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Streit um Gedicht: Israels Innenminister will Grass an neutralem Ort treffen

Getty ImagesDer Stasi-Vergleich von Günter Grass empört israelische Politiker, jetzt kontert Innenminister Eli Jischai: Er hätte dem Autor schon viel früher die Einreise verweigern sollen, wettert er. Zugleich bietet er ihm ein Treffen an einem neutralen Ort an.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...827035,00.html
  1. #130

    Indizienprozess

    Zitat von damtschweli Beitrag anzeigen
    Ich habe lediglich angemerkt, daß einer, der in solcher Weise eine besondere Beziehung zu einem scheußlichen Terrorregime eingegangen ist, nicht zum Moralapostel taugt.
    Ihren Beweggrund erkenne ich an, bin aber im Gegensatz zu Ihnen der Ansicht, dass niemandem die ehrliche Absicht abgesprochen werden sollte, einen Fehler aufrichtig zu bereuen. Schon gar nicht steht es uns zu, die Urteilsfähigkeit eines Zeitzeugen, eines Beteiligten sogar, infrage zu stellen. Wer wäre denn besser imstande, das Geschehene zu bewerten. Wir? Unser Wissen speist sich aus zweiter Hand. Wir führen bestenfalls einen Indizienprozess.

    Ich glaube auch nicht, dass es Günter Grass‘ Absicht war, als „Moralapostel“ aufzutreten. Er hat für sich das Recht in Anspruch genommen, auf eine schreckliche Gefahr hinzuweisen. Dass er dabei Ross und Reiter nicht eindeutig benannt hat, mag man ihm vorwerfen. Er hat sich bereits selbst dazu geäußert. Somit halte ich auch Ihre Aussage
    Zitat von damtschweli Beitrag anzeigen
    Da kann das, was er sagt oder schreibt, noch so wahr und berechtigt sein.
    für falsch. Sie kommt einem Redeverbot gleich.

    Zitat von damtschweli Beitrag anzeigen
    Und vor diesem Hintergrund verstehe ich das Einreiseverbot.
    Das Einreiseverbot ist eine Farce. Schauen Sie sich bitte an, WER es ausgesprochen hat: Eli Jischai

    Sie haben an anderer Stelle gesagt:

    Zitat von damtschweli Beitrag anzeigen
    Das weiß ich nicht. Aber ich nehme sie ihm - wie wohl die meisten, die sich mit der Geschichte der Wehrmacht ein wenig auseinandergesetzt haben - nicht ab.
    Damit nehmen Sie Bezug auf Grass‘ Version zu seiner Einberufung zur Waffen-SS. Machen Sie es sich nicht zu einfach, wenn Sie die Schilderung des tatsächlich Beteiligten infrage stellen, nur weil sie nicht in Ihr Bild passt?
  2. #131

    Gerade

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Kriegswaffenkontrollgesetz

    "Zu den Kriegswaffen zählen Stand 2008 unter anderem:
    ABC-Waffen
    Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber, Kriegsschiffe, U-Boote, Kampfpanzer u. a.
    ...

    Paragraph 6 des KrWaffKontrG verbietet unter anderem die Lieferung von Waffen an einen anderen Staat, wenn die Gefahr besteht, dass die Kriegswaffen bei einer friedensstörenden Handlung, insbesondere bei einem Angriffskrieg, verwendet werden. Die Lieferung von Kriegswaffen in Krisengebiete ist damit untersagt."
    diese Thematik bildete im Wesentlichen GRASS' Motivation (wie er erklärte) für sein Gedicht, nämlich die Sorge, dass sich DEU mit seinen neustens U-Boot-Lieferungen mitschuldig macht, wenn die hochexplosive Situation in Nahost - nicht zuletzt wg. des unkontrollierten israel. Atomwaffenarsenals - in einem von Israel bekundeten Präventivschlag völlig eskaliert.

    Dass in Israel Angst wg. verbaler Androhung von Vernichtung (seitens des Iran) verbreitet ist, ist zwar nachvollziehbar.
    Doch diese Ängste werden auch aus polit. Machtkalkül heraus instrumentalisiert von (regierenden) Kräften, die keinen Frieden wollen, dafür das Säbelrasseln nicht weniger betreiben als ihre nachbarlichen "Feinde".
    Auch in Israel wird es Menschen geben, die sich fragen, woher der "Wille, Israel zu vernichten" herrührt. Was eine gut mögliche Ursache sein könnte und wer dazu den Auslöser gab, blenden die Präventivschlag-Protagonisten aus und tun auch nichts, um die problematische Situation zu entschärfen.

    Als "Sie müssten sich doch - wie jedes Volk - wehren dürfen" bezeichnen sie einen Erstschlag. Und da Israel das einzige Volk wäre, dem die Vernichtung angedroht würde, sei es dazu berechtigt.
    Für "sich wehren dürfen" hätte der Premier auch keine Zustimmung von Obama einholen brauchen, der das Recht Israels auf Selbstverteidigung ebenso betonte wie er vor einem Angriff warnte.

    Zumindest einige der GRASS-Diffamierer einschl. des Innenministers erwecken ob ihrer beinahe schon hysterisch anmutenden, jede Sachlichkeit außen vor lassenden Überzogenheit den Eindruck, dass es ihnen vordergründig ohnehin nur um eine passende Gelegenheit ging, einem ungeliebten Literaten, zumal der als 17-Jähriger gar die SS-Uniform trug, nach einem isolierten "Schlüsselreiz-Satz" mal wieder so richtig offiziell die Leviten zu lesen.
    Einem, der als 17-Jähriger gg. Kriegsende die SS-Uniform trug, wird das Recht, Israel bzw. seine Politik zu kritisieren, auch noch als altem Mann abgesprochen. Ob er die Uniform unfreiwillig und/oder ohne Überzeugung trug, spielt da keine Rolle, weil anscheinend besser passt, ihm eine entsprechende NS-Gesinnung zu unterstellen.
  3. #132

    Nur eine Strategie von „hoch aufgeladenen Begrifflichkeiten“?

    Zitat von tobo5824 Beitrag anzeigen
    Es geht mir in keiner Weise um diesen oder jenen theologischen Diskurs zu dieser Sache, sondern schlicht um den Hinweis, dass Grass sich interessanterweise einer theologisch hoch aufgeladenen Begrifflichkeit bedient.
    Das hat doch jeder gleich verstanden, auf welche Spur Sie ins Abseits führen wollten!
    Denn darin scheint bei solchen kontroversen Diskursen in Deutschland inzwischen Methode zu stecken, um besser in sicherer Distanz um den eigentlichen heißen Brei herumgehen zu können.
    Man nimmt an erster Stelle Zuflucht zu todsicheren Totschlagargumenten, hier der ultimative Kampfbegriff „Antisemitismus“!
    Dann flüchtet man zu „hoch aufgeladenen Begrifflichkeiten“, wie Sie zu „unkündbarer Verbundenheit" oder wie gerade gestern bei Illner der „hochbeladene Begriff“ der „Gleichschaltung“. Alles nur, um mit „Unwörtern“ Konnotationen zu evozieren, die nur formal ins Schwarze treffen sollen, aber sich nicht annäherungsweise auf die Substanz des vorgebrachten Arguments einlassen wollen!
    Die Wurzel des nah- und mittelöstlichen Übels liegt in der Geschichte der Kolonialisierung durch ausländische/europäische Mächte, von der man sich nach WK II nolens volens verabschieden musste.
    Dafür hat man aber Ersatz geschaffen, indem man sich unter dem Vorwand der Demokratisierung wieder in die Entwicklung dieser Länder und Völker einmischte und was dem ganzen die Krone aufsetzte, eine Staatsgründung, die einzige bisher durch die UNO inszenierte, die eine westlich orientierte „Gesellschaftsgruppierung“ in eine völlig anders gewachsene Kultur als „Vorposten“ implantierte, die sich dann wie ein Herrenvolk gerierte, wie sie sich aufgrund ihrer Provenienz auch fühlte!
    Ben Gurion hat damals die Steilvorlage der UNO sofort begeistert aufgegriffen, obwohl er ursprünglich auch gegen einen Teilungsvorschlag votierte.
    Es er verstand sie als einmalige Chance, für die er sich bereits eine eigene Vision zurechtgelegt hatte, die sich alle nachfolgenden isr. Regierungen bemühten, sukzessive umzusetzen.
    In seiner Euphorie über die militärischen Erfolge der ersten Woche notierte Ben Gurion am 24. Mai 1948: „Wir werden einen christlichen Staat im Libanon schaffen (…). Wir werden Transjordanien zerschlagen, Amman bombardieren und seine Armee vernichten, (…) Syrien in die Knie zwingen (…). Dann bombardieren wir Port Said, Alexandria und Kairo. Das wird die Vergeltung sein für das, was sie (die Ägypter, die Aramäer und die Assyrer) unseren Vorfahren in biblischer Zeit angetan haben." - Der Mythos vom kleinen David, 9.5.2008
    - Le Monde diplomatique, deutsche Ausgabe
    Dass also eine vollkommen andere aggressive Politik und Strategie von historischen Dimensionen seit der Gründung des Staates Israel konzeptionell schon vorhanden war, wussten nur engste Vertraute und wenige Eingeweihte. Für die Weltöffentlichkeit war das lange, lange top secret, bis man in der LE MONDE diplomatique 2008 offiziell lesen konnte: „Israels Neue Historiker hinterfragen die Legenden um die Staatsgründung“!
  4. #133

    Zitat von anathema Beitrag anzeigen
    Das hat doch jeder gleich verstanden, auf welche Spur Sie ins Abseits führen wollten!
    Denn darin scheint bei solchen kontroversen Diskursen in Deutschland inzwischen Methode zu stecken, um besser in sicherer Distanz um den eigentlichen heißen Brei herumgehen zu können.
    Man nimmt an erster Stelle Zuflucht zu todsicheren Totschlagargumenten, hier der ultimative Kampfbegriff „Antisemitismus“!
    Dann flüchtet man zu „hoch aufgeladenen Begrifflichkeiten“, wie Sie zu „unkündbarer Verbundenheit" oder wie gerade gestern bei Illner der „hochbeladene Begriff“ der „Gleichschaltung“. Alles nur, um mit „Unwörtern“ Konnotationen zu evozieren, die nur formal ins Schwarze treffen sollen, aber sich nicht annäherungsweise auf die Substanz des vorgebrachten Arguments einlassen wollen!
    Pardon, aber für mich zäumen Sie das Pferd von hinten auf.

    Ich möchte darüber diskutieren, warum Grass, den ich nach wie vor für einen großen Schriftsteller halte, sich ständig solcher Begrifflichkeiten bedient, die allzu viele Assoziationen, Ahnungen und zumindest missverständliche Konnotationen beinhalten.

    Der Mann ist doch alles andere als blöd und weiß bestens, welcher Worte er sich warum bedient.
    Nicht seine KritikerInnen verfolgen eine Strategie, wenn sie solche gewollten Begrifflichkeiten benennen, sondern er, der solche Begrifflichkeiten bewusst wählt und strategisch einsetzt.

    Meine Hypothese: Grass will den medialen Knall auf jeden Fall.

    Das hat er immerhin geschafft, aber die Kollateralschäden sind beachtlich.
  5. #134

    Können unter skrupellosen Politikern Literaten nur als „Maulhelden“ fungieren?

    Zitat von tobo5824 Beitrag anzeigen
    Ich möchte darüber diskutieren, warum Grass, den ich nach wie vor für einen großen Schriftsteller halte, sich ständig solcher Begrifflichkeiten bedient, die allzu viele Assoziationen, Ahnungen und zumindest missverständliche Konnotationen beinhalten.
    Mit Verlaub, Sie bestätigen leider genau das, was an Ihrem Beitrag zu monieren war, nämlich das Ablenken über formale Dinge von den inhaltlichen Problemen!
    Was hätte er gewonnen, wenn man ihn, ohne auf sein Anliegen wirklich einzugehen, ihn in die Tonne tritt, wie es gerade in den veröffentlichten Medien unisono zu lesen ist?
    Die Zumutung, die nun schon seit etwa 2005 in an- und abschwellender Intensität zu beobachten ist, stellt nun einmal die Kriegshetze gegen den Iran dar. Besonders auffallend ist das penetrante und offene internationale Werben für einen Militärschlag bei den westlichen Partnern durch Netanjahu und seinen rechtsextremen Kabinettsmitglieder. Zu diesem Ärgernis und zu der drohenden unkalkulierbaren Kriegsgefahr versucht man mit solchen Taschenspielertricks abzulenken, wie auch von der uneingeschränkten und wieder forciert betriebenen, selbst von den US-amerikanischen Partner missbilligten Siedlungspolitik, die einen fait accompli nach dem anderen schafft und eine faire politische Lösung des Nahostproblems durch die Gründung eines lebensfähigen Palästinenserstaates für alle Zeiten unmöglich macht.
    Nicht der Iran scheint es darauf abzustellen, Zeit zu gewinnen, sondern Israel, um die Pläne des Staatsgründers Ben Gurion weiter umzusetzen, wie man es in den vergangenen sechzig Jahren unaufhaltbar getan hat. (Le Monde diplomatique, deutsche Ausgabe)
    In einer Dokumentation des Deutschlandradio Kultur hat der jüngst verstorbene Ivan Nagel daran erinnert, dass Grass 2003 ganz massiv vor dem unabwendbaren Irakkrieg gewarnt hat - ohne jeden Erfolg!
    Auch in dem damaligen Falle hat die israelische Regierung eindeutig Stimmung für diesen völkerrechtwidrigen Feldzug des GWBush gemacht.

    Interessanterweise haben Avi Primor und Friedman gestern bei Illner geschickt genau diese Wende vollzogen und die Ansicht vertreten, nicht die Israelis sollten diesen Streich führen, sondern ebenfalls wieder der Westen unter Führung der USA.
    Das wäre natürlich die eleganteste Lösung!
    Israel könnte, ohne sich zu einer fairen Friedenslösung im Nahen Osten durch Kompromisse bedrängen zu lassen, seine rigorose Siedlungspolitik unbehelligt fortsetzen.
    Ganz schön clever und da hat nun ein Grass etwas dazwischen funken wollen, wie es der inzwischen verstorbene Harold Pinter als damaliger Literaturnobelpreisträger gegen den Irakkrieg und die katastrophale Politik eines GWB versucht hatte - auch vergebens!
  6. #135

    Zitat von Apologet Beitrag anzeigen
    Das müssen wir - die Deutschen.

    Aber wir haben kein Recht von Israelis zu verlangen, sich mit den verqueren Gedanken eines Mannes auseinandersetzen zu müssen, der, wie der Innenminister richtig betont hat, in einer Organisation gedient hat, die ihre Vorfahren vernichten wollte.

    Und das Einreiseverbot ist nicht albern, sondern ein starkes und notwendiges Signal der Missbilligung.

    Und ich halte Israel für deutlich souveräner als uns. Denn Israel hat noch Mut, solche Entscheidungen zu treffen und sich zur Wehr zu setzen, wenn es bedroht wird, während wir uns alles gefallen lassen, um ja niemandem auf den Schlips zu treten.

    Und wenn Grass Israels Regierung mit der Stasi vergleicht, dann zeigt es erstens, wes Geistes Kind er ist, und zweitens, wie sehr er von sich eingenommen ist.

    Ich hätte als Israels Innenminister Grass kein Treffen angeboten. Das ist reine Zeitverschwendung.
    Jischai und souverän? Er gehört einer religionsfundamentalistischen Partei an, die Geschlechtertrennung im öffentlichen Personennahverkehr praktiziert, die 8 jährige kleine Mädchen belästigen, weil sie nicht sittsam genug gekleidet sind, die Soldaten dazu auffordern Veranstaltungen zu verlassen in denen Frauen singen, die Soldaten dazu auffordern keine weiblichen Mitsoldaten oder Offiziere zu akzeptieren. Von den illegalen Besiedlungen palästinensischen Landes ganz zu schweigen.

    Nein souverän ist dieser Herr Rass**** wirklich nicht. Günter Grass täte gut daran, diesen Herrn erst nach derRückkehr aller illeglen Siedler ins israelische Kernland zu treffen.
  7. #136

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Stasi-Vergleich von Günter Grass empört israelische Politiker, jetzt kontert Innenminister Eli Jischai: Er hätte dem Autor schon viel früher die Einreise verweigern sollen, wettert er. Zugleich bietet er ihm ein Treffen an einem neutralen Ort an.

    Streit über Gedicht: Israels Innenminister bietet Grass Treffen an neutralem Ort an - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Empörend mit welcher Vehemenz der Niemals Anti Israel Gesinnungs-TÜV hier wieder zuschlägt. Dabei ist die Aussage, dass Israel Iran mit Atomwaffen erreichen kann genauso wahr wie die Aussage, dass Frankreich Deutschland mit seinen Atomwaffen erreichen kann. Nur darf das aus völlig veralteten verquasten Resentiments heraus nicht gesagt werden. Ist den die "Scheinmoral" jetzt die neue Meinungsdiktatur? Was soll der ganze Mist. Da vergeht einem ja noch die Loyalität gegenüber einem derartigen Staat.
  8. #137

    Zitat von johndoe2012 Beitrag anzeigen
    Und ich halte Israel für deutlich souveräner als uns. Denn Israel hat noch Mut, solche Entscheidungen zu treffen und sich zur Wehr zu setzen, wenn es bedroht wird, während wir uns alles gefallen lassen, um ja niemandem auf den Schlips zu treten.

    Vor lauter "sich zur Wehr setzten" bemerkt dieser israelische Staat nicht, dass es grosse Teile von Gebieten besetzt und besiedelt, die ihm nicht gehören?
    Wenn man alle paar Wochen seine Nachbarn mit Panzern und Jagdbombern beschiesst, auf deren Grund und Boden eine Siedler setzt, kein Wunder dass man sich zur Wehr setzen muss.
  9. #138

    Zitat von anathema Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub, Sie bestätigen leider genau das, was an Ihrem Beitrag zu monieren war, nämlich das Ablenken über formale Dinge von den inhaltlichen Problemen!
    @anathema
    lassen wir es doch einfach gut sein, denn
    wir reden schlicht und ergreifend aneinander vorbei.
    Mich interessiert hier die Frage, warum Grass ein bestimmtes Vokabular bemüht; Sie möchten gern über die involvierten politischen Probleme reden.
    Dieses Recht gestehe ich Ihnen gern zu, aber das ist hier gerade mal nicht mein Thema.
    Gestatten Sie mir doch bitte auch mein anders gelagertes Interesse, ohne mich des "Ablenkens... von inhaltlichen Problemen" zu bezichtigen.


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