Streit um Herdprämie: Seehofer für Kompromiss beim Betreuungsgeld

dapdBayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will die Auszahlung des Betreuungsgeldes nun doch an Bedingungen knüpfen. So solle die umstrittene Herdprämie nur an Familien fließen, die ihr Kind regelmäßig zum Arzt schicken. Dafür müsse jedoch verhindert werden, dass das Gesetz durch den Bundesrat muss.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...855602,00.html
  1. #1

    lieber zur Auflage machen, den Fernseher zu verschrotten

    Das Betreuungsgeld sollte nur an Familien gezahlt werden, die keinen Fernseher im Haushalt stehen haben. Das ganze muss natürlich durch die Sozialämter überwacht werden. Ausserdem sollte zur Auflage gemacht werden, dass die Eltern regelmässig mit ihren Kindern an die frische Luft gehen, das könnten die Grünflächenämter überwachen. Und die Gesundheitsämter sollten die Belege der Einkäufe der Familien kontrollieren, damit nicht zu viel Geld für Süssigkeiten ausgegeben wird....

    ... wie gut, dass unsere konservativen Parteien immer vom Bürokratieabbau reden...
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will die Auszahlung des Betreuungsgeldes nun doch an Bedingungen knüpfen. So solle die umstrittene Herdprämie nur an Familien fließen, die ihr Kind regelmäßig zum Arzt schicken. Dafür müsse jedoch verhindert werden, dass das Gesetz durch den Bundesrat muss.

    Horst Seehofer ist offen für einen Kompromiss beim Betreuungsgeld - SPIEGEL ONLINE
    Ich hoffe sehr, dass das Wort Herdprämie es diesmal schafft, als Unwort des Jahres gewählt zu werden. Schämen sollten Sie sich, in nicht als Kommentaf kenntlich gemachten Artikeln dieses polemische Wort zu gebrauchen. Jeder weiß, dass Sie gegen das Betreuungsgeld sind, da braucht es solch dümmliche Anbiederei bei denjenigen Lesern nicht, die ebenfalls dieser Meinung sind, denn das dürfte die Mehrheit sein. Und diejenigen, die für das Betreuungsgeld sind, stoßen Sie damit ab und diskreditieren sich selbst als Nachrichtenmagazin.
  3. #3

    Zitat von drsteffenkleinlich Beitrag anzeigen
    Das Betreuungsgeld sollte nur an Familien gezahlt werden, die keinen Fernseher im Haushalt stehen haben. Das ganze muss natürlich durch die Sozialämter überwacht werden. Ausserdem sollte zur Auflage gemacht werden, dass die Eltern regelmässig mit .......
    Wieso machen Sie die konservativen Parteien für Ihre abstrusen Ideen verantwortlich?
  4. #4

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Wieso machen Sie die konservativen Parteien für Ihre abstrusen Ideen verantwortlich?
    Weil die abstruse Idee ursprünglich von Herrn Seehofer kommt. Und der ist bekanntlich Vorsitzender der konservativen CSU.
  5. #5

    Herdprämie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will die Auszahlung des Betreuungsgeldes nun doch an Bedingungen knüpfen. So solle die umstrittene Herdprämie nur an Familien fließen, die ihr Kind regelmäßig zum Arzt schicken. Dafür müsse jedoch verhindert werden, dass das Gesetz durch den Bundesrat muss.

    Horst Seehofer ist offen für einen Kompromiss beim Betreuungsgeld - SPIEGEL ONLINE
    Und in denen Elter2 von Elter1 mindestens einen Herd zur Verfügung gestellt bekommt zwecks Wahrnehmung Elter2-typischer Aufgaben für Kind und Elter1.
    Sonst wäre es ja keine Herdprämie.
    Wenn man die Prämie allerdings ganz konsequent an den Herd binden will, dann ist Elter2 natürlich überflüssig.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will die Auszahlung des Betreuungsgeldes nun doch an Bedingungen knüpfen. So solle die umstrittene Herdprämie nur an Familien fließen, die ihr Kind regelmäßig zum Arzt schicken. Dafür müsse jedoch verhindert werden, dass das Gesetz durch den Bundesrat muss.

    Horst Seehofer ist offen für einen Kompromiss beim Betreuungsgeld - SPIEGEL ONLINE
    Und am besten nur an Familien, die jeden Sonntag in die Kirche gehen, natürlich nur Christen. /Ironie aus/ Eine unsägliches Geeiere ist das. Das Betreungsgeld ist Schwachsinn.
  7. #7

    Ganz was Neues!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will die Auszahlung des Betreuungsgeldes nun doch an Bedingungen knüpfen. So solle die umstrittene Herdprämie nur an Familien fließen, die ihr Kind regelmäßig zum Arzt schicken. Dafür müsse jedoch verhindert werden, dass das Gesetz durch den Bundesrat muss.
    Wird die Zustimmungspflichtigkeit eines Gesetzes nicht mehr explizit im Grundgesetz geregelt und ist plötzlich "frei verhandelbar"?
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will die Auszahlung des Betreuungsgeldes nun doch an Bedingungen knüpfen. So solle die umstrittene Herdprämie nur an Familien fließen, die ihr Kind regelmäßig zum Arzt schicken. Dafür müsse jedoch verhindert werden, dass das Gesetz durch den Bundesrat muss.

    Horst Seehofer ist offen für einen Kompromiss beim Betreuungsgeld - SPIEGEL ONLINE
    Wie bitte was? Herr Seehofer ist kompromissbereit wenn ihm versichert wird einen der Grundpfeiler unserer Demokratie umgehen zu können?

    Die Mehrheit im BTag will dieses Gesetz nicht, dank Koalitionszwang aber eine Mehrheit möglich
    Die Mehrheit im Bundesrat will das Gesetz nicht
    Die Mehrheit der Bürger will es auch nicht (letzte Umfragen ca. 80% dagegen?)

    Nur die CSU will das Gesetz unbedingt haben: Machts wie Thüringen, macht das Gesetz in Bayern. Dann werden wir ja sehen wie "gut" das funktioniert und welche Auswirkungen es hat. Wobei... dann muss Bayern die Zeche alleine zahlen und nicht teilweiße der Bund. Armes Bayern...
  9. #9

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Ich hoffe sehr, dass das Wort Herdprämie es diesmal schafft, als Unwort des Jahres gewählt zu werden. Schämen sollten Sie sich, in nicht als Kommentaf kenntlich gemachten Artikeln dieses polemische Wort zu gebrauchen. Jeder weiß, dass Sie gegen das Betreuungsgeld sind, da braucht es solch dümmliche Anbiederei bei denjenigen Lesern nicht, die ebenfalls dieser Meinung sind, denn das dürfte die Mehrheit sein. Und diejenigen, die für das Betreuungsgeld sind, stoßen Sie damit ab und diskreditieren sich selbst als Nachrichtenmagazin.
    Zumal "Herdprämie" auch die Frauen diskreditiert, in dem das Wort impliziert, dass Frauen damit an das Haus gefesselt werden sollen.

    "Bockprämie" trifft den Sachverhalt genau so und ist weniger frauenfeindlich.