bibelfesten "Hähnchenfressern", dass alle Hühner schwul sind und schwupp, sind alle Fast Food Ketten von Mister Cathy pleite!
  3. #3

    Damit klärt sich dann auch die Masterfrage

    wieviele Amerikaner sind nur offiziell "politisch korrekt".
    Die exakte Antwort wird den Bessermenschen und der Regenbogen-Szene sicher gar nicht gefallen.
  4. #4

    Es geht noch lächerlicher

    ... man kann auch "schwule" Cookies boykottieren. Zumindest durfte sich Oreo nach der Veröffentlichung eines GayPride-Cookies auf facebook über einen Shitstorm erster Güte freuen.

    Ich frage mich immer, ob wir in Deutschland eigentlich weiter sind, wenn es um die Rechte von Homosexuellen, Transsexuellen usw. geht, oder ob bei uns das Thema einfach totgeschwiegen wird... zumindest ist mir hier keine Debatte bekannt, die ernsthaft eine gleichgeschlechtliche Ehe anstrebt. Andererseits habe ich auch bisher keinen Homosexuellen erlebt (zumindest nicht in meinem Bekanntenkreis), der oder die das ernsthaft interessiert, ob sie ihren Angetrauten/ihre Angetraute nun wirklich heiraten oder eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Für die ist verheiratet eben verheiratet, egal was letztendlich auf dem Papier steht.
  5. #5

    ...........

    na prima, auf diese Idee wäre ja noch nicht einmal eine Werbeagentur gekommen.

    Genau das ist das Spektakel was niemandem nützt.
  6. #6

    Zitat von regensommer Beitrag anzeigen
    Wäre so eine Äußerung bei uns ohne strafrechtliche Konsequenzen möglich? Bin mir da gar nicht sicher.
    Wieso sollte es verboten sein? Strafrechtlich gibts da erstmal keine Bedenken, solange man den Anstand wahrt. Allerdings muss man sich eben drauf einstellen, nicht nach dieser Meinung handeln zu dürfen (als Arbeitgeber also beispielsweise nur heterosexuelle Menschen einstellen zu wollen). Denn das GESETZ sieht die allgemeine Gleichbehandlung vor.

    Man darf eben seine Meinung frei äußern, darauf hat jeder einen Anspruch. Einen Anspruch gibt es allerdings nicht darauf, dass diese Meinung kommentarlos hingenommen wird und schon garnicht darauf, dass einem jemand zuhört ;)
  7. #7

    Die beste PR

    ist PR die auf mangelnde Intelligenz setzt.
  8. #8

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Debatte um familiäre Werte wird in den USA neuerdings im Schnellrestaurant ausgetragen. Der Chef einer Fast-Food-Kette hatte öffentlich gegen die Homo-Ehe gewettert, die Republikaner Huckabee und Santorum sekundierten. Nun stürmten Tausende die Filialen der Hähnchenbraterei.

    Homo-Ehe in USA: Protest gegen Fastfood-Kette Chick-fil-A - SPIEGEL ONLINE
    Umsatz machen mit Schwulenhass.
    Das geht nur in Gods own country.

    Trotz Obama.
    Man stelle sich vor, einer von diesen evangelikalen Glaubensfanatikern würde Präsident.
    Dann würde es nicht mehr lange dauern, bis Schwule und Lesben zum Abschuss freigegeben würden.
    Die USA sind ernsthaft krank.
  9. #9

    Romney anyone?

    Zitat von udo46 Beitrag anzeigen
    Umsatz machen mit Schwulenhass.
    Das geht nur in Gods own country.

    Trotz .....
    Die gesellschaftliche und gesellschaftsfähige Schwulenfeindlichkeit in Deutschland ist nicht besser.


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